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Mit Fasten fit, gesund und schlank bleiben

Mit Fasten fit, gesund und schlank bleiben

(mpt-12/311) Dass Fasten gut tut, belegen zahlreiche Studien und verweisen auf die positiven Effekte, die der freiwillige Verzicht auf Nahrung mit sich bringt. Denn durch Fasten wird einerseits der Fettabbau gefördert und der Stoffwechsel trainiert, andererseits aber auch der Körper gereinigt. Wenn die Fettpolster schmelzen, werden nämlich die darin eingelagerten Giftstoffe freigesetzt und abtransportiert. Durch die Reinigung und Regeneration des Darms wird zudem das Abwehrsystem gestärkt. Nicht zuletzt wirkt sich Fasten auch positiv auf die Seele und die Vitalität aus und sorgt für mehr Ausgeglichenheit, gute Stimmung und mitunter sogar eine regelrechte „Fasten-Euphorie“

Richtige Vorbereitung und Durchführung entscheiden über den Erfolg

Obgleich der zahlreichen positiven Effekte, sollte man keinesfalls von heute auf morgen mit dem Fasten beginnen. Vielmehr ist eine umfangreiche Vorbereitung notwendig und eine richtige Durchführung für den Erfolg der Kur entscheidend. Grundsätzlich sollte man bei einer Erkrankung nur unter therapeutischer Kontrolle fasten – beispielsweise in einer Klinik, einer ärztlich geleiteten Fastengruppe oder in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Heilpraktiker oder Arzt. Gesunde Personen können hingegen durchaus zwischen fünf und sieben Tage lang in Eigenregie fasten.

Die richtige Fasten-Variante finden

Welche Kur für wen geeignet ist und wie man „richtig“ fastet, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn es gibt zahlreiche Varianten des Fastens . Das sogenannte „Buchinger-Fasten“ beispielsweise geht mit einem kompletten Nahrungsverzicht einher. Es darf ausschließlich getrunken werden, wobei von Wasser über Tees, verdünnte Gemüse- und Obstsäfte bis hin zu Gemüsebrühen alles erlaubt. Bei der F.X. Mayr-Kur liegt der Schwerpunkt hingegen auf altbackenen Semmeln, die sehr gründlich gekaut werden müssen und von Milch oder einer milden Ableitungsdiät begleitet werden. Diese Kur zielt vor allem auf die Regeneration des Darms ab, die durch die Schonung und Reinigung des Verdauungstraktes erreicht wird. Natürliche, reizarme Passagesalze wie Bittersalz helfen zusätzlich bei der Darmentleerung. Das F.X. Passage SL erhält man beispielsweise auch als durchaus schmackhaftes Sprudelsalz in der Apotheke. Für Menschen mit empfindlichem Magen eignet sich vor allem das sogenannte Schleimfasten, bei dem die klassische Fastenkur durch Leinsamen-, Reis- und Haferschleim ergänzt wird. Darüber hinaus gibt es auch noch das Molkefasten, bei dem man mehrere Molkeportionen pro Tag zu sich nehmen muss, sowie das Saftfasten.

Totalverzicht muss nicht sein

Auch wer nicht fasten darf oder einen kompletten Nahrungsverzicht scheut, kann übrigens entschlacken. Essen muss nämlich nicht grundsätzlich tabu sein – auch Entlastungstage mit Reis, Gemüse und Obst sowie Fastensuppen können eine große Wirkung erzielen. Egal, für welche Fasten-Variante man sich letztendlich entscheidet: Wichtig ist vor allem, dass man sich an einige Regeln hält. So sollte man mit einem bis drei Entlastungstagen mit Gemüse und Reis beginnen, um den Verdauungstrakt auf das Fasten-Vorhaben einzustellen. Verboten ist dann alles, was den Körper belastet – also vor allem Kaffee, Alkohol und Nikotin. Sowohl zu Beginn als auch an jedem zweiten Kurtag sollte man ein in Wasser aufgelöstes Passagesalz zu sich nehmen, um die Darmentleerung zu unterstützen. Das reinigt und regeneriert den Darm nicht nur, sondern verringert auch das Hungergefühl. Außerdem sollte man reichlich trinken – zwei bis drei Liter pro Tag mindestens! – und sich während der Fastenzeit viel Ruhe gönnen. Bewegung in Maßen sowie Spaziergänge an der frischen Luft und Saunagänge wirken sich allerdings zusätzlich positiv auf die Entgiftung über die Haut und die Lunge aus. Eine Wärmeflasche auf dem Bauch fördert zudem die Entgiftungsfunktion der Leber. Gegen Ende der Kur sollte die Nahrungsaufnahme dann langsam wieder aufgebaut werden, um den Verdauungsapparat nicht gleich wieder zu überfordern.

Mehr Informationen zum Thema „Ernährung“ auch auf den Seiten der RatGeberZentrale.

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