Neuigkeiten Timeline

Tourismus, Reisen
Juni 2, 2026

Ascott zeigt, was Rooftops können

Logistik, Transport
Juni 2, 2026

Vierkammer Abrollcontainer für höchste Wirtschaftlichkeit

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 2, 2026

Frequentis mit Global Player Award der Wirtschaftskammer Österreich ausgezeichnet

Elektro, Elektronik
Juni 2, 2026

Battery Show 2026: BURGER GROUP zeigt flexible Aktuator-Plattformen und Lösungen für Thermo- und Batterielademanagement

Handel, Dienstleistungen
Juni 2, 2026

DIHK zu Besuch bei Kustermann:

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juni 2, 2026

GOTS fordert Aufnahme von sportlichen Leistungsanforderungen in die Schulpläne

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juni 2, 2026

Prävention beginnt im Mund

Computer, Information, Telekommunikation
Juni 2, 2026

Hyland stellt nächste Generation von KI-Plattforminnovationen für das Agentic Enterprise vor

Wissenschaft, Forschung, Technik
Juni 2, 2026

Teilnehmende für Studie zur Verbesserung der Bioabfalltrennung gesucht

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Juni 2, 2026

Orient Art Studio wächst: Neuer Standort in Kreuzberg

Maschinenbau
Juni 2, 2026

Weltneuheit von FUJI: Auto Kitting Station automatisiert erstmals das Bestücken von Feedern mit Gurtrollen

Auto, Verkehr
Juni 2, 2026

Beliebt, gepflegt und gehegt: Oldtimer

IT, NewMedia, Software
Juni 2, 2026

Komplexe Zeichnungsteile für die Luftfahrt: Becker Avionics hebt Beschaffung mit FACTUREE auf neue Flughöhe

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 2, 2026

Mit gelebter Partnerschaft zu mehr Sicherheit: Avacon zu Gast bei DENIOS

Beatrice Fihn: Leidenschaftliches Plädoyer gegen in Vergessenheit geratene Nuklearwaffen

Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“

Beatrice Fihn: Leidenschaftliches Plädoyer gegen in Vergessenheit geratene Nuklearwaffen

Beatrice Fihn, Direktorin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). (Bildquelle: Detlef Ilgner/Abdruck honorarfrei)

Mönchengladbach – Klimawandel, Erderwärmung, Energiewende, Migration – dies sind die Themen, die derzeit Deutschland und die Welt bewegen. Fast in Vergessenheit geraten ist dabei, dass es auf der Welt immer mehr nukleare Sprengköpfe gibt. Seit Ende des Kalten Krieges und trotz Abrüstung gibt es seitdem drei Staaten zusätzlich, die über diese schrecklichen Massenvernichtungswaffen verfügen. Daran erinnerte jetzt Beatrice Fihn, Direktorin der (ICAN), im Rahmen der renommierten Reihe „Nobelpreisträger in Mönchengladbach“. ICAN ist die Abkürzung für „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen). Die erst 2007 gegründete Nicht-Regierungsorganisation mit Sitz bei Genf bekam 2017 in Oslo den Friedensnobelpreis verliehen.

In einem mitreißenden Vortrag vor mehr als 400 Gästen erinnerte die 36-jährige Juristin Fihn an die unglaubliche Zerstörungskraft von Atombomben. Die Schwedin sieht in der Verfügbarkeit der Nuklearwaffen die potenzielle Gefahr, dass sie bewusst oder auch durch menschliche Fehler eingesetzt würden. Atombomben seien keine militärischen Waffen, weil sie sich in erster Linie gegen die Zivilbevölkerung – zum Beispiel in großen Städten – richten. Diese latente Gefahr sei seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr in der Öffentlichkeit präsent. ICAN hat deshalb einen Vertrag zum völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen bei den Vereinten Nationen initiiert. Sobald 50 Staaten den Vertrag ratifiziert haben, tritt er in Kraft.

Die Kampagne wird von 468 Organisationen in 101 Ländern unterstützt. „Wir brauchen keine Ostermaschierer, wir haben Social Media, wir reden mit Regierungen und Institutionen. Wir wollen mit Argumenten überzeugen“, sagt die 36-Jährige in Mönchengladbach. Angeblich gibt es noch rund 27.000 Sprengköpfe aus Zeiten des Kalten Krieges. Nach Angaben von Fihn sind in Deutschland auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz circa 21 B61-Nuklearbomben der US-Streitkräfte gelagert. Fihn: „Diese Art von Bomben sind die gefährlichsten: Ihre Explosionsstärke einstellbar und damit sinkt die Schwelle, sie einzusetzen.“

Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN, so Fihn, habe es eine hohe Aufmerksamkeit für ICAN und das Thema der Abschaffung von Atomwaffen gegeben. Es sei ein langer Weg, aber „Menschen, die Nuklearwaffen bauen, könnten sie auch wieder zerstören“. Als Beispiel nannte sie die Ächtung und Vernichtung von Chemiewaffen. Fihn hatte bei einer zweiten Veranstaltung im Audimax der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach vor Studenten und Schülern für ihr Thema geworben.

Seit 2003 holt der Initiativkreis Mönchengladbach regelmäßig herausragende Persönlichkeiten, die für ihre Leistungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden, in die Stadt. Neben Friedensnobelpreisträgern sind das auch Wissenschaftler aus aller Welt. Zu den bisherigen Gästen zählen unter anderem der Dalai Lama, Michail Gorbatschow, Kofi Annan und Lech Walesa.

Der Initiativkreis Mönchengladbach wurde 2003 gegründet und ist ein Zusammenschluss von derzeit 32 Unternehmern und Privatpersonen der Stadt. Ziel war und ist es, durch besondere Veranstaltungen den Bekanntheitsgrad der Stadt und Region zu steigern. Der Erfolg lässt sich sehen: Mehr als 6.000 Zuschauer im Jahr – und damit 100.000 insgesamt – zieht es zu den Top-Veranstaltungen. Inzwischen ist Mönchengladbach als Eventstadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt.

www.ik-mg.de / www.mgmg.de

Marketinggesellschaft der Stadt Mönchengladbach

Firmenkontakt
Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH
Peter Schlipköter
Voltastraße 2
41061 Mönchengladbach
02161-2552420
02161-2552439
jacqueline.bourgeois@mgmg.de
http://www.mgmg.de

Pressekontakt
Medienbüro Müller-Bringmann
Kaspar Müller-Bringmann
Hilbingstraße 5
41239 Mönchengladbach
02166 62820
info@muebri.de
http://www.muebri.de/

(Visited 32 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert