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Software für Tattoo-Studios: tatme digitalisiert Termin und Einwilligung

Lübecker Plattform bündelt Anfragen, Kalender und digitale Einverständniserklärung in einer App. Über 120 Artists nutzen tatme, mehr als 4.400 Anfragen liefen darüber.

Software für Tattoo-Studios: tatme digitalisiert Termin und Einwilligung

tatme bündelt Kalender, Anfragen, Kontakte und Check-Ins in einer App für Tattoo-Artists

Lübeck, 14. August 2026 – tatme (https://tatme.com/de) ist eine Software für Tattoo-Artists und Tattoo-Studios, die Terminanfragen, Kalender, Kundenkommunikation und Einverständniserklärungen auf einer Plattform zusammenführt. Entwickelt und betrieben wird tatme von der Lübecker supatats UG (haftungsbeschränkt). Inzwischen nutzen mehr als 120 Tattoo-Artists die Software; über 4.400 Tattoo-Anfragen wurden bereits damit bearbeitet.
Anfragen in DMs, Termine auf Papier
Tattoo-Artists verbringen einen beträchtlichen Teil ihres Arbeitstags nicht am Stechtisch, sondern mit organisatorischen Aufgaben. Neue Anfragen kommen über Instagram-Direktnachrichten, WhatsApp oder E-Mail herein. Referenzbilder liegen in verschiedenen Chatverläufen, während Termine noch häufig in Papierkalendern geführt werden. Rückfragen zu Motiv, Größe oder Körperstelle können sich dadurch über mehrere Tage ziehen.
tatme bündelt diese Abläufe: Kundinnen und Kunden übermitteln ihre Anfrage über ein strukturiertes Formular und geben dabei Motiv, Größe und Platzierung an. Auch Referenzbilder lassen sich direkt hochladen. Der dazugehörige Buchungslink kann in der Instagram-Bio hinterlegt oder per Nachricht verschickt werden. Anschließend sind Nachrichten, Bilder und Termindetails der jeweiligen Buchung zugeordnet – statt über Feeds, Postfächer und einzelne Chats verteilt zu sein.
Funktionen im Überblick
– Artist-Page: personalisierbare Website mit Portfolio, Stilrichtungen und Verfügbarkeiten, die sich ohne technische Vorkenntnisse einrichten lässt
– Booking-System: strukturierte Anfragen mit Angaben zu Motiv, Größe und Platzierung sowie Referenzbildern
– Kalender: zentrale Terminverwaltung mit automatischen Erinnerungen und Synchronisation bestehender Kalender
– Kundenchat: gebündelte Kommunikation mit Push-Benachrichtigungen
– Kaution: einmalig hinterlegte Beträge und Zahlungswege wie PayPal, Überweisung oder Barzahlung, direkt in der Buchung einsehbar
– Studio-Verwaltung: gemeinsame Organisation mehrerer Artists, Standorte und Termine
Digitale Einverständniserklärung statt Papierordner
Zu den dokumentationsintensivsten Aufgaben im Studio gehört die Vorbereitung des Tattoo-Termins. In einer Einverständniserklärung werden unter anderem Identität, Gesundheitsangaben, die Aufklärung über Risiken und Nachsorge, Motiv und Platzierung sowie die Unterschrift festgehalten. Eine einheitliche gesetzliche Formpflicht gibt es dafür in Deutschland nicht. In der Praxis gehört eine dokumentierte Einwilligung für viele Studios dennoch zum Standard und dient im Streitfall als zentraler Nachweis.
Mit tatme kann dieser Prozess digital abgewickelt werden. Kundinnen und Kunden erhalten vor ihrem Termin einen Link zur digitalen Einverständniserklärung (https://tatme.com/de/digitale-einverstaendniserklaerung) oder scannen direkt im Studio einen dauerhaft nutzbaren QR-Code – beispielsweise bei Walk-ins oder auf Conventions. Auf dem Smartphone beantworten sie 13 strukturierte Gesundheitsfragen zu Allergien, Medikamenten und weiteren Risikofaktoren, bestätigen die erfolgte Aufklärung und leisten anschließend ihre digitale Unterschrift. Vor dem endgültigen Abschluss wird die Identität per E-Mail oder SMS verifiziert.
Der zum Zeitpunkt der Unterschrift gültige Formularstand wird eingefroren und mit einem Integritäts-Hash versehen. Sensible Angaben werden verschlüsselt gespeichert. Beide Seiten erhalten ein signiertes PDF; gleichzeitig wird der zugehörige Kontakt im System automatisch angelegt oder aktualisiert. Die digitale Lösung ersetzt damit den bisherigen Papierprozess. Sie hebt jedoch keine Aufbewahrungspflichten auf und stellt keine rechtliche Beratung dar.
Verzeichnis und Software als gemeinsames Ökosystem
Zur Plattform gehört außerdem tathood.com (https://tathood.com), ein ebenfalls von der supatats UG betriebenes Verzeichnis für Tattoo-Artists, Motive und Conventions. Dort können Endkundinnen und Endkunden gezielt nach Artists in ihrer Stadt oder nach Arbeiten in bestimmten Stilrichtungen suchen. Tattoo-Artists erhalten zugleich eine öffentliche Präsentationsfläche für ihr Portfolio. Anfragen, die über tathood entstehen, lassen sich anschließend direkt in tatme weiterbearbeiten.
Damit verbindet die supatats UG zwei Angebote miteinander: tathood unterstützt bei der Suche und Sichtbarkeit, während tatme die anschließende Anfrage, Kommunikation, Terminverwaltung und Dokumentation abbildet.
Verfügbarkeit
tatme steht als Web-Anwendung und als App zur Verfügung. Der Einstieg ist kostenlos und ohne Hinterlegung einer Zahlungsmethode möglich. Kostenpflichtige Optionen werden erst bei der Nutzung erweiterter Funktionen relevant. Die Benutzeroberfläche ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.
„Die meisten Artists haben kein Software-Problem, sondern ein Zeitproblem“, sagt Daniel Menius, Geschäftsführer der supatats UG. „Wer jeden Tag Stunden in Direktnachrichten und Zettelwirtschaft verliert, tätowiert entsprechend weniger. Genau da setzen wir an.“

Die supatats UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Lübeck entwickelt digitale Werkzeuge für die Tattoo-Branche. Das Unternehmen betreibt die Artist- und Studio-Software tatme.com sowie das Tattoo-Verzeichnis tathood.com.

Kontakt
supatats UG (haftungsbeschränkt)
Daniel Menius
Travemünder Allee 23
23568 Lübeck
0451 12011080
https://tatme.com

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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