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Wohnungsstation verhindert Energieverluste

Zentrale Heizungswärme, dezentraler Warmwasserkomfort

Wohnungsstation verhindert Energieverluste

Grafik: wolf.eu (No. 5981)

sup.- Wie wird das Wasser aus der Leitung warm? Von dieser Frage hängt in den meisten Haushalten ein erheblicher Teil des Energiebedarfs ab – und damit auch die Höhe der Wohnnebenkosten für die Wärmeerzeugung. Trotzdem wird der Wärmequelle für Waschbecken, Dusche oder Badewanne selten gesonderte Aufmerksamkeit bei Neubau- oder Sanierungsvorhaben geschenkt. Der Grund für diese Statistenrolle in der Gebäudetechnik liegt in den mangelnden Planungsalternativen. Denn entweder ist die Warmwasserbereitung ohnehin an den zentralen Wärmeerzeuger gekoppelt, der dann neben den Heizkörpern oder Flächenheizungen quasi im Nebenjob auch das Trinkwasser erwärmt. Oder – wo dies nicht möglich ist – das Wasser wird direkt an der Entnahmestelle mit einem elektrisch betriebenen Gerät auf die gewünschte Temperatur gebracht. Lange Leitungen für erwärmtes Brauchwasser und die damit verbundenen Energieverluste aus der Verteilung im Haus werden bei dieser dezentralen Warmwasserbereitung überflüssig. Andererseits hat die Variante natürlich einen wesentlich höheren Stromverbrauch zur Folge.

Es gibt aber noch eine dritte Methode, um den Warmwasserkomfort in Bad und Küche zuverlässig abzusichern. Die so genannten Wohnungsstationen nutzen das heiße Wasser aus dem Heizkreislauf, um damit das Trinkwasser dort zu erwärmen, wo es benötigt wird. Damit vereinen die Anlagen die jeweiligen Vorteile der zentralen und dezentralen Warmwasserbereitung: Einerseits kommt die energie- und kostensparende Effizienz z. B. eines modernen Brennwertheizkessels oder einer Solaranlage auch beim Wannenbad oder dem täglichen Duschvergnügen zum Tragen. Und andererseits schützt der Verzicht auf eine zentrale Speicherung des warmen Trinkwassers auch vor Keimbildungen in den Leitungen. Zeitgemäße Wohnungsstationen wie die Geräte von Wolf, dem Spezialisten für Heizsysteme, verhindern auch bei schwankender Vorlauf-Temperatur durch einen Warmwasserthermostaten den Kälte- oder Hitze-Schock unter der Dusche. Darüber hinaus gibt es einen einstellbaren „Sommer-Bypass“, um auch außerhalb der Heizperiode jederzeit Warmwasserkomfort ohne Wartezeiten gewährleisten zu können (www.wolf.eu). Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, bei der Planung der Gebäudetechnik nach solchen Warmwasser-Optionen zu fragen. Alle zentral beheizten Wohnungen können im Prinzip mit Wohnungsstationen ausgestattet werden – unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder eine Sanierung handelt.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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