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Falsche Polizisten: Abzocke am Telefon

R+V-Infocenter: Trickbetrüger fordern Geld zur sicheren Verwahrung

Falsche Polizisten: Abzocke am Telefon

Wiesbaden, 12. März 2019. Sie geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus, sind aber in Wirklichkeit dreiste Trickbetrüger: Mit dieser Masche ziehen Kriminelle immer häufiger älteren Menschen viel Geld aus der Tasche, warnt das Infocenter der R+V-Versicherung.

Betrüger sind skrupellos und erfindungsreich
Wie die repräsentative R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“ zeigt, fürchtet sich fast jeder Dritte Deutsche davor, Opfer eines Betrugs zu werden. Mit Recht: Allein beim sogenannten Callcenter-Betrug erbeuten Kriminelle unter falscher Identität jährlich viele Millionen Euro.

Immer mehr Trickbetrüger geben sich dabei am Telefon als Polizeibeamte aus. Unter einem Vorwand fordern sie vor allem ältere Menschen dazu auf, Ersparnisse oder Schmuck an einen Polizisten in Zivil zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort zu hinterlegen. Dabei sind die Betrüger oft sehr überzeugend, warnt das R+V-Infocenter. „Sie weisen auf Einbrüche in der Gegend hin und behaupten, das Geld sei zu Hause nicht sicher“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung. „Oder sie behaupten, dass sie prüfen müssten, ob es sich um Falschgeld handelt.“

Kriminelle setzen Opfer unter Druck
Ein häufig genutztes Argument der Trickbetrüger: Die Angerufenen würden die Polizeiarbeit behindern, wenn sie nicht mitarbeiteten. Bleibt das Opfer misstrauisch, erhöhen sie den Druck. „Dann kann sogar manchmal der Hinweis kommen, die örtliche Polizei sei nicht vertrauenswürdig, und sie handelten im Auftrag des Bundeskriminalamts“, erklärt R+V-Expertin Günter. Besonders dreist: Bei diesen Anrufen nutzen die Betrüger oft einen technischen Trick, der auf dem Telefondisplay des Opfers den Polizeinotruf 110 erscheinen lässt. „Die Polizei ruft niemals an, um Bargeld oder Wertgegenstände sicher zu verwahren, erst recht nicht unter der Notrufnummer 110“, sagt Nicole Günter. Sie rät Verbrauchern, solche Anrufe schnell zu beenden und die echte Polizei zu informieren. Auf keinen Fall sollten sie die Rückruftaste verwenden. „Dann landen sie unter Umständen wieder bei den Betrügern.“

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Verbraucher sollten am Telefon niemals Auskunft über ihre finanziellen Verhältnisse oder Wertgegenstände im Haus geben.
– Oft fordern Betrüger am Telefon dazu auf, Kontakt mit einem Fremden aufzunehmen. Diesen Hinweis am besten sofort an die Polizei weitergeben.
– Vor allem alleinlebende ältere Menschen sind das Ziel der Betrüger. Familie und Freunden sollten sie deshalb vor solchen Maschen warnen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
anja.kassubek@arts-others.de
http://www.infocenter.ruv.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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