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TU Berlin: Prof. Dr. Dieter Bimberg wurde mit UNESCO-Medaille geehrt

Auszeichnung für führenden deutschen Nanowissenschaftler

Für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet der Nanotechnologien wurde Prof. Dr. Dieter Bimberg vom Institut für Festkörperphysik der Technischen Universität Berlin mit der UNESCO-Medaille für Verdienste um den Fortschritt der Nanowissenschaften und Nanotechnologien geehrt. Vergeben wird diese Medaille in enger Kooperation mit der Ständigen Vertretung der Russischen Förderation bei der UNESCO. Die Ehrung wurde am 11. Oktober in Paris durch die UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova, der russischen Botschafterin Eleonora Mitrofanova, und den stellvertretenden Botschaftern Deutschlands und der USA vorgenommen.

2010 wurden der russische Nobelpreisträger Prof. Dr. Zhores Alferov und der Präsident der Chinesischen Akademie der Wissenschaften Prof. Dr. Bai mit der Medaille ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden neben Prof. Bimberg ein amerikanischer und drei russische Wissenschaftler geehrt.

Dieter Bimberg beschreibt die Besonderheit von Nanomaterialien wie folgt: „Sie sind wie ein vierter Aggregatzustand der Materie, neben den gasförmigen, flüssigen und festen Zuständen. Einzelne Nanoteilchen, auch Quantenpunkte genannt, verhalten sich in ihren wesentlichen Eigenschaften wie einfache Atome, obgleich sie aus tausenden von Atomen, eingebunden in fester Materie, bestehen, fast ein Paradox also. Damit eröffnen sich uns völlig neue Zugänge für die Entwicklung neuer Materialien und darauf basierender Bauelemente, wie zum Beispiel lichtemittierender Dioden oder Halbleiterlaser, deren Eigenschaften, wie die emittierte Wellenlänge, durch einfache Geometrieänderung der Quantenpunkte geändert werden kann, ohne die chemische Zusammensetzung zu ändern. Die Geometrie wird also zusätzlich zur chemischen Zusammensetzung ein neues Designtool.“

Prof. Dr. Dieter Bimberg lehrt seit 1982 als Professor an der TU Berlin und leitet das Zentrum für Nanophotonik der TU Berlin. Er gilt international als einer der wichtigsten Ideengeber auf den Gebieten der Nanobauelemente, der Halbleitermaterialien im Nanobereich und der Nanophysik. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und erhielt für seine Arbeiten u. a. den russischen Staatspreis für Wissenschaft und Technik, den Max-Born-Preis sowie den William Streifer Scientific Achievement Award.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der deutschen UNESCO Vertretung unter www.unesco.de/startseite.html

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Dieter Bimberg, Institut für Festkörperphysik der TU Berlin, Tel.: 030/314-22783, E-Mail: bimberg@physik.tu-berlin.de

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

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