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Bayerns Genossenschaften wollen ein verständliches und stabiles Europa

118. GVB-Verbandstag in Unterschleißheim

(Mynewsdesk) München, 13. Juli 2017 – Die Genossenschaften im Freistaat bekennen sich zu Europa. Das hat der Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), Jürgen Gros, heute beim 118. Verbandstag in Unterschleißheim deutlich gemacht. Der europäische Staatenbund biete Stabilität und habe für die Wirtschaft förderliche Rahmenbedingungen wie den gemeinsamen Binnenmarkt hervorgebracht. Davon profitierten auch die 1.278 bayerischen Genossenschaften.Der GVB-Präsident äußerte vor den rund 1.300 Besuchern aber auch deutliche Kritik an der europäischen Politik. „Für viele Unternehmen bedeutet Europa Überregulierung und Bürokratie“, sagte er. Dies sei besonders stark in genossenschaftlichen Schlüsselbranchen wie der Landwirtschaft, dem Handwerk, der Energiewirtschaft oder dem regionalen Bankwesen zu spüren. Gros: „Vor allem die Volksbanken und Raiffeisenbanken erleben Europa oft als Belastung.“Der GVB setzt sich deshalb für eine verhältnismäßige Regulierung in der EU ein. Zudem fordert der Verband eine Fokussierung auf Bereiche mit echtem Handlungsbedarf: „Was dagegen schon funktioniert, muss nicht neu geregelt werden“, stellte Gros in seiner Rede klar. Europa müsse lernen, auch bewährten nationalen Lösungen zu vertrauen. Als Beispiel nannte er den seit mehr als 80 Jahren bestehenden genossenschaftlichen Einlagenschutz in Deutschland, den Brüssel durch ein europäisches Sicherungssystem faktisch ablösen will. Bayerns Volksbanken und Raiffeisenbanken lehnen eine solche Vergemeinschaftung ab.Neben Verhältnismäßigkeit und Pragmatismus tritt der GVB für mehr Transparenz in Europa ein. „Die Menschen wollen verstehen, was die EU und ihre Institutionen machen“, sagte Gros. Das setze voraus, dass diese verständlich mit Bürgern und Unternehmen kommunizieren. Außerdem dürften wichtige politische Entscheidungen nicht weiterhin von Behörden wie der EU-Finanzaufsicht getroffen werden. „Die Gesetzgebung muss wieder ausschließlich bei den Gesetzgebern liegen“, so Gros.Als Gastredner traten beim GVB-Verbandstag Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, BDI-Präsident Dieter Kempf und der Philosoph Richard David Precht auf. „Die Genossenschaftsidee ist brillant. Sie steht für Bayern“, sagte Weber. Er warb dafür, gemeinsam die Defizite in Europa konstruktiv anzugehen und zu beheben. Kempf appellierte unter anderem an die nationale Politik, Vorgaben aus der EU nicht grundlos zu verschärfen. Zudem warb er für eine verhältnismäßigere Bankenregulierung, die die Finanzierung der Realwirtschaft nicht beeinträchtigt.

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Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die Interessen von 1.278 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen 260 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 51.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2016)

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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