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Aluminium im Wandel: Deutschland boomt, Weltmarkt ist schwierig

Unternehmen, die Aluminium produzieren oder weiterverarbeiten, sehen sich in den letzten Jahren vor Herausforderungen gestellt. Darauf deuten auch der in den letzten fünf Jahren um mehr als ein Drittel gefallene Aluminiumpreis und die zuletzt sinkende Nachfrage aus China, dem seit Jahren größten Abnehmer des Leichtmetalls, hin. Kein Wunder, dass der US-Aluminiumriese Alcoa vor wenigen Wochen für das vierte Quartal 2015 einen Verlust von mehr als einer halben Milliarde US-Dollar verkündete und seine Produktionskapazitäten weiter reduzieren will.

Doch die Lage in Deutschland sieht im Vergleich deutlich besser aus. Vor wenigen Wochen hat der Verband der deutschen Aluminiumindustrie die Produktionszahlen für das abgelaufene Jahr veröffentlicht. Diese sind trotz der angespannten Weltmarktlage fast durchweg positiv ausgefallen. So nahm die erzeugte Menge an Rohaluminium im Jahresvergleich um rund drei Prozent auf 1,2 Millionen Tonnen zu. Dabei verzeichneten sowohl die Segmente Aluminiumweiterverarbeitung und -recycling als auch die Aluminiumgewinnung aus Erz kleine Zuwächse.

Der Verband der Nichteisen-Metallindustrie, bei dem die Aluminiumindustrie traditionell eine große Rolle spielt, rechnet auch für das laufende Jahr mit einer mindestens konstanten oder sogar leicht zunehmenden Produktionsmenge. Zudem erwarten laut der Wirtschaftsvereinigung Metalle derzeit neun von zehn Unternehmen in Deutschland mit Blick auf das nächste halbe Jahr eine stabile oder sogar etwas bessere Geschäftsentwicklung. Ein Schlüsselfaktor dafür könnten Innovationen rund um Aluminium sein.

Innovationen bedeuten attraktive Chancen für die heimische Aluminiumindustrie

Deutsche Unternehmen können mit dem Billig-Aluminium aus Fernost preismäßig kaum konkurrieren. Zu unterschiedlich sind dafür Energie- und Personalkosten. Allerdings lassen sich durch Innovationen neue Anwendungsfelder schaffen und bestehende Einsatzmöglichkeiten sukzessive erweitern.

So sorgen unter anderem innovative Aluminiumprofile Made in Germany dafür, dass der im letzten Jahr fertiggestellte Shanghai Tower den Naturgewalten zuverlässig trotzt. Die robusten Profile aus Aluminium tragen nämlich dazu bei, dass das mit 632 Metern derzeit zweithöchste Gebäude der Welt nicht nur bei tropischen Stürmen, sondern auch bei Erdbeben höchste Sicherheit bietet.

In der Automobilindustrie wird Aluminium nach der Meinung von Branchenexperten seinen Siegeszug fortsetzen. Dafür dürften nicht nur die steigende Beliebtheit von immer leichteren Elektroautos, sondern auch neuartige Verfahren zur stabilen Verbindung von Aluminium mit anderen Materialien (z. B. Karbon) sorgen, die derzeit erforscht bzw. weiter optimiert werden.

Forschung: Neue Aluminium-Akkus für schnelleres Laden und mehr Sicherheit

Zudem könnte Aluminium die Akku-Technik revolutionieren. Weil die derzeit am Markt dominierenden Lithium-Ionen-Akkus noch mehrere Stunden zum Aufladen benötigen und zudem unter bestimmten Umständen ein Sicherheitsrisiko darstellen, haben britische Forscher von der renommierten Stanford University eine Alternative entwickelt, die sich allerdings noch im Versuchsstadium befindet. Mit dem neuen Aluminium-Akku soll es möglich sein, ein Smartphone in nur einer Minute aufzuladen. Dabei besteht anders als bei manchen Lithium-Ionen-Akkus zudem kein Risiko der Selbstentzündung. Darüber hinaus sollen Akkus aus Aluminium nicht nur eine höhere Kapazität bieten, sondern auch zu günstigeren Preisen produzierbar sein.

Weitere Entwicklungen im Aluminiumbereich

Für Furore dürfte auch eine Entwicklung der Technischen Universität Wien im Bereich Aluminiumverarbeitung sorgen. Die Experten haben nämlich ein neuartiges Spritzgießverfahren entwickelt, bei dem auch Aluminium bzw. Aluminiumlegierungen Verwendung finden können. So lassen sich ganz einfach auch komplex geformte Bauelemente mit geringem Gewicht und Materialeinsatz herstellen. Die Entwickler wollen das Verfahren auf der Hannover Messe 2016 einem Fachpublikum demonstrieren.

Einen Beitrag zur innovativen Aluminiumverarbeitung leistet auch Lial (http://www.lial.de) seit mehreren Jahrzehnten. Durch moderne Technik und das umfangreiche Know-How im Bereich Oberflächenveredelung sorgt das Unternehmen dafür, dass Produkte aus Aluminium auch schwierige und spezifische Anforderungen erfüllen können und Kunden einen Mehrwert bieten. Dabei sorgen innovative Verfahren unter anderem für eine besonders hohe Korrosionsbeständigkeit, lange Lebensdauer und einfache Weiterverarbeitbarkeit.

Das Unternehmen Lial – Aluminiumverarbeitung G. Lichtenthäler GmbH, welches im rheinland-pfälzischen Alpenrod ansässig ist, wurde 1981 von Günter Lichtenthäler gegründet. Sieben Jahre später übernahm Michael Schmitt die Firmenleitung.

1995 wurde eine moderne Produktionsanlage in Betrieb genommen. Die Produktion zeichnet sich durch eine hohe Umweltverträglichkeit und Effizienz aus. Dies garantiert den Kunden eine solide und außergewöhnliche Ausführung ihrer Aufträge, selbst bei anspruchsvollen Aufgaben.

Bildquelle: http://www.lial.de

Firmenkontakt
Lial – Aluminiumverarbeitung G. Lichtenthäler GmbH
Michael Schmitt
Am Wehrholz 13
57642 Alpenrod
02662 / 36 35
marketing@lial.de
http://www.lial.de

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