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Arzneimitteleinsatz beim Schwein

Welche Behandlungsstrategien kranker Schweine sind noch möglich? Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) greift das Thema in Fortbildungen auf.

Arzneimitteleinsatz beim Schwein

Sehr gut besucht war die AVA – Veranstaltungsreihe von Tierärzten und auch Landwirten

Das Schreckgespenst „Antibiotika-Resistenzen“ ist zurzeit eines der meist diskutierten Themen, und das nicht nur in der Tierproduktion. Politik und Verbraucher sehen Tierhalter in der Pflicht, Keime und Erreger in Tierbeständen einem möglichst geringen Selektionsdruck durch Antibiotika auszusetzen. Daher werden aktuell, besonders in einer Vielzahl von Veranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) für Tierärzte der Nutztiermedizin und Tierhaltern, eine Vielzahl von Ansatzpunkten zur Erhaltung der Tiergesundheit diskutiert, die den Einsatz von Arzneimitteln reduzieren soll. Das Ziel soll und muss sein, besonders den Einsatz der antimikrobiellen Wirkstoffe drastisch zu minimieren. Darin sind sich Tierärzte und Tierhalter einig. Unverständlicherweise fordern einige politische Kreise und Verbände sogar ein „Behandlungsverbot“, was allerdings schon aus Tierschutzgründen verneint werden muss.

Tierärzten und Tierhaltern wird ungerechtfertigter Weise vorgeworfen, „Unmengen von Antibiotika“ einzusetzen. Die Diskussionen werden zum großen Teil unsachlich und laienhaft geführt, was zu immer mehr Unsicherheiten, sowohl bei den Verbrauchern als auch bei Tierärzten und Tierhaltern, führt.

Kranke Tiere müssen aus Tierschutzgründen behandelt werden! Aber „wie genau, wie lange, wie oft“ dürfen Arzneimittel, insbesondere Antibiotika, demnächst eingesetzt werden? Dieses zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA), wie Fachtierarzt und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der Akademie für Tierärzte und Landwirte, berichtet. Die Organisation „Qualität und Sicherheit“(QS) in Bonn, stellte im Rahmen der AVA-Veranstaltungen ihr neu eingeführtes Antibiotikamonitoring in Geflügel- und Schweinemastbeständen vor, welches aber in Fachkreisen der Tiermedizin und Landwirtschaft sehr konträr diskutiert wird, ob hier überhaupt die richtige Strategie zum Tragen kommt, denn eine staatlich organisierte Antibiotika-Datenbank wurde vor Kurzem von der Politik beschlossen. Kommt jetzt die „doppelte“ Datenerfassung? Der Fachanwalt Dr. Wolfgang Hansen, Starnberg, der sich auf das Fach Tierarzneimittelrecht spezialisiert hat, informierte die vielzähligen Teilnehmer, Tierärzte, Landwirte und Berater, über die rechtlichen Voraussetzungen und Konsequenzen im Rahmen des Arzneimittelgesetzgebung und der vorgesehenen Änderungen dieses Gesetzes.
In der sehr gut besuchten AVA – Veranstaltungsreihe wurden vielzählige Lösungsvorschläge und „Stellschrauben“ durch die hochkarätigen Fachreferenten angeboten, damit gesunde Tiere erst gar nicht erkranken- denn gesunde Tiere brauchen kaum Arzneimittel! Hier bieten sich für landwirtschaftliche Betriebe auch Chancen, Zeit und Geld zu sparen und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Die Firmen MSD-Intervet, Cidlines, Virbac und Dosatron unterstützten die erfolgreiche Fortbildungsreihe der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit dem Ziel der Verbesserung des Gesundheitsstatus von Schweinebeständen, um den Arzneimitteleinsatz auf ein Minimum reduzieren zu können. „AVA-Fortbildungen sparen Antibiotika“, sagt der Fachtierarzt für Schweine und Agrarwissenschaftler Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der seit 2001 bestehenden Fortbildungsgesellschaft, die im Jahr 2012 weit über 6.000 Fachleute der Tiermedizin und Landwirtschaft fortgebildet hat.

Im März findet die 12. AVA-Haupttagung in Göttingen statt, auf der wichtige fachliche Fragen, aber auch tierärztliche Berufspolitik diskutiert wird. Die jährlich stattfindende Fortbildung für Tierärzte bezeichnet man als das „Fortbildungshighlight der Nutztiermedizin.

Zur Information: Die Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) mit Sitz im münsterländischen Horstmar-Leer, konnte im Jahr 2012 erneut weit über 6000 Personen in ihren Fortbildungsveranstaltungen begrüßen.

Eine eigene Fachzeitschrift (NUTZTIERPRAXIS AKTUELL (NPA) mit einer Auflage von über 5000 Exemplaren informiert aktuell über moderne Nutztiermedizin und Landwirtschaft.

Die AVA ist eine Fortbildungsgesellschaft mit dem Ziel der Aus- und Weiterbildung und der Verteilung von Informationen für den landwirtschaftlichen und tiermedizinischen Bereich. Gleichzeitig ist die AVA ein Forum für Landwirte und Tierärzte, das die Herausforderungen der Produktion gesunder Nahrungsmittel in den nächsten Jahrzehnten in den Blick nimmt.

»Ziel der Agrar- und Veterinär-Akademie ist es, die Probleme der modernen, nachhaltigen Landwirtschaft und Tierhaltung zu erörtern. Wir wollen gemeinsam Wege finden, um tiergerecht, praxisbezogen und verbraucherorientiert zu arbeiten. «
Ernst-Günther Hellwig, Gründer und Leiter der AVA, Horstmar-Leer

Kontakt:
Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA)
EG Hellwig
Dorfstrasse 5
48612 Horstmar
02551-7878
post@ava1.de
www.ava1.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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