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Autismus im Film zwischen Klischee und Vielfalt

Autismus im Film zwischen Klischee und Vielfalt

Wie prägen Filme und Serien unser Bild von Autismus? Die Publikation „Zwischen Pinguinen und Arithmetik. Eine Analyse der Darstellung von Menschen im Autismus-Spektrum in Film- und Serienporträts“ (https://www.grin.com/document/1714378) von Pauline Berger untersucht die mediale Darstellung von Menschen im Autismus‑Spektrum anhand des Spielfilms „Rain Man“ und der Netflix‑Serie „Atypical“. Erschienen im GRIN-Imprint Academic Plus im April 2026, zeigt die Arbeit, wie Stereotype entstehen – und warum differenzierte Repräsentation für Inklusion entscheidend ist.

Autismus ist vielfältig – doch in Film und Fernsehen erscheint das Spektrum oft stark vereinfacht. Medien beeinflussen maßgeblich, wie gesellschaftliche Gruppen wahrgenommen werden, insbesondere dann, wenn persönliche Kontakte fehlen. Die Masterarbeit „Zwischen Pinguinen und Arithmetik“ von Pauline Berger widmet sich der Frage, wie Menschen im Autismus‑Spektrum in populären Film‑ und Serienporträts dargestellt werden. Im Mittelpunkt steht die Analyse zweier einflussreicher Beispiele: des Klassikers „Rain Man“ (1988) und der modernen Serie „Atypical“ (2017).

Zwischen Stereotyp und Realität

In ihrer Analyse zeigt Pauline Berger, dass mediale Darstellungen häufig auf wiederkehrende Muster zurückgreifen: Autistische Figuren werden entweder als sozial isolierte Genies oder als hilfsbedürftige Außenseiter inszeniert. Anhand von „Rain Man“ wird deutlich, wie stark das Bild des savant‑haften Autisten die öffentliche Wahrnehmung über Jahrzehnte geprägt hat. Demgegenüber steht „Atypical“, das ein differenzierteres, alltagsnahes Porträt eines Jugendlichen im Autismus‑Spektrum zeichnet und Aspekte wie Beziehungen, Selbstbestimmung und neurodiverse Perspektiven einbezieht.

Die Publikation richtet sich an Leser:innen aus Pädagogik, Psychologie, Medien‑ und Sozialwissenschaften sowie an alle, die sich für Inklusion, Diversität und Medienwirkung interessieren. Sie verbindet fundierte Theorie zu Autismus und Medienwirkungsforschung mit einer detaillierten Filmanalyse und macht deutlich, welche Verantwortung Unterhaltungsmedien für gesellschaftliche Aufklärung tragen. Das Buch liefert damit wertvolle Impulse für eine reflektierte Auseinandersetzung mit Autismus in Film und Serie.

Das Buch ist im April 2026 im GRIN-Imprint Academic Plus erschienen (ISBN: 978-3-389-18694-7).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/1714378

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

GRIN ist ein deutscher Verlag mit Sitz in München, der seit 1998 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und Autor:innen bei der Verbreitung ihrer Manuskripte unterstützt. Das Verlagsprogramm umfasst akademische Arbeiten, Fachbücher und Forschungspublikationen aus zahlreichen Disziplinen, wodurch GRIN mit mehr als 260.000 veröffentlichten Titeln zu den führenden Anbietern für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Publikationen im deutschsprachigen Raum zählt.
Mit dem Ausbau seines Selfpublishing-Angebots begleitet GRIN seit 2025 zudem Autor:innen bei der professionellen Veröffentlichung von Sachbüchern, Ratgebern, Belletristik, Biografien und weiteren Buchprojekten.

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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