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Erweitertes Förderprogramm zur Abwärmenutzung

Jetzt auch Investitionszuschuss ohne Kredit möglich

Erweitertes Förderprogramm zur Abwärmenutzung

Foto: Fotolia / joyfotoliakid (No. 5972)

sup.- Abwärme bedeutet noch immer meistens Energieverlust. Überall dort, wo zum Heizen, Trocknen, Reinigen oder für andere Einsatzbereiche Wärme erzeugt werden muss, verschwindet ein Teil davon ungenutzt in der Umgebung. Was früher oftmals für eine vernachlässigbare Größe gehalten wurde, ist heute die energetische Achillessehne vieler Unternehmen und Gewerbebetriebe. Schätzungen zufolge könnte mit der Menge an Energie, die bei thermischen Prozessen in Deutschland verloren geht, ein Großteil aller Privathaushalte beheizt werden. Kein Wunder, dass die Abwärmepotenziale aus industriellen Prozessen immer mehr in den Fokus politischer Initiativen zu Klimaschutz und Energiewende rücken. So hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) jetzt das KfW-Förderprogramm „Abwärmevermeidung und Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen“ maßgeblich erweitert. Seit dem 1. September 2017 lassen sich nicht nur wie bisher Kredite mit Tilgungszuschüssen beantragen, sondern auch direkte Investitionszuschüsse ohne Inanspruchnahme eines KfW-Kredits. Bis zu 40 Prozent der Investitionen können technologieoffen als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt werden, beispielsweise für Maßnahmen zur Prozessoptimierung, zur Umstellung auf energieeffiziente Technologien, zur Dämmung von Anlagen, zur Rückführung von Abwärme in den Produktionsprozess oder zur Verstromung von Abwärme (www.kfw.de).

Das Angebot moderner Technologien, die die Energiereserven in der Abwärme nutzbar machen, ist inzwischen äußerst vielfältig. Unter www.wolf.eu zeigt beispielweise der Spezialist für Heiz- und Klimasysteme Wolf, wie zeitgemäße Anlagentechnik mit Wärmerückgewinnungsfunktion in Unternehmen jeder Branche und Größenordnung den Energiebedarf senken kann. Ressourcen-schonende Umwandlungs- und Erzeugungstechnologien lassen sich in diesen Lösungen durch eine zentrale Regelung reibungslos in die unterschiedlichsten Energiekonzepte an gewerblichen Standorten einbinden. Das neue KfW-Programm bietet freie Wahl zwischen geeigneten Technologien sowie zwischen den Bezuschussungsvarianten. Gemeinsames Ziel der Förderoptionen ist es stets, einen Teil der eingesetzten Strom- oder Brennstoffenergie durch Abwärmenutzung wieder zurückzugewinnen und so Kosten sowie CO2-Emissionen zu reduzieren. „Damit wird die „Offensive Abwärmenutzung“ des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) zu einer umfassenden Initiative zur Vermeidung und Nutzung von Abwärme ausgebaut“, erläutert das BMWi und nennt gleichzeitig eine ehrgeizige Zielvorgabe: „Im Jahr 2020 sollen dadurch zusätzliche Einsparungen von 1 Mio. Tonnen CO2 erzielt werden.“

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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