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Bluthochdruck – die stille Gefahr

Apotheken ermitteln Werte

Bluthochdruck - die stille Gefahr

Neue Dienstleistung: Standardisierte Blutdruckmessung in der Apotheke (Bildquelle: © ABDA)

Stuttgart – Bluthochdruck, die sogenannte Hypertonie, kann auf Dauer wichtige Organe wie etwa das Herz, die Blutgefäße, das Gehirn und die Nieren schädigen. Das kann im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen und die Lebenserwartung senken: Ein zu hoher Blutdruck zählt beispielsweise zu den Hauptrisikofaktoren für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Eine passende Medikation zur Blutdrucksenkung sowie eine zuverlässige Kontrolle des Blutdrucks sind für Betroffene darum wichtig. Rund um den Welt-Hypertonie-Tag am 17. Mai 2023 weist der Landesapothekerverband Baden-Württemberg darauf hin, dass Patient:innen im Rahmen einer pharmazeutischen Dienstleistung auch in der Apotheke ihren Blutdruck professionell messen lassen können.

Seit Juni 2022 können Patient:innen, die mindestens ein Blutdruckmedikament einnehmen, alle 12 Monate ihren Blutdruck auf Kosten der Krankenkasse in teilnehmenden Apotheken messen lassen. Bei dieser pharmazeutischen Dienstleistung erfasst das pharmazeutische Personal in der Apotheke den Durchschnitt von drei Messungen und gibt das Ergebnis der Kundin oder dem Kunden mit. „Für eine aussagekräftige Messung ist es wichtig, dass man sich Zeit nimmt für diesen Termin“, erklärt Friederike Habighorst-Klemm als Vorstandsmitglied und Patientenbeauftragte des LAV. „Stress und Hektik führt ja bekanntermaßen zu einem hohen Blutdruck – also sollte man schon ein paar Minuten früher in der Apotheke sein, um zur Ruhe zu kommen.“ Wichtig ist auch, dass man nicht direkt nach einem üppigen Essen zu der Messung in die Apotheke kommt, da auch ein voller Magen und die Verdauungsprozesse den Blutdruck erhöhen können.

Ziel der pharmazeutischen Dienstleistung ist, den Blutdruck bei betroffenen Patient:innen nach einem standardisierten Verfahren zu kontrollieren. „Durch diese Messungen können wir längerfristig auch sehen, ob die medikamentöse Behandlung bereits Erfolg zeigt und der Blutdruck nach unten gegangen ist. Bleibt er hoch, können wir an die behandelnde Ärztin oder den Arzt zur weiteren Abklärung verweisen. So können langfristig Organschäden verhindert werden“, beschreibt die Apothekerin die Wichtigkeit dieser Präventionsmaßnahme. Wer erst ganz frisch ein Medikament gegen einen erhöhten Blutdruck verordnet bekommen hat, sollte diesem und dem eigenen Körper ein paar Tage Zeit geben, um einen gewissen Wirkspiegel zu erreichen und erst dann einen Termin in einer teilnehmenden Apotheke vereinbaren.

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. setzt sich für die unabhängige Beratung von Patienten, Gesundheitsprävention und die sichere Abgabe von Arzneimitteln ein. In Baden-Württemberg gibt es rund 2.200 öffentliche Apotheken. Der Verband vertritt die wirtschaftlichen und politischen Interessen seiner Mitglieder. Um das Wohl der Patienten kümmern sich im Land neben den approbierten Apothekerinnen und Apothekern auch rund 15.000 Fachangestellte, überwiegend Frauen, in Voll- oder Teilzeit. Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg e. V. ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 : 2015.

Weitere Informationen unter www.apotheker.de
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Kontakt
Landesapothekerverband Baden-Württemberg
Frank Eickmann
Hölderlinstr. 12
70174 Stuttgart
0711/22334-77
http://www.apotheker.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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