Neuigkeiten Timeline

Immobilien
Juli 21, 2026

Die Online-Plattform Hausverwalter VZ startet am Markt

Umwelt, Energie
Juli 21, 2026

Die Vision von König Mohammed VI. triumphiert in Freetown: Die gesamte ECOWAS schließt sich der Afrikanisch-Atlantischen Gaspipeline an

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 21, 2026

20 Jahre NAW Berlin: Zwei Jahrzehnte Ausbildung für den Ernstfall

Sport, Events
Juli 21, 2026

SoFi Stadium vereinheitlicht seine Sicherheitsprozesse mit Genetec

Wissenschaft, Forschung, Technik
Juli 21, 2026

Ferrari Industrieventilatoren GmbH bietet ErP 2026-ready Ventilatorlösungen für die erweiterten EU-Anforderungen

Essen, Trinken
Juli 21, 2026

Rosenstein & Söhne Multi-Zerkleinerer & Fleischwolf 400 W

Handel, Dienstleistungen
Juli 21, 2026

ALEXA unterstützt Berlin Pride | CSD Berlin 2026

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

norisbank als beste Direktbank Deutschlands ausgezeichnet

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

Auf gute Nachbarschaft: Privathaftpflicht-Versicherung unterstützt Gefälligkeitshandlungen

Kunst, Kultur
Juli 21, 2026

Musicals in deutschen Medien: Kein Raum für Kritik?

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) richtig lesen – die wichtigsten Kennzahlen einfach erklärt

IT, NewMedia, Software
Juli 21, 2026

Media Alert: IT-Risikomanagement im Mittelstand: Risiken erkennen, Ausfälle vermeiden

Mode, Trends, Lifestyle
Juli 21, 2026

Digitale Liebesangebote und ihre rechtlichen Grenzen

Tourismus, Reisen
Juli 21, 2026

BBQ-Erlebnis Sansibar: BBQ-Tisch & Lagerfeuerplatz im Hotel Green Ocean Zanzibar

Knopfbatterien sind ein großes Risiko für kleine Kinder

R+V-Infocenter mahnt zu sorgfältigem Umgang

Knopfbatterien sind ein großes Risiko für kleine Kinder

Wiesbaden, 1. April 2021. Es blinkt, tutet oder leuchtet: Im Osternest finden viele Kinder Spielzeug, das mit Knopfbatterien betrieben wird. Doch die kleinen Stromquellen sind sehr gefährlich, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Wenn Kleinkinder diese verschlucken, drohen schwere gesundheitliche Folgen.

Vorsicht: giftig und ätzend
Für Spielzeug sind Knopfzellen praktisch, weil sie klein und leicht sind. Doch gerade das macht sie so gefährlich. „Wenn Kleinkinder ihre Spielzeuge „erforschen“, nehmen sie Kleinteile schnell mal in den Mund und schlucken sie herunter“, sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. „Und bei Knopfbatterien ist es sehr kritisch, wenn sie stecken bleiben. Denn es kann Strom fließen, der beispielsweise die Speiseröhre schädigt oder Blutungen verursacht. Zudem besteht die Gefahr, dass giftige oder ätzende Stoffe austreten.“ Hinzu kommt, dass die Kinder ersticken können, wenn das kleine Teil in die Luftröhre gelangt. „Das ist vor allem bei den etwas größeren Knopfzellen ein Problem.“

Die Ärztin rät deshalb zu einem sorgfältigen Umgang mit Knopfbatterien. „Schon beim Kauf von Spielzeugen mit Knopfbatterien sollten Eltern darauf achten, dass das Batteriefach mit einer zusätzlichen Schraube gesichert ist.“ Zudem ist es wichtig, Ersatzbatterien außerhalb der Reichweite kleiner Kinder aufzubewahren. „Auch in vermeintlich leeren Batterien kann noch ausreichend Strom fließen, um Verletzungen hervorzurufen“, warnt die R+V-Expertin. „Und die werden oft recht sorglos gelagert, etwa beim Mülleimer unter der Spüle.“

Immer den Notarzt verständigen
Wenn ein Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Knopfbatterie verschluckt hat, sollten Eltern sofort den Notarzt verständigen. Das gilt auch im Verdachtsfall – selbst wenn das Kind zunächst keine Symptome zeigt. Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber oder Husten treten oft erst Stunden später auf. Bis der Notarzt eintrifft, können die Eltern vorsichtig versuchen, den Fremdkörper aus dem Rachenraum zu entfernen. „Dazu das Kind zuerst kräftig husten lassen. Wenn das nicht hilft, kopfüber auf die Oberschenkel legen und bis zu fünfmal kräftig zwischen die Schulterblätter klopfen“, so R+V-Expertin Kaiser. Mit oft empfohlenen Hausmitteln wie Honig oder Säften sollten Eltern hingegen vorsichtig sein. Zwar zeigen neue Studien, dass ein Löffel Honig alle zehn Minuten helfen kann, die Wirkung der Batterien auf die Schleimhäute zu mindern. „Allerdings sind solche Maßnahmen keine Alternative zur Entfernung der Batterien. Sie sollten im Notfall lediglich die Zeit bis zur ärztlichen Behandlung überbrücken.“
Wenn sich herausstellt, dass die Knopfbatterie die Speiseröhre passiert hat, gibt es in der Regel keine Komplikationen. Dann reicht es – in Absprache mit dem Arzt – das natürliche Ausscheiden abzuwarten.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Nicht nur Knopfzellen sind für Kinder gefährlich. Auch Tabletten sollten unbedingt unter Verschluss gehalten werden.
– Manchmal verschlucken Kinder unbemerkt etwas. Speichelfluss, Würgen, Erbrechen und Bauchschmerzen können Anzeichen dafür sein.
– Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bietet Eltern eine App rund um das Thema Vergiftungsunfälle bei Kindern an. Darin finden sie beispielsweise Erste-Hilfe-Maßnahmen für unterwegs und Information über Vergiftungsrisiken. Zudem ist direkt aus der App ein Anruf bei einem der neun Giftinformationszentren (GIZ) möglich.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
anja.kassubek@arts-others.de
http://www.infocenter.ruv.de

(Visited 53 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert