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Lichtsmog – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schlafstörungen, Bluthochdruck, Diabetes oder gar Krebs können die Folgen stetig künstlich beleuchteter Städte sein. Der Bonner Fachinformationsdienst (FID) „Länger und gesünder leben“ warnt aufgrund neuer Studien vor ständig erhellten Umgebungen, auch zuhause.

Lichtsmog - das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Dr. Ulrich Fricke, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes “Länger und gesünder leben”

Die massiv zunehmende Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtquellen wie Straßenlaternen, Leuchtreklamen, Industriebeleuchtungen oder Flutlichtanlagen verhindert, dass es in unseren Städten nachts richtig dunkel wird. Was der Sicherheit dient, macht jedoch uns Menschen auf Dauer krank.

„Mensch, Tiere und Natur benötigen einen deutlichen Wechsel zwischen hellem Tag und dunkler Nacht“, erklärt Dr. Ulrich Fricke. Wenn dieser wichtige Taktgeber wegen der Lichtverschmutzung ausfällt, bringt das alles durcheinander, betont der Chefredakteur des FID-Gesundheitsinformationsdienstes Länger und gesünder leben. Beim Menschen gerät beispielsweise der Hormonhaushalt durcheinander. So wird das Hormon Melatonin nur bei Dunkelheit ausgeschüttet. Es sorgt unter anderem dafür, dass wir müde werden, fährt den Energiestoffwechsel herunter und senkt den Blutdruck.

Studien belegen Risiken

„Die Negativwirkungen der Lichtverschmutzung sind bisher wissenschaftlich kaum untersucht“, weiß der promovierte Biologe. Doch erste Studien aus Israel sind seines Erachtens besorgniserregend. „Die Brustkrebsrate war in gut beleuchteten Wohngegenden um 37 Prozent höher als in dunkleren Vierteln. Außerdem hatten Frauen, die bei Licht schliefen, ein um 22 Prozent erhöhtes Brustkrebsrisiko“, fasst er die Befunde zusammen.

Dr. Fricke rät daher, am Abend in den eigenen vier Wänden sparsam mit Licht umzugehen. Helle Lampen, Fernseh- oder Computerbildschirme stören die Schlafbereitschaft des Körpers. Sinnvoll sei es beispielsweise, nicht den ganzen Raum, sondern nur den Esstisch zu beleuchten. Zimmerlampen dürften keinesfalls blenden. Auch zum Lesen ist nicht unbedingt helles Licht erforderlich. Die alte Warnung: „Im Dunkeln lesen verdirbt die Augen“, ist laut Dr. Fricke wissenschaftlich längst widerlegt. Wichtig für einen erholsamen Schlaf sei es außerdem, das Schlafzimmer durch dichte Vorhänge oder Jalousien gut abzudunkeln. Der Rat des Chefredakteurs: „Schlafen Sie auf gar keinen Fall bei Licht oder gar vor dem laufendem Fernseher.“

Der FID Fachverlag für Gesundheit gehört zur FID Verlag GmbH. Der Fachverlag gibt heute über 32 Gesundheitspublikationen heraus, die in vielfacher Hinsicht in der Branche einzigartig sind. Seit vielen Jahren ist der FID Fachverlag für Gesundheit eine anerkannte Kompetenz, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Fundierte, fachlich überprüfte Gesundheitsinformationen werden sukzessive durch Serviceleistungen rund um das Thema Gesundheit erweitert. Ergänzend zu den Publikationen betreibt der Verlag die Website: www.fid-gesundheitswissen.de. Der FID Fachverlag für Gesundheit hat sich inzwischen zu einer der bundesweit führenden Anlaufstellen für Gesundheitsinteressierte entwickelt, da er umfassende Informationen, Beratung und Unterstützung thematisch von Naturheilkunde bis hin zur klassischen Schulmedizin bietet.

Kontakt:
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Christina Weiß
Koblenzer Straße 99
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49 (0) 228 / 82 05 77 61
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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