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Mähroboter sind mörderische Gefahr für Tiere

Risiko für Kleinkinder, Haus- und Wildtiere – Nächtliche Verbote sind noch ein Flickenteppich

Mähroboter sind mörderische Gefahr für Tiere

(Bildquelle: Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere e. V.)

Mähroboter werden immer beliebter, aber sie bleiben auch eine mörderische Gefahr für Haus- und Wildtiere. So praktisch diese Mähroboter sind, sie können zu kleinen Monstern werden, warnte der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Für Kleintiere wie Igel können ihre scharfen Klingen gefährlich sein. Der Bund Deutscher Tierfreunde fordert ein bundesweit einheitliches Verbot des nächtlichen Einsatzes, da dann besonders Igel aktiv sind. Bisher gelten solche Verbote nur lokal begrenzt – beispielsweise in Erfurt, Köln oder Düsseldorf. In vielen weiteren Kommunen sind Verbote geplant.
Aber auch Kleinkinder sollten nie unbeaufsichtigt in der Nähe von Mährobotern spielen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Grundsätzlich gilt, den Mähroboter nie ohne Aufsicht im Garten oder nachts in Betrieb nehmen. Mähroboter sind zwar häufig mit Stoß-Sensoren oder optischen Sensoren ausgestattet, die Hindernisse erkennen sollen, diese sind jedoch besonders bei Billigprodukten nicht immer zuverlässig. Vor allem, wenn das vermeintliche Hindernis sehr klein ist. Mähroboter sind deshalb eine große Gefahr. Besonders betroffen sind Kleintiere wie Igel und Echsen, aber auch Hunde oder Katzen und sogar Kinder können durch die selbst fahrenden Rasenmäher verletzt werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Der Grund sind die scharfen Klingen am Unterboden.
Wer einen Mähroboter anschafft, sollte auf bestimmte Sicherheitsstandards achten, um Gefahren für Tiere und Kinder beim Mähen so gering wie möglich zu halten. So müssen Mähroboter zum Beispiel mit bestimmten Sensoren wie Ultraschall- oder Kollisionssensor ausgestattet sein. Auch ein Hebesensor ist sinnvoll. Einige Geräte verfügen auch über Schürzen, die verhindern sollen, dass der Mähroboter Igel und andere kleine Hindernisse einfach überrollen kann. Mähroboter, die zu 100 Prozent Schutz vor Unfällen mit Tieren bieten, gibt es trotz aller Sicherheitstechnik aber nicht, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Die Geräte arbeiten oft fast lautlos und können Tiere übersehen, die sich im Gras verstecken. Eine Umfrage unter Tierheimen und Wildtierauffangstationen ergab, dass etwa 30 Prozent der verletzten Igel durch Mähroboter verletzt oder getötet wurden. Dies ist alarmierend, da viele Gartenbesitzer sich der potenziellen Gefahren nicht bewusst sind, so der Bund Deutscher Tierfreunde . Die Igelpopulation ist in 20 Jahren um 50 Prozent geschrumpft. Es kommt regelmäßig bei Tieren zu Schnittverletzungen und grausamen Verstümmelungen, die oft lebensgefährlich sind. Igel flüchten nicht, sondern rollen sich bei Gefahr ein. Entweder sie verenden nach einem Unfall mit einem Mähroboter gleich, oder sie tragen schwere Verletzungen davon. Leider müssen auch immer wieder Tiere von ihrem Leid erlöst werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde .

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein gemeinnütziger überregionaler Tierschutzverein. Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt etwa 20 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz.

Kontakt
Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
Martina Klein
Am Drehmanns Hof 2
47475 Kamp-Lintfort
02842/92 83 20
02842/92 83 220
http://www.bund-deutscher-tierfreunde.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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