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Was will ich werden

Die Tüftelbox ist zum spielerischen Entdecken der eigenen Fähigkeiten von Schülern zur Berufsorientierung gedacht.

Was will ich werden

Einsatz der Tüftelbox im Unterricht (Bildquelle: Talentfabrik)

Tüftelbox zur Berufsorientierung

Hille/Westfalen: Der Sorge vieler Eltern, was aus Ihrem Kind einmal werden soll, hat die Talentfabrik aus Hille in Westfalen die Tüftelbox entgegengesetzt. Damit funktioniert die bedarfsgerechte Begleitung im Übergang Schule/Beruf auch analog im Schulunterricht, Zuhause oder im Rahmen von Ferienspielen.
Generell fehlen Schüler*innen wesentliche Informationen zur Berufsausbildung. Darüber hinaus werden die besonderen Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen nicht erkannt, was zu falscher Berufswahl und zu Abbrüchen während der Ausbildung führt. Hier setzt die Tüftelbox an, die es im Format A und B für die Jahrgangsstufen 4-6 und 7-10 gibt. Format A ist zum spielerischen Entdecken der eigenen Fähigkeiten, Format B zur Berufsorientierung gedacht.
Die Herausgeberin, die Talentfabrik gGmbH, ist ein Tochterunternehmen des Technikzentrums Minden-Lübbecke e. V., das seit 1994 im Bereich der praxisnahen Berufsorientierung tätig ist.

Tüfteln

Wie funktioniert diese Box? Der Inhalt steckt voller Überraschungen und erinnert auf den ersten Blick an ein Bastelset für Kinder. Die Materialien sind aber bewusst ausgewählt, um damit die 25 unterschiedlichen Übungen durchführen zu können, jede davon einem der 16 Berufsfelder zugeordnet. In verschiedenen Kombinationen sind sogar noch viele weitere Aufgaben möglich. Die Box greift auf die Erfahrungen zurück, die das Technikzentrum seit 1994 in weit über mehrere tausend Unterrichtsbesuchen gesammelt hat. Jugendlichen soll die Box eine berufliche Orientierung bieten. Sie können testen, inwieweit sie in der Lage sind, die gestellten Aufgaben richtig zu lösen. Im Tüftelbuch ist der Ablauf der Übungen beschrieben, zusätzlich gibt es eine Handreichung für Lehrkräfte zur Vorbereitung des Einsatzes im Unterricht.

Aus der Not geboren

Karin Ressel, Geschäftsführerin des Technikzentrums und der Talentfabrik und 2016 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, hat die Box eigentlich eher aus der Not heraus entwickelt. Da durch Corona und Homeschooling viele Schulveranstaltungen zur Berufsorientierung weggefallen sind, bietet die Tüftelbox mit ihren praktischen Möglichkeiten eine analoge Alternative zu den vielen Formaten der digitalen Welt. Seit April dieses Jahres ist die Box erhältlich, die ersten tausend Boxen sind bestellt.

Die Tüftelboxen sind im ersten Schritt für den Einsatz an Schulen gedacht. Die Finanzierung läuft im Moment hauptsächlich über die Eltern, aber es werden auch schon Konzepte des Sponsorings durch die öffentliche Hand, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen diskutiert. Eine schöne Idee, die zeigt, dass man auch in einer zunehmend digitalen Welt eine Menge Dinge gut anpacken kann. Mehr zur Tüftelbox, zur Bestellung und zur Anforderung von Unterrichtsmaterial findet man auf der Homepage www.talentfabrik.de.

Die Talentfabrik gGmbH ist ein Inklusionsunternehmen. Das Team besteht zu gleichen Teilen aus Menschen mit und ohne Behinderungen. Die Talentfabrik entwickelt, produziert und vertreibt mit Talentmodulen und Talent-Sets eine umfangreiche Palette an praktischen Berufstests für Jugendliche. Die Lernfirma MILEFA findet an Schulen für die Jahrgänge 8 – 12 bundesweit statt. Die Schüler*innen führen in bis zu 15 Abteilungen realitätsbezogen ihr eigenes Unternehmen an einem Schultag. Die Tüftelbox ist das erste umfassende Talent-Set der Talentfabrik, mit dem Schüler*innen selbstständig ihre Talente und Fähigkeiten spielerisch entdecken können.

Kontakt
Talentfabrik gGmbH
Susanne Müller
Fischerstadt 36
32479 Hille
05703 981951
tuefteln@talentfabrik.de
ww.talentfabrik.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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