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Das Portfoliounternehmen BioNTech mit ersten positiven Studienergebnissen

Erste Studienergebnisse zum BioNTech-Impfstoff wurden gestern veröffentlicht: vielversprechende Aussichten für die Medizin

Das Portfoliounternehmen BioNTech mit ersten positiven Studienergebnissen

MIG Fonds

Die Welt wartet auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Auch das Mainzer Unternehmen BioNTech forscht daran, die ersten Studien laufen.

Das MIG Fonds Biopharma-Unternehmen BioNTech und sein Forschungspartner Pfizer haben am Mittwoch Daten aus der klinischen Studie für ihren Impfstoffkandidaten gegen das Coronavirus vorgelegt. Bereits vor einigen Tagen hatte BioNTech angekündigt, zum Juli mit ersten klinischen Daten zu klinischen Tests eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus aufzuwarten. Jetzt haben die Mainzer positive Ergebnisse erhalten. Das könnte endlich der entscheidende Schritt im Kampf gegen die Pandemie sein.

Die Studienteilnehmer haben laut BioNTech keine schweren Nebenwirkungen durch den Impfstoff gehabt. Am 28. Tag und damit sieben Tage nach der zweiten Dosis hätten alle untersuchten Probanden signifikant erhöhte Antikörper und neutralisierende Antikörper entwickelt.
Das ist ein beeindruckender Schritt auf dem Weg zu einemImpfstoff gegen COVID-19- und es ist bis dato der weltweit erfolgreichste und vielversprechendste Schritt die Corona-Pandemie zu bekämpfen.

Eigentlich konzentriert sich das 2008 gegründete Unternehmen auf Therapien gegen Krebs. Im Gegensatz zu traditionellen Behandlungsmethoden verfolgen die Mainzer mit ihren Immuntherapien jedoch einen neuartigen Ansatz: Ziel ist es, die Immunabwehr der Patienten so zu beeinflussen, dass sie den spezifischen Tumor aus eigener Kraft bekämpfen kann.

Das MIG Fonds 7,8 & 9 Unternehmen mit innovativem Verfahren – und viel Tempo

Der Schwerpunkt liegt auf der sogenannten mRNA-Technologie. Dabei werden genetische Informationen mithilfe eines „Messenger-RNA“ (mRNA) genannten Botenstoffs an Zellen geliefert, die daraus Proteine bilden. So soll eine Immunreaktion im Kampf gegen den Tumor ausgelöst werden. Doch genbasierte Impfstoffe kommen nicht nur für die Krebsbehandlung in Frage. Auch bei anderen Krankheiten wie Grippe und HIV eröffnen sie neue Möglichkeiten.

Daher war es nicht ganz überraschend, dass das Unternehmen in den Wettlauf um einen Corona-Impfstoff eingestiegen ist. Bemerkenswert ist allerdings das Tempo, das BioNTech vorlegt. Kaum war die Impfstoff-Entwicklung mit dem chinesischen Partner Fosun Pharma Mitte März bekannt gegeben, holten sich die Mainzer mit dem US-Pharmariesen Pfizer kurz darauf einen schlagkräftigen Partner für den wichtigen US-Markt und die restliche Welt an Bord. Schon Ende April genehmigte das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) Tests des Impfstoff-Kandidaten an Freiwilligen in Deutschland.

Aktuell laufen Tests in Europa und den USA. Bei diesen geht es darum, Sicherheit, Wirksamkeit und optimale Dosierung von vier verschiedenen Impfstoffkandidaten zu ermitteln. In Europa wird mit insgesamt vier Impfstoffkandidaten an etwa 200 gesunden Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren getestet. Um die optimale Dosis für weitere Studien zu finden, würden Dosen von 1 bis 100 Mikrogramm verabreicht, erklärt BioNTech-Vorstandschef Ugur Sahin. Für einen zweiten Teil der Studie seien auch Probanden mit einem höheren Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung vorgesehen. In den USA werden bis zu 360 gesunde Probanden in zwei Altersgruppen getestet – von 18 bis 55 sowie von 65 bis 85 Jahren.

Bis Ende des Jahres ist eine Produktion von mehreren Millionen Impfstoffdosen geplant

Zusammen mit dem US-Pharmaunternehmen Pfizer würden außerdem Produktionskapazitäten aufgebaut, „um eine mögliche weltweite Impfstoffversorgung“ zu gewährleisten, sagt Sahin. Damit werde erwartet, dass bis Ende dieses Jahres Millionen von Impfstoffdosen zur Verfügung gestellt werden könnten, sofern die Zulassungsbehörden die Genehmigung erteilten.
Der Großteil der Entwicklungskosten für das Covid-19-Impfstoff-Programm wird laut BioNTech über Beteiligungen von Pfizer und des chinesischen Partners Fosun Pharma, Kapitalbeteiligungen und Vorauszahlungen finanziert.

Was fürein grandioser Erfolg des Teams um Ugur Sahin- und das nächste Kapitel der größten Erfolgsgeschichte Venture Capital- finanziert durch Privatanleger. Was für ein großartiger Erfolg für rund 10.000 Anleger der MIG Fonds, die mit ihrer Investition geholfen haben den Weg zu bereiten.

MIG Fonds bündeln das Kapital vieler tausend Privatanleger für Venture Capital Investitionen. Die MIG Fonds investieren dieses Kapital in junge, innovative Unternehmen mit einem deutlichen Alleinstellungsmerkmal – aktiv gemanagt und breit diversifiziert.

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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