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Aktuelles HUK-E-Barometer

Aktuelles HUK-E-Barometer

HUK-E-Barometer

Rund 70 Prozent haben noch nie ein E-Auto gefahren – Wechsel vom Verbrenner- zum Elektroantrieb waren 2024 so selten wie zuletzt vor drei Jahren – Nach eigener Fahrerfahrung steigt aber die Umstiegsbereitschaft stark an – Wegweisende Ergebnisse durch das neue HUK-E-Barometer

-2024 stiegen in nicht einmal 4 von 100 Fällen private Fahrzeughalter vom Verbrenner- auf einen Elektroantrieb um
-Besonders geringe Fahrerfahrung mit E-Autos haben Ältere, Wenig-Fahrer und Frauen
-In Stuttgart ist die Verbreitung von E-Autos unter den 20 größten Städten Deutschlands am höchsten, in Leipzig am niedrigsten

Coburg, 21.01.2025

Im vergangenen Jahr sind private Halter bei Fahrzeugwechseln so selten von Verbrennungs- auf reine Elektromotoren umgestiegen wie zuletzt vor drei Jahren. Dies ergibt das neu entwickelte HUK-E-Barometer. Für 2024 zeigt es in nicht einmal vier von 100 Wechselfällen einen Umstieg. Das vierte Quartal 2024 erreichte bei Umstiegen sogar den schlechtesten Jahresend-Quartalswert seit 2020. Denn hier gab es ansonsten immer eine Jahresschlussrallye. Das Verhalten und die Einstellung der Bundesbürger zu E-Autos hängen aber stark davon ab, ob eigene Fahrerfahrungen hiermit vorliegen. So saß bislang noch nicht einmal jeder dritte Deutsche, der den Besitz eines Führerscheins angibt, jemals schon am Steuer eines E-Autos (30 %). Demzufolge werden Elektroautos in Deutschland insgesamt aktuell auch nur zu 45 Prozent als „gut“ oder „sehr gut“ eingeschätzt. Diejenigen aber, die bereits ein E-Auto selbst gefahren haben (ohne es zu besitzen), finden E-Autos zu 53 Prozent „gut“ oder „sehr gut“ und wer selbst eines schon besitzt, hat diese Meinung sogar zu 82 Prozent.

„Der Schlüssel zur Akzeptanz und Verbreitung von Elektroautos in Deutschland hängt ganz offenbar von der persönlichen Erfahrung ab“, erklärt Dr. Jörg Rheinländer, Vorstandsmitglied der HUK-COBURG. „Die aktuellen Ergebnisse des HUK-E-Barometers zeigen, dass Fahrer, die E-Autos kennen, diese Autos viel positiver sehen, gerade wenn es um Kriterien wie Komfort, Leistungsfähigkeit oder Verlässlichkeit geht.“

Am wenigsten Erfahrung mit Elektroautos bei Älteren, Wenig-Fahrern und Frauen

Deutlich unterrepräsentiert bei der Fahrerfahrung mit reinen Elektroautos zeigen sich Frauen gegenüber Männern (21 % zu 33 % bei Männern), Personen ab 55 Jahren (19 % zu 33 % der Jüngeren) und Viel- gegenüber Wenig-Fahrern. So haben unter denen, die im Jahr maximal 5000
Kilometer fahren, nur 18 Prozent selbst schon ein E-Auto gesteuert. Mehr als doppelt so viele sind es hin-gegen unter denjenigen, die jährlich mehr als 20.000 Kilometer zurücklegen (43 %). Ein etwas überraschendes Ergebnis, da E-Autos insbesondere auf Kurzstrecken etwa innerhalb der Stadt sich als vorteilhaft präsentieren.

Zuwachs des Bestands an E-Autos in privater Hand fällt auf Vier-Jahres-Tief

Der Anteil privat gehaltener reiner E-Autos betrug laut HUK-E-Barometer Ende 2024 bundesweit nur 3,0 Prozent. Für die Zunahme dieser Quote wird auch ein Dynamik-Faktor ermittelt. Das ernüchternde Ergebnis: Die Dynamik der Zunahme des E-Auto-Anteils war 2024 so schwach ausge-prägt wie zuletzt Anfang 2020 – also vor vier Jahren, als der Markt der Elektroautos sich gerade erst zu entwickeln begann und die Messreihe des HUK-E-Barometers startet.

Stuttgart beim Bestand vorn, Frankfurt aber bei den Umsteigern gleichauf

Regional gibt es deutliche Unterschiede bei der Entwicklung der Elektromobilität. So hat Stuttgart unter den 20 größten deutschen Städten mit 3,9 Prozent den mit Abstand höchsten Anteil an reinen Elektroautos in privatem Besitz. Dahinter folgen Münster, München und Bielefeld mit jeweils 2,9 Prozent. Am Ende der Skala stehen Bremen und Dresden (je 1,7 %) sowie Leipzig (1,6 %).

Bestand an privat gehaltenen E-Autos in den 20 größten deutschen Städten zum 31.12.2024 (bei der HUK-COBURG versicherte Fahrzeuge in Prozent)

Stuttgart 3,9 %
Münster 2,9 %
München 2,9 %
Bielefeld 2,9%
Düsseldorf 2,8%
Dortmund 2,6%
Essen 2,6%
Hamburg 2,6%
Bochum 2,5%
Hannover 2,5%
Wuppertal 2,5%
Berlin 2,4%
Bonn 2,3%
Frankfurt am Main 2,2%
Nürnberg 2,2%
Köln 2,2%
Duisburg 2,1%
Bremen 1,7%
Dresden 1,7%
Leipzig 1,6%

Betrachtet man die Häufigkeit der Fälle, in denen 2024 bei einem Fahrzeugwechsel der private Halter von einem Verbrenner- zu einem reinen Elektromotor wechselte, ergibt sich aber eine andere Rangfolge. Bei dieser Betrachtung muss sich Stuttgart den ersten Rang mit Frankfurt am Main teilen (jeweils 4,0 %). Knapp dahinter folgen Münster (3,9 %) und Düsseldorf (3,6 %). Leipzig, Bremen und Dresden bilden auch hier die Schlusslichter.

Umstiege von Autos mit Verbrennungsmotoren – zu reinen E-Autos in den 20 größten Städten 2024 (in Prozent der Fahrzeugwechsel im HUK-COBURG-Bestand)

Frankfurt am Main 4,0%
Stuttgart 4,0%
Münster 3,9%
Düsseldorf 3,6%
Berlin 3,6%
Essen 3,6%
Dortmund 3,5%
München 3,4%
Hamburg 3,4%
Köln 3,3%
Bochum 3,2%
Bonn 3,2%
Hannover 3,1%
Wuppertal 3,0%
Nürnberg 2,8%
Duisburg 2,8%
Bielefeld 2,6%
Leipzig 2,5%
Bremen 2,5%
Dresden 2,3%

Zum Teil deutlich ausgeprägter war 2024 der Wechsel zu elektrischen Fahrzeugen in ausgewählten Landkreisen. Hier fällt etwa der Kreis Starnberg mit einer Umstiegsquote von 8,0 Prozent ins Auge. Eine Erklärung kann in den wesentlich mehr vorhandenen Einfamilienhäusern mit eigenen Ladesäulen in den Landkreisen als in den Großstädten liegen.

Weiteres Zahlenmaterial zum aktuellen HUK-E-Barometer unter https://www.huk.de/e-barometer
Zur Pressemeldung auf huk.de: https://www.huk.de/presse/nachrichten/aktuelles/ebarometer.html

Das HUK-E-Barometer 2024 basiert auf exklusiven Versicherungszahlen der HUK-COBURG und einer Online-Umfrage. Als größter deutscher Autoversicherer mit insgesamt etwa 13,9 Millionen Fahrzeugen und einem Marktanteil von fast einem Viertel an privat zugelassenen Kraftfahrzeugen bietet die HUK-COBURG valide Daten für die Analyse der Verbreitung und Akzeptanz verschiedener Antriebsarten und entsprechender Fahrzeugwechsel.
Die zusätzlich erhobene repräsentative Umfrage wird bundesweit durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov Deutschland. Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage im YouGov Panel, an der 4131 Personen zwischen dem 15.11. und 29.11.2024 teilnahmen. Die Daten wurden mit den Quotenmerkmalen Alter und Geschlecht innerhalb der einzelnen Bundesländer erhoben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in jedem einzelnen Bundesland ab 16 Jahren nach Alter und Geschlecht sowie für die Bevölkerung in Deutschland gesamt ab 16 Jahren nach Alter, Geschlecht und Region.

Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe:
Mit über 13 Millionen Kunden ist die HUK-COBURG der große Versicherer für private Haushalte mit traditionell preisgünstigen Angeboten von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht-, Unfall-, Sach- und Rechtsschutzversicherung bis hin zur privaten Kranken-, der Lebens- sowie der privaten Rentenversicherung. Mit Beitragseinnahmen 2023 von 9,0 Mrd. Euro zählt sie zu den zehn größten deutschen Versicherungsgruppen. Traditioneller Schwerpunkt ist die Kfz-Versicherung: Mit 13,9 Millionen versicherten Fahrzeugen ist sie der größte deutsche Autoversicherer. In der Hausrat- sowie in der Privathaftpflichtversicherung gehört sie zu den größten Anbietern am Markt. Die HUK-COBURG mit Sitz in Coburg beschäftigte Ende 2023 insgesamt über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Firmenkontakt
HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
Kerstin Schmutzler
Willi-Hussong-Straße 2
96444 Coburg
09561-96-22609
https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/nachbarschaftshilfe.html

Pressekontakt
HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
Karin Benning
Willi-Hussong-Str. 2
96444 Coburg
09561-96-22604
www.huk.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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