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Quiet Quitting: Worum handelt es sich dabei?

In der Arbeitswelt ist „Quiet Quitting“ zu einem immer häufigeren Phänomen geworden. Dabei kündigen Mitarbeiter leise und ohne Vorankündigung ihren Job – allerdings nur hinsichtlich der Motivation. Dies bedeutet kurz gesagt, dass Arbeitende nicht mehr über das Limit hinausgehen und nur mehr „Dienst nach Vorschrift“ betreiben. Stichworte dazu sind keine Überstunden, keine Ideen, geringe Motivation und Arbeitsleistung und auch keine Extraarbeit. In diesem Artikel wir sich näher mit diesem Phänomen Quiet Quitting beschäftigt und untersucht, warum immer mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich für diese Form des Kündigens entscheiden.

Gründe für „Quiet Quitting“
Einer der Hauptgründe für Quiet Quitting ist die (generelle) Unzufriedenheit mit dem Arbeitsplatz. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind ab und an unzufrieden mit dem Job und könnten sich daher gezwungen fühlen, leise und innerlich zu kündigen, um Konfrontationen oder unangenehme Gespräche zu vermeiden. Ein offenes Gespräch könnte unangemessene Konsequenzen mit sich bringen – etwa eine Entlassung – wodurch sich weitere unangenehme Situationen ergeben.

Ein weiterer Grund für Quiet Quitting ist die Angst vor negativen Auswirkungen auf zukünftige Arbeitsmöglichkeiten. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können befürchten, dass eine negative Bewertung oder Rückmeldung von ihrem (derzeitigen oder alten) Arbeitgeber ihre Zukunftsaussichten auf dem Arbeitsmarkt (negativ) beeinträchtigen könnte. Durch das Quiet Quitting wird versucht Konfrontationen und mögliche negative Bewertungen zu vermeiden.

Die Auswirkungen von „Quiet Quitting“
Quiet Quitting kann für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sowie Kollegen und Kolleginnen schwerwiegende Auswirkungen haben. Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin still kündigt, kann dies dazu führen, dass ein wichtiger Teil des Teams fehlt und wichtige Projekte verzögert oder beeinträchtigt werden. Es kann auch dazu führen, dass die verbleibenden Mitarbeiter zusätzliche Arbeit übernehmen müssen, um den Verlust zu kompensieren. Auch die Qualität und Quantität über den Gesamtprozess und das Gesamtprodukt eines Unternehmens sinkt dadurch erheblich.

Darüber hinaus kann Quiet Quitting auch das Vertrauen und die Zusammenarbeit innerhalb des Teams beeinträchtigen. Kollegen können sich enttäuscht und betrogen fühlen, wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin still kündigt. Dies kann zu einer Abnahme der Motivation und des Engagements führen, wodurch häufig immer mehr Mitarbeiter Quiet Quitting betreiben.

Wie Arbeitgeber darauf reagieren können
Um das Phänomen des Quiet Quitting zu reduzieren, sollten Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sich bemühen, eine offene und transparente Kommunikation in der Arbeitsumgebung zu fördern. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sollten sich sicher fühlen, ihre Meinungen und Bedenken auszudrücken, ohne Konsequenzen zu befürchten. Zudem sollten Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen regelmäßige Gespräche mit ihren Mitarbeitern führen, um deren Zufriedenheit und ihre Karriereentwicklung zu diskutieren. Leere Versprechen tragen hierbei allerdings nur kurzfristig bei und sind im Nachhinein betrachtet sogar kontraproduktiv.

Wenn Mitarbeiter dennoch Quiet Quitting wählen, sollten Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen die Situation als Chance nutzen, um zu verstehen, warum der Mitarbeiter gekündigt hat und wie sie zukünftig ähnliche Situationen vermeiden können. Das Ziel sollte schlussendlich darin bestehen, die Motivation und das Engagement der verbleibenden Mitarbeiter aufrechtzuerhalten und sicherzustellen, dass das Unternehmen weiterhin erfolgreich ist. Wichtig dabei zu beachten ist jedoch, dass jede Person und jede Generation andere Motivationshilfen benötigt.

Fazit
Quiet Quitting ist durch die höhere Arbeitsbelastung, welche durch immer weniger Personal erledigt werden muss, ein wachsendes Phänomen in der Arbeitswelt, das für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen als auch für Kollegen schwierig sein kann. Es ist deshalb wichtig, die Gründe für Quiet Quitting zu kennen, um diese schlussendlich zu verhindern. Auch müssen sich Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen über die verschiedenen Möglichkeiten der Motivation der einzelnen Generationen bewusst sein und ein gutes Arbeitsklima als familienfreundlicher Arbeitgeber (https://www.familienfreundlicher-arbeitgeber-siegel.de) schaffen. Dauernd erhöhte Arbeitsbelastung sind außerdem der beste Weg Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ins Quiet Quitting zu führen.

SQC-QualityCert ist im Bereich Marktforschung tätig und zertifiziert Unternehmen nach Standards des DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V.

Zahlreiche SQC-QualityCert Zertifizierungen wie auch zahlreiche Arbeitgebersiegel wurden von Label-online.de als „besonders empfehlenswert“ deklariert.

Interessiert sich ein Unternehmen für eine Zertifizierung, so kann es sich in einem unverbindlichen Erstgespräch mit SQC-QualityCert über mögliche Siegel informieren und Details zum Zertifizierungsablauf erfahren.

Das Unternehmen engagiert sich gesellschaftlich in den Bereichen Umweltschutz und Bildung und arbeitet als klimaneutrales Unternehmen indem es seine Emissionen ermittelt hat und soweit möglich vermeidet und die restlichen Emissionen kompensiert.

Kontakt
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Arbeitgebersiegel, Servicesiegel und Nachhaltigkeitssiegel

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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