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Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Chancen und Risiken

Fachkräfteeinwanderungsgesetz - Chancen und Risiken

Viele Unternehmen können ohne ausreichend qualifizierte Fachkräfte nicht überleben. Besonders in der Pflege herrscht seit Jahren ein enormer Fachkräftemangel. Bis zum Jahr 2035 könnten in Deutschland rund 307.000 Pflegekräfte fehlen – so das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.

Auf qualifizierte und kompetente Fachkräfte aus dem Ausland zu setzen, könnte hier ein Lösungsansatz sein. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz sollen sich neue Perspektiven für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern eröffnen. Doch welche Chancen und Risiken bringt das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz mit sich? hrXperts klärt auf!

Fachkräfteeinwanderungsgesetz = weniger bürokratische Hürden?

Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz schafft niedrigere bürokratische Hürden für ausländische Fachkräfte. Unternehmen sollen in Zukunft leichter Mitarbeiter aus dem Ausland akquirieren können. Neu ist die Einführung einer Chancenkarte auf Basis eines Punktesystems, die die Einreise und Arbeitssuche deutlich erleichtern soll. Zu den Auswahlkriterien für ausländische Fachkräfte gehören z.B. Alter, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse sowie Deutschlandbezug.

Angesichts des hohen Mangels an Fachkräften in der Pflege setzt die Bundesregierung besonders auf ausländische Fachkräfte in Brasilien. Damit Deutschland weiterhin seinen Wohlstand halten kann, will Arbeitsminister Hubertus Heil in Brasilien für Deutschland als attraktiven Standort mit guten Lebens- und Arbeitsbedingungen werben. Ziel ist es, mehr junge und qualifizierte Menschen in den deutschen Arbeitsmarkt aufzunehmen.

Wie attraktiv ist Deutschland für Fachkräfte aus dem Ausland?

Laut einer OECD-Studie verliert Deutschland bei ausländischen Fachkräften immer mehr an Beliebtheit. Hauptgrund dafür soll die mangelnde Digitalisierung sein. Nach einer Auswertung der Bertelsmann Stiftung belegt die Bundesregierung den 15. Platz. 2019 ergatterte Deutschland noch den 12. Platz – laut Index haben sich die Bedingungen zwar nicht verschlechtert, aber andere Länder wie die Schweiz, Schweden oder Norwegen sind für qualifizierte Zuwanderer beliebter geworden. Bewertet wurden die Rahmenbedingungen, die für qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland attraktiv sind: Einkommen, Steuern, berufliche Chancen, die Visa-Vergabe oder Möglichkeiten für Familienmitglieder wurden miteinbezogen.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Risiken:

Obwohl das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz weniger bürokratische Hürden verspricht, sind Schwierigkeiten bei der sprachlichen Verständigung sowie Probleme bei der Einschätzung von Qualifikationen weiterhin große Hindernisse. Hinzu kommt, dass die Überprüfung der wahrheitsgemäßen Beantwortung der Chancenkarte mit einem hohen Aufwand verbunden ist. Des Weiteren benötigen viele mittelständische Unternehmen Unterstützung bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Somit ist der gesamte Prozess personalintensiv und zeitaufwendig zugleich.

Zudem setzen viele Unternehmen – trotz der Notlage und des enormen Fachkräftemangels – lieber auf die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter sowie eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Ihr Unternehmen ist ebenfalls von dem Fachkräftemangel betroffen? Dann sprechen Sie uns gerne an. Als spezialisierte Recruiting Agentur unterstützen wir Sie gerne in allen Bereichen der Personalgewinnung und Personalentwicklung.

Als Startup im Sommer 2018 gegründet verfügt die etwas andere Personalberatung hrXperts über ein dynamisches Umfeld, flexible Strukturen und durch das Gründerteam über jahrzehnte-lange Erfahrung.

Neben den Klassikern: Direktansprache und Executive Search sind unter anderem die Bereiche Strategieberatung, Karriereberatung, Outplacement, Nachfolgeplanung, Interim Management und Active Sourcing die Steckenpferde der noch jungen Beratung.

Durch spezielles Knowhow in der Anwendung wissenschaftlicher Testverfahren zur Eignungsdiagnostik kann sich die Personalberatung zudem vom Wettbewerb absetzen und für einen greifbaren Mehrwert sorgen.

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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