Neuigkeiten Timeline

Bildung, Karriere, Schulungen
Juni 3, 2026

BusinessCode reduziert Aufwand bei Ausschreibungen deutlich

Bildung, Karriere, Schulungen
Juni 3, 2026

Sommerferien zu kurz für großes Fernweh?

Handel, Dienstleistungen
Juni 3, 2026

Lokaler Supermarkt plus(!) digitaler Warenkorb: Shopnow24 startet Pilotprojekt in Bergisch Gladbach und Koblenz

Auto, Verkehr
Juni 3, 2026

Construction Komplete: NavVis unterstützt Flughafen München mit Dynamic Laserscanning beim Bau des Terminal 1-Pier

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 3, 2026

Nordstern gesucht: Warum Vision wieder zählt

IT, NewMedia, Software
Juni 3, 2026

DBR77 stellt das erste europäische Large Language Model für industrielle Entscheidungen vor

IT, NewMedia, Software
Juni 3, 2026

AI-SECURITY-REPORT 2026: MICROSOFT-365-NUTZUNG IM BLINDFLUG

Wissenschaft, Forschung, Technik
Juni 3, 2026

Qualitätskontrolle im Wandel: Exponat zeigt menschzentrierte KI in der Praxis

Immobilien
Juni 3, 2026

Planon in Microsoft Places integriert zur Optimierung von Flächen und Workplace Management

Immobilien
Juni 3, 2026

Zukunft der Immobilienverwaltung: BVI richtet Digital-Event WEG.SMART neu aus

Immobilien
Juni 3, 2026

Lebensmittelmarkt Immobilien Makler

Computer, Information, Telekommunikation
Juni 3, 2026

Parasoft beseitigt Abhängigkeitsengpässe bei Softwarebereitstellung

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juni 3, 2026

TGI AG Investieren in Gold: FMA – Anordnung gegen die TGI AG – fachanwaltliche Vertretung – Rückabwicklung der Goldmodelle

Immobilien
Juni 3, 2026

Supermarkt Immobilien Makler: Holger Ballwanz Immobilien

Aarhus zeigt, was Berlin besser machen könnte

Streitpunkt Ferienwohnungen

Berlin, August 2017 – Die europäische Kulturhauptstadt Aarhus setzt ein Zeichen gegen politischen Regulierungswahn und demonstriert, wie man mit Konsensmodellen etwa beim innerstädtischen Straßenverkehr oder beim City-Tourismus allen Bevölkerungsgruppen sowie der lokalen Wirtschaft gerecht werden kann. Radfahrer gegen Autoverkehr, Hotels gegen Privatvermieter, Einwohner gegen Touristen – das ist in Dänemarks zweitgrößter Metropole gerade NICHT die Frage. Vielmehr nutzt Aarhus die gegenwärtige internationale Aufmerksamkeit, um sich an die Spitze der Sharing Economy zu setzen und Zukunftsmodelle für die Stadt von morgen zu finden, die Toleranz, Ökologie und Lebensqualität für alle verbinden. Dazu berief Dänemark jetzt erstmals ein „Sharing Economy Folkemödet“ ein – wörtlich übersetzt ein „Treffen mit dem Volk“.

Bei diesem „Politikfestival“ Ende August mit Regierungsvertretern, Interessensgruppen und Bürgern wurde unter anderem eine Studie zu privat vermieteten Ferienwohnungen vorgestellt. „Wie viele andere europäische Großstädte stehen auch wir vor erheblich wachsenden Besucherzahlen“, erklärte Aarhus` Tourismuschef Peer Kristensen. Und Privatvermietungen der Sharing Economy trügen einen wesentlichen Anteil zu diesem Wachstum bei. Dabei hätten die aktuellen Untersuchungsergebnisse gezeigt, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Vermieter sich gesetzeskonform verhalte; besondere Probleme, wie man sie etwa in Deutschland an die Wand malt, seien in Aarhus nicht zu erkennen.

Neue Reiseformen nicht bekämpfen, sondern fördern

Anders als viele deutsche Metropolen wie etwa Berlin oder Hamburg, die mit Verboten versuchen, die Mobilitäts- und Reisegewohnheiten der Menschen auszubremsen, setzt man in Aarhus auf Innovation, Wachstum und fairen Wettbewerb. „Wir stellen die Chancen, nicht die Ängste in den Mittelpunkt unserer Überlegungen“, erklärt die Stadtentwicklungsbehörde der zweitgrößten dänischen Metropole. Aarhus betrachte die Sharing Economy, zu der auch Vermietungsplattformen wie Wimdu zählen, „als ein wichtiges Element des digitalen Wandels“, das man nicht bekämpfen, sondern vielmehr gleichberechtigt mit anderen Wirtschaftsformen fördern wolle. Als selbsternannte „Pilotstadt für Sharing Economy“ gab die Stadt jetzt die Losung aus: „Der Staat soll das Wirtschaftsleben anregen, nicht behindern!“ Aufgabe der Verwaltung sei es, „gleiche und faire Wettbewerbsbedingungen sowohl für die etablierte Wirtschaft als auch für neue Player zu garantieren.“ Dies mache die Stadt „attraktiv für Besucher und für ihre Bewohner gleichermaßen.“

Wimdu-Jurist Peter Vida betonte, dass gut ein Drittel der Reisenden, die Wimdu nutzen, die jeweilige Stadt gar nicht erst besuchen würden, wenn es die neuen privaten Ferienunterkünfte nicht gäbe. „Somit stellen Ferienwohnungen weniger eine Konkurrenz für Hotels als vielmehr eine Bereicherung für einen insgesamt stark wachsenden Markt dar“, so Vida. Gerade der Tourismussektor erlebt derzeit einen fundamentalen Wandel, der neue Bedürfnisse entstehen lässt. „Diese Bedürfnisse werden aber von Verbrauchern definiert, nicht von Politikern“, so Vida. Um so wichtiger sei, „dass Aarhus ein europäisches Zeichen setzt gegen die mancherorts feindliche Haltung gegenüber Besuchern – und insbesondere gegen die von zahlreichen Stadt-Politikern aufgeheizte Stimmung.“

Europaweite Aufklärungskampagne zu Ferienwohnungen

In Berlin hatte Peter Vida maßgeblichen Anteil daran, dass das sogenannte „Zweckentfremdungsverbot“ des Senats, das die Privatvermietung von Ferienwohnungen pauschal verbieten wollte, zur Überprüfung an das Bundesverfassungsgericht verwiesen wurde. Nun präsentierte der Wimdu-Jurist in Aarhus die neue europaweite Aufklärungskampagne „Warum Ferienwohnungen guttun“. In zehn Sprachen sollen hierzu Broschüren europaweit für einen toleranten und sachlichen Umgang mit der neuen Art des Reisens werben.

Unter anderem erläutert die Broschüre, dass private Ferienwohnungen gerade für Familien mit Kindern aber auch für junge Menschen eine kostengünstige Alternative zu Hotels darstellen und oftmals die einzige Möglichkeit, überhaupt Städtereisen zu unternehmen. Für die Städte selbst bringen diese zusätzlichen Urlauber mehr Einnahmen und zwar vor allem für die kleinen Geschäfte, Cafes und Restaurants in den Stadtteilen abseits der touristischen Haupt-Attraktionen. Dies schafft bzw. erhält Arbeitsplätze und sichert das Geschäftsleben für die Bewohner auch jenseits der City. Für die privaten Vermieter schließlich bedeuten die Zusatzeinnahmen durch gelegentliches Vermieten ihrer Wohnung eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage – wofür sie selbstverständlich auch Steuern zahlen, was wiederum der Allgemeinheit zugute kommt. Im Übrigen, so argumentieren die Kampagnenmacher, ist das Vermieten der eigenen Wohnung ein Grundrecht und darf nicht durch staatliche Regulierungen untergraben werden. Zu eben dieser Frage wird sich demnächst auch das Bundesverfassungsgericht äußern.

Zur Sprache kommen in der Broschüre auch die Sorgen und Ängste der Menschen, die fürchten, Ferienwohnungen reduzierten den ohnehin knappen Wohnraum in der Stadt oder verursachten Lärm durch laute Touristen. Dem setzt Wimdu mit der Broschüre entgegen, dass Ferienwohnungen in den Metropolen deutlich weniger als ein Prozent des Wohnraums ausmachen und somit keinen für den Mietmarkt relevanten Effekt haben. Richtig sei, dass „die Politik es versäumt hat, rechtzeitig genügend Wohnraum zu schaffen, und jetzt in den Gastgebern den Sündenbock sucht.“Lärmende Touristen schließlich gebe es auch in Hotels – „dennoch hat noch keiner das Verbot von Hotels gefordert.“ Richtig ist, dass über 99 Prozent aller Reisenden sich wie gute Gäste verhalten: „Wenn einer über die Stränge schlägt, muss man dieses Problem lösen und nicht alles andere Gute verbieten.“

Erhältlich ist die Broschüre auf der Website von Wimdu: www.wimdu.de

Mit über 350.000 Angeboten in mehr als 150 Ländern bietet Wimdu für jeden Reisenden eine authentische und günstige Unterkunft. Die Auswahl reicht von City-Apartments in Barcelona über Studios in Paris bis hin zu Ferienwohnungen in der Natur, auf dem Land oder direkt am Strand. Auf der Online-Plattform bringt das Unternehmen Gäste und Gastgeber weltweit zusammen – für ein besonderes und qualitativ hochwertiges Reiseerlebnis. Wimdu ist Teil von Novasol und der Wyndham Vacation Rentals Gruppe, dem weltweit führenden Vermittler für Ferienimmobilien.

Kontakt
Wimdu
Lennart Schirmer
Voltastraße 5
13355 Berlin
+49 176 64037525
lennart.schirmer@wimdu.com
http://www.wimdu.de

(Visited 37 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert