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Wie kann man digitalen Stress abbauen

5 Wege um Stress abzubauen in der Arbeitswelt 4.0

Wie kann man digitalen Stress abbauen

Wie kann man digitalen Stress abbauen

Wie kann man Stress abbauen wenn allerorten über neue Technik, die keiner will, Software-Updates, die nicht funktionieren, Clouds, die man nutzen soll, aber nicht möchte, geklagt wird. Andererseits äußern Erwachsene in Deutschland in Umfragen, dass sie insbesondere die Orts- und Zeitunabhängigkeit, die ihnen die neuen technischen Möglichkeiten eröffnen, schätzen. Das Home-Office erfreut sich großer Beliebtheit, wir können Zugtickets buchen oder Gesetzesnovellen nachlesen, wann und wo immer wir wollen. Doch oft tappen wir blind in die damit einhergehenden digitalen Fallen:

5 negative Gewohnheiten bauen Stress auf anstatt ab

1. Zu viel, zu oft, zu lange
Negativer digitaler Stress geht auf das Konto des „Zuviel“, das parallel stattfindet und dem niemals endenden Leistungsgedanken. Beides raubt Kraft und macht ruhelos.

2. Negative Informationsflut
Unser Gehirn registriert Negatives zuerst und merkt es sich besonders gut. Die vorwiegend negativen Sensationen aus Frühstücksfernsehen, Radio, Computer und Handy verstärken dies.

3. Schnell anstatt sorgfältig
Wir versuchen, in der gleichen Zeit immer mehr Aufgaben zu erledigen. Dies geht nicht nur zu Lasten der Qualität, sondern vermindert vor allem die Bewusstheit, die Achtsamkeit beim Tun.
Beantworte ich auf dem Bahnsteig „schnell“ meine Mails, antworte ich nicht wohldurchdacht. Schlinge ich mein Essen während der Arbeit am Computer hinunter, werde ich es weder schmecken noch genießen.

4. Betriebsam anstatt wirksam
Wie oft bestimmt Effizienz unser Tun und wie selten nutzen wir Gelegenheiten, Stress abzubauen? Beim Warten auf den Bus oder im Wartezimmer lesen wir die Nachrichten. Während wir telefonieren, haben wir ein Auge auf das Intranet und in Meetings den Computer dabei. Es scheint, als hielten wir Ruhe, Langsamkeit oder Zeitlücken nicht mehr aus, ohne dass sich Langeweile einstellt. Dabei liegt hier das größte Erholungs- und Kreativitätspotential im Alltag.

5. Grübelei anstatt Konzentration
Während der Kosmetikbehandlung denken wir an ein krankes Familienmitglied und beim Yoga an die unaufgeräumten Kinderzimmer. Selbst im Urlaub schalten wir nicht ab: weder die Gedanken noch das Handy. Was wir dabei verlieren, ist nicht nur das Bewusstsein für den Augenblick, sondern auch die Fähigkeit, unsere Gedanken bewusst zu lenken.

Die Top 5 wie man Stress in der Arbeitswelt 4.0 abbaut

Disziplin ist nicht nur nötig, um gut für sich zu sorgen, sondern auch, um gut zu entscheiden. Zum Beispiel, welche Aktivität/welches Medium wir priorisieren. Je besser es uns geht, je wohler wir uns fühlen, desto leichter gelingt dies.

1. Selbst gut für sich sorgen

Fühlen wir uns gut, gehen wir mit uns und anderen Menschen besser um und finden leichter Lösungen. Gleichzeitig sind wir emotional unabhängiger davon, ob und wieviel positives Feedback beispielsweise auf dem Facebook-Account oder einer Bewertungs-Website eingehen.

2 Das Tempo selbst bestimmen

Wie oft treiben wir uns im Alltag unnötig selbst an? Mit „mal schnell“, „kurz“ und „müssen“ hetzen wir durch unsere kostbare Lebenszeit. Besser wäre, anstelle der o. g. verbalen Beschleuniger „langsam“, „in Ruhe“ oder „will“ zu denken.

3. Sich von negativen Interaktionen fern halten

Sie schaden uns und anderen. Klatsch, Tratsch, Spekulationen, negative Zeitungsberichte und TV-Meldungen hinterlassen Spuren in unserem Gehirn. Deaktivieren wir doch die Eilmeldungen auf dem Handy; sie sind zu 99 % negativ. Bestimmen wir selbst, wie lange und wie oft wir uns mit welchem Thema befassen.

4. Die Aufmerksamkeit auf die richtigen Dinge lenken
Das Bewusstsein für Gutes und Schönes im Leben macht es leichter, es auch zu sehen.

5. Positiv zu denken führt zu positivem Fühlen
Insbesondere der erste und der letzte Gedanke des Tages sollten sich Schönem widmen. So steuern wir unsere Wahrnehmung über den Tag bewusst auf Angenehmes. Das verbessert den Nachtschlaf signifikant.

10 Minuten Pro Tag reichen, um sein Denken in digitalen Zeiten positiv auszurichten:
https://www.ilonabuergel.de/nehmen-sie-10-tage-lang-kurs-auf-positives-denken/

Diplom-Psychologin Dr. Ilona Bürgel zählt zu den führenden Vertretern der Positiven Psychologie im deutschsprachigen Raum. Wie ein roter Faden zieht sich die Einladung zu einem Perspektivwechsel durch ihre Arbeit – weg von der Fixierung auf äußere Bedingungen in unserer sich ständig ändernden Welt, hin zum guten Umgang mit sich selbst. Die gefragte Referentin und Buchautorin zeigt Ihnen ganz praktische Wege, wie es auf Dauer möglich ist, Leistung und Wohlbefinden miteinander zu verbinden. Nach 15 Jahren in Führungspositionen der freien Wirtschaft ist sie heute erfolgreiche Referentin, Beraterin, Autorin und Kolumnistin. Sie wurde vom Ministerium für Wirtschaft und Energie als Vorbildunternehmerin ausgezeichnet. Dr. Ilona Bürgel liebt Schokolade und Musik. www.ilonabuergel.de

Kontakt
Dr. Ilona Bürgel
Ilona Bürgel
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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