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„Mit Plasmaspenden Großes bewirken“

Bei ihrem Besuch bei der KEDPlasma GmbH in Bayreuth kam die Bundestagsabgeordnete Anette Kramme (SPD) zu dem Schluss: „Die hohe Bedeutung von Plasmaspenden kann man gar nicht oft genug betonen.“

Anette Kramme und Zentrumsleiterin Manuela Bienlein mit einer Spenderin

Die sozial und gesellschaftspolitisch engagierte Rechtsanwältin und langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete ließ sich von Manuela Bienlein, Leiterin des Plasmazentrums Bayreuth, bei einem Rundgang erläutern, warum Plasmaspenden dringend benötigt werden und wie eine Spende im Einzelnen abläuft. „Jede Spende rettet Leben“, stellte Kramme fest.

Medikamente aus menschlichem Blutplasma sind vor allem für Menschen mit einem angeborenen Immundefekt, für Unfallopfer sowie für Patienten mit Hämophilie, der sogenannten Bluterkrankheit, (über)lebenswichtig. In bundesweit 64 Plasmazentren können Freiwillige ihr Plasma spenden – und das bis zu 45 Mal innerhalb von 12 Monaten. Im Vergleich zur Blutspende ist eine Plasmaspende schonender für den Körper. Es wird zwar ebenfalls Blut aus der Armvene entnommen, direkt während der Entnahme wird aber das Plasma von den restlichen Bestandteilen des Blutes getrennt, welche unmittelbar zurück in den Körper fließen. „Ich kann nur jedem empfehlen, Plasma zu spenden“, sagte die Politikerin. „Hier kann man mit kleinem Aufwand wirklich Großes bewirken – und zum wahren Helden werden.“ Spender müssen zwischen 18 und 68 Jahre alt und gesund sein sowie mindestens 50 Kilogramm wiegen.

Mit ihrem Besuch bei der KEDPlasma GmbH möchte die Bayreuther Politikerin einen Beitrag dazu leisten, die Öffentlichkeit verstärkt für die Bedeutung und Notwendigkeit von Plasmaspenden zu sensibilisieren. Als Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie als stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss weiß sie um die Wichtigkeit sozialen Engagements. „Plasmaspender tragen in hohem Maße dazu bei, dass kranke Menschen wieder gesund werden oder mit einer schweren, chronischen Erkrankung ein weitgehend normales Leben führen können“, sagte Kramme.

Bei ihrem Besuch bei der KEDPlasma GmbH Bayreuth ließ sie sich zudem von einem Patienten erklären, welche Verbesserung der Lebensqualität die Einnahme von Plasmamedikamenten für ihn darstellt. Zudem unterhielt sie sich ausführlich mit Alexander Giss, Ärztlicher Direktor der KEDPlasma GmbH, der darauf hinwies, wie wichtig eine Erhöhung der Diagnoserate bei angeborenen Immundefekten ist. Denn von den geschätzt rund 40.000 betroffenen Menschen, viele davon noch Kinder, sind erst 3.500 diagnostiziert und können entsprechend behandelt werden.

Über PPTA:
Die Plasma Protein Therapeutics Association (PPTA) Deutschland vertritt die Interessen der
führenden Hersteller von Plasmaproteinen und deren gentechnisch hergestellten Therapien.
Diese Produkte werden in erster Linie zur Behandlung von seltenen Krankheiten eingesetzt,
wie zum Beispiel angeborene Immundefekte, Hämophilie A und B oder
Autoimmunkrankheiten.

Kontakt
PPTA Deutschland e.V.
Stefan Grafenhorst
Marburger Straße 2
10789 Berlin
030-859946121
sgrafenhorst@pptaglobal.org
http://www.pptaglobal.org/

Pressekontakt:
BALL : COM Communications Company GmbH
Katja Schilling
Frankfurter Straße 20
63150 Heusenstamm
+49 6104 6698-259
ks@ballcom.de
http://www.ballcom.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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