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TU Berlin: Die vernetzte Welt verständlich machen

Humboldt-Forschungspreisträger Gerhard J. Woeginger als Gastprofessor an der TU Berlin

Wie stellt man aus 300 Ingenieuren vierköpfige Teams zusammen, die jeweils ein konkretes Kompetenzprofil erfüllen? Wie findet man den effizientesten Weg, Züge im Bahnhof von Den Haag zu rangieren? Prof. Dr. Gerhard J. Woeginger, der seit Oktober 2012 am Fachgebiet Algorithmik und Komplexitätstheorie von Prof. Dr. Rolf Niedermeyer an der TU Berlin forscht, beschäftigt sich mit der Lösung derartiger kombinatorischer Optimierungsprobleme. Der Algorithmiker von der renommierten TU Eindhoven (Niederlande) ist aktueller Humboldt-Forschungspreisträger und damit eingeladen, ein Jahr an deutschen Gastinstituten zu forschen. Die Preisverleihung fand am 15. März 2013 im Rahmen eines Symposiums der Alexander von Humboldt Stiftung in Bamberg statt.

Mit dem Preis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Höhepunkt ihrer Karriere aus.

Woeginger erhält diesen mit 60.000 Euro dotierten Preis in Anerkennung seiner herausragenden zwanzigjährigen Forschungsleistung auf dem Gebiet der Algorithmik. Seine Arbeiten leisten einen wichtigen Beitrag in zahlreichen Anwendungsfeldern, darunter das Job Scheduling, das als softwaregestützte Ablaufplanung hohe Relevanz in der industriellen Produktion und im Verkehrswesen besitzt, sowie die algorithmische Analyse und Handhabung sozialer, biologischer oder technischer Netzwerke. Woeginger ist damit ein international führender Experte, dessen Arbeit die zunehmend computergesteuerte und vernetzte Welt besser verständlich und handhabbar macht.

Seine wissenschaftliche Karriere startete Woeginger 1987, als er sein Studium der Technischen Mathematik an der TU Graz abschloss und dort 1991 promovierte. 2001 wurde Woeginger als Professor für Diskrete Mathematik und Kombinatorische Optimierung an die TU Twente berufen. Seit 2004 ist er Professor für Kombinatorische Optimierung an der TU Eindhoven. Neben vielen Auszeichnungen erhielt er 1997 den START-Preis des Österreichischen Forschungsfonds FWF und 2004 den VICI-Preis der Niederländischen Organisation für Wissenschaften NWO.

Mit seinen bahnbrechenden Arbeiten im Schnittfeld von Informatik und Mathematik hat sich Prof. Dr. Gerhard J. Woeginger in besonderer Weise um den Brückenschlag zwischen zwei großen wissenschaftlichen Disziplinen verdient gemacht. Das noch junge Feld der Computational Social Choice gehört aktuell auch zu Woegingers Forschungsspektrum. An der TU Berlin, wo er noch bis Sommer 2013 forschen wird, stehen daher die algorithmischen Eigenschaften von Wahlsystemen in seinem Fokus. Er arbeitet am Fachgebiet von Prof. Dr. Rolf Niedermeyer, der ihn für den Humboldt-Forschungspreis vorgeschlagen hatte.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Gerhard J. Woeginger, Fachgebiet Algorithmik und Komplexitätstheorie, Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin, Tel.: 030/314-27340,
E-Mail: gwoegi@win.tue.nl

Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universität in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualität.

Kontakt
TU Berlin, Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
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Straße des 17. Juni 135
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030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de
http://www.tu-berlin.de

Pressekontakt:
TU Berlin, Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik
Prof. Dr. Gerhard J. Woeginger
Ernst-Reuter-Platz 7
10587 Berlin
030/314-27340
gwoegi@win.tue.nl
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/service_fuer_journalisten/

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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