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Eierverpackungen

Besser nicht von Pappe

Eierverpackungen

Eierverpackungen aus Kunststoff – hygienischer, stabiler und mit klarer Sicht auf die Ware.

Osterzeit ist Eierzeit. Und wer sie sicher ins Nest legen will, für den erweisen sich bei Kauf und Lagerung Eierverpackungen aus 100 Prozent wiederverwertetem Kunststoff als beste Wahl: Im Vergleich zu Pappkartons bieten die leichten Plastikbehälter eine höhere Stabilität und sind widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit. Ihre glatte Oberfläche verringert zudem die Angriffsfläche für Keime. Die Verpackung erlaubt auch einen direkten Blick auf den Zustand der Ware. Darüber hinaus lassen sich Plastikverpackungen energieeffizient herstellen und nach Gebrauch recyceln.

Mit den bunt gefärbten Eiern zu Ostern werden traditionell der Frühling, das Leben und die Erneuerung gefeiert. Also alles, wofür auch Kunststoff steht: Leichtigkeit, Ökologie und Recycling.

Eierkartons aus Kunststoff: Gewichtiger Unterschied
Ein herkömmlicher, grauer 10er Eierkarton aus Pappe wiegt etwa 45-50 Gramm, die Kunststoff-Alternative ist knapp 40 Prozent leichter. Bei rund 13,1 Milliarden Eier, die hierzulande jährlich produziert und je nach Bestückung in etwa 1 Milliarde Eierkartons verpackt werden, schlägt das immens zu Buche: Die Gewichtsdifferenz der beiden Verpackungen führt zu einem Unterschied in der Gesamtlast von etwa 20.000 Tonnen – das entspricht knapp 3.000 LKWs. Durch die doppelt so hohe Stapeldichte beim Transport der leeren Eierverpackungen, können zusätzlich weitere 3.000 LKW-Fahrten pro Jahr vermieden werden. Diese durch Kunststoffverpackungen eingesparten Transporte sparen jede Menge Energie und reduzieren die CO-Emissionen.

Pappkartons: Aufwändiger Prozess mit Umweltkosten
Auch die Herstellung von Eierkartons aus Pappe ist alles andere als leicht. Bereits schon das Recycling des Altpapiers ist ein komplexer Vorgang: Gesammeltes Papier muss sortiert, dann mit mechanischen und chemischen Verfahren gereinigt werden. Anschließend wird das Altpapier aufgelöst und zu einer stabilen Faserbahn verarbeitet. Der Gesamtprozess erfordert viel Wasser, Energie und technische Präzision. Je nach Bedarf wird der fertige Karton zusätzlich beschichtet und bedruckt. Schätzungen zufolge kommen auch rund 10 bis 20 Prozent neues Papier aus Frischholz zum Einsatz. Kein wirklich ökologisches System, denn zu den gefällten Bäumen braucht die Produktion von Frischfaserpapier durchschnittlich etwa 50.000 Liter Wasser pro Tonne – weshalb der Naturschutzbund (NABU) seit Jahren erklärt, dass die Papierherstellung Umwelt und Natur belastet. Beim Einsatz von Eierverpackungen aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff (rPET) werden 84 Prozent weniger Wasser und ca. 26 Prozent weniger Energie benötigt.

Verpackungen als Wertstoff: Plastik punktet im Recycling
Gebrauchte Eierkartons können auch nicht immer recycelt und dem Materialkreislauf zugeführt werden – geht ein Ei kaputt, was bei Pappe oft der Fall ist, muss die Verpackung in den Restmüll statt ins Altpapier. Saubere oder von Verschmutzungen gereinigte Kunststoffbehälter lassen sich dagegen bis zu 100 Prozent recyceln. Zusätzlich bestehen zunehmend mehr Kunststoffverpackungen aus bereits recyceltem Material (rPET), was ihre Ökobilanz weiter verbessert.

Robuste Hülle: Mehr Schutz, weniger Ressourcenverbrauch
Kunststoffverpackungen sind widerstandsfähig und weniger anfällig für das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten. Das erhöht den Schutz der Produkte und verlängert ihre Haltbarkeit. Außerdem zeigen transparente Kunststoffbehälter sofort, ob die Eier unversehrt sind. Ist ein Ei beschädigt, verhindert die Verpackung aus Kunststoff das Auslaufen und schützt weitere Behälter und je nach Verpackungsdesign auch die anderen Eier vor Verunreinigungen. Ein wichtiger Vorteil – so weist der österreichische Spezialist für transparente Eierverpackungen „Ovotherm“ darauf hin, dass für die Produktion von 10 Eiern 40- bis 50-mal mehr Ressourcen benötigt werden als für die Herstellung ihrer Verpackung. Ein gebrochenes Ei kann sowohl in einer Papier- als auch in einer Kunststoffverpackung vorkommen. Der fundamentale Unterschied ist, dass durch die ausgelaufene Flüssigkeit, die darunter stehende Verpackung nicht verschmutzt wird und verkauft werden kann. Falls – ein Ei in einer Pappe-Packung bricht, müssen bis zu 19 unbeschädigte Eier entsorgt werden. Zudem ist die Umweltbelastung durch nur zwei beschädigte von 100 verpackten Eiern genauso hoch wie die Belastung durch das Verpacken aller 100 Eier.

Keimfalle Pappkarton: Warum Kunststoff besser schützt
Die höhere Resistenz von Kunststoffverpackungen gegen Feuchtigkeit ist ein wesentlicher Hygienefaktor: Während die poröse Struktur des Kartons Feuchtigkeit aufnimmt und somit ein günstiges Milieu für Mikroorganismen bietet, sind Kunststoffoberflächen glatter und weniger durchlässig, was das Überleben von Bakterien erschwert. Daher ist das Risiko einer Keimübertragung bei Eierverpackungen aus Pappkarton tendenziell höher als bei solchen aus Kunststoff. Laut Ökotest ist vielen Verbrauchern nicht bewusst, dass Eierkartons gesundheitsschädlich sein können.

Hintergrund: Die Eier werden vor dem Verpacken nur grob gereinigt, weshalb die Gefahr besteht, dass Krankheitserreger an den Schalen haften bleiben und sich auf den Karton übertragen. Besonders gefährlich sind Salmonellen, die schwere Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Deswegen müssen Lebensmittel nach der deutschen Lebensmittel-Hygiene-Verordnung während der Lagerung vor jeglicher Verunreinigung geschützt werden. Aus diesem Grund wird auch dringend vor dem Verwenden gebrauchter Eierkartons abgeraten, da sich Pappe im Gegensatz zu Kunststoffbehältern nicht reinigen lässt.

Über „Plastic is fantastic“
Bei „Plastic is fantastic“ geht es um die Beziehung zwischen dem Menschen und einem der elementarsten Bausteine der Zivilisation: Kunststoff. Die Initiative will mit sachlichen Beiträgen die Wertschätzung erreichen, die dem vielseitigen Material angemessen ist.
Der österreichische Spezialist für Kunststoffverpackungen Alpla hat „Plastic is fantastic“ ins Leben gerufen – weil das Unternehmen an den Wertstoff glaubt. So engagiert sich Alpla bereits in der dritten Generation für nachhaltige Verwertungslösungen und ist darüber hinaus Pionier bei der Entwicklung neuer Bio-Kunststoffe. Was Plastik so fantastisch macht, zeigt auch das neue Video „Plastic is fantastic“ auf Youtube.

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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