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Auf dem Mainuferweg von Kelsterbach nach Rüsselsheim

Industriekultur auf dem Fahrrad erleben

Am 16. August startet eine spannende Radtour im Rahmen der 11. Tage der Industriekultur Rhein-Main. Radfahrerinnen und Radfahrer können sich an diesem Tag auf eine 15 Kilometer lange Entdeckungsreise durch die Industriekultur mit Einblicken in aktuelle Entwicklungen der „Drei gewinnt“-Kommunen Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim begeben. Die Tour beginnt um 14 Uhr in Kelsterbach und wird von Georgios Kontos, dem Radverkehrsbeauftragen des Regionalverbands FrankfurtRheinMain geführt. Die Strecke wurde dabei mit Bedacht ausgewählt, wobei der sportliche Aspekt weniger im Vordergrund steht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können viel Wissenswertes über die Geschichte der Industriekultur der drei Mainkommunen erleben.

Startpunkt ist das Umwelt- und Nachbarschaftshaus in Kelsterbach (Rüsselsheimer Straße 100), das sich im ehemaligen Verwaltungsgebäude der ENKA-Werke befindet. Hier bietet sich die Gelegenheit, in Begleitung der Leiterin des Informationszentrums die Ausstellung „Protest. Mediation. Dialog. Der Frankfurter Flughafen, die Region und Ihre Menschen“ zu besuchen. Zwischen dem Frankfurter Flughafen und der Region bestehen vielfältige Wechselwirkungen auf unterschiedlichen Ebenen. In den einzelnen Räumen des Informationszentrums werden die Themen aufgegriffen und dem Besucher in anschaulicher Art und Weise vermittelt. Die kurze Stippvisite ist ein Appetitanreger, um die Ausstellung später noch einmal ausführlicher anzusehen.

Im Anschluss an den ersten Programmpunkt geht es mit den Rädern weiter über das ehemalige Firmengelände der ENKA-Werke. Dort entwickelt die Stadt Kelsterbach derzeit ein rund 15 Hektar großes neues Stadtquartier. Die zukunftsweisende Entwicklung des Geländes steht dabei symbolisch für den Wandel von einer rein industriell genutzten Fläche, hin zu einem beeindruckend innovativen städtebaulichen Projekt.

Gegen 14.45 Uhr trifft die Gruppe an der Mönchhofkapelle ein und wird dort von Erich Schick, Vorsitzender des Fördervereins Mönchhofkapelle, begrüßt. Der Experte informiert über die bewegte Geschichte dieses baulichen Kleinods. Daran anknüpfend geht es weiter zum modernen Gegenstück: der im Mai eingeweihten Raunheimer Ölhafenbrücke. Das architektonisch herausragende Bauwerk wurde am Pfingstmontag eingeweiht und schließt damit eine der letzten Lücken des südlichen Main-Ufer-Wegs. Die Brücke ist eines der zahlreichen Projekte, die die drei Städte gemeinsam mit dem Stadtumbaumanagement der NH ProjektStadt dank der Städtebaufördermittel von Bund und Land interkommunal realisieren konnten.

Nach einer kurzen Weiterfahrt steht dann als nächster Stopp das Resart Ihm Altwerk auf dem Programm. Auf diesem ehemaligen Industriegelände entsteht das moderne Gewerbegebiet AIRPORTGARDEN, das als funktionale Arbeitsstätte konzipiert ist und dabei durch seine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität besticht. Die Stadt Raunheim legt hierauf besonders großen Wert, um sich als innovativer Technologiestandort zu positionieren und weiter zu wachsen. Zusätzliche Informationen liefert bei diesem Stopp Georgios Kontos.

Nach diesen vielen informativen Programmpunkten und den gewonnenen Eindrücken können die Radler an der Aussichtsplattform am Mainufer verschnaufen und eine Pause einlegen. Beim Blick über den Main auf Flörsheim bietet sich die Gelegenheit zum Plaudern sowie um mitgebrachte Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Gut gestärkt geht es dann entlang des Mains weiter in Richtung Rüsselsheim, wo die Gruppe zunächst am Leinreiter Denkmal einen kleinen Zwischenstopp einlegt. Die Statue des Leinreiters erinnert an die Zeit vor der Dampfschifffahrt, als Schiffe und Kähne noch mit Pferden stromaufwärts gezogen wurden. Die letzte Station der Radtour steht ebenfalls beispielhaft für den Wandel der Region. Zum Finale geht es zu den Opel-Werken, wo Georgios Kontos gemeinsam mit den Radlern die Klassik-Sammlung besichtigen wird. Neben bestens erhaltenen Opel Oldtimern sind auch viele historische Opelfahrräder in der Ausstellung zu sehen.

Die Tour endet gegen 17 Uhr in Rüsselsheim. Wer möchte ist herzlich eingeladen, auch den Rückweg nach Kelsterbach gemeinsam mit Georgios Kontos zurückzulegen. Für eine Teilnahme an der Radtour ist eine Anmeldung bei Georgios Kontos, Regionalverband FrankfurtRheinMain, unter der Telefonnummer 069 2577 1585 notwenig.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main, bietet seit 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 660 Mitarbeiter. 2005 erwarb die Nassauische Heimstätte die Anteile des Landes Hessen an der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel. Durch den Zusammenschluss avancierte sie zu einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit 62.000 Mietwohnungen in 150 Städten und Gemeinden. Diese werden aktuell von rund 260 Mitarbeitern – in vier Regional- untergliedert in 13 Service-Centern – betreut. Aus der gestiegenen Nachfrage heraus entwickelte sich im folgenden Jahr die Marke „NH ProjektStadt“. Dort werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben sowie Consulting-Aktivitäten im In- und Ausland durchzuführen.

Kontakt:
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Untermainkai 12-13
60311 Frankfurt am Main
069 6069-1321
jens.duffner@naheimst.de
http://www.naheimst.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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