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Hilfswerk CED zelebriert 25 Jahre Mitmenschlichkeit

Projektpartner aus ganzer Welt zu Gast

25 Jahre „Miteinander helfen“: Mit zahllosen Begegnungen, einer großen Jubiläumsgala und einem festlichen Gottesdienst fand das Jubiläumsjahr des CED einen feierlichen Höhepunkt. Hierzu reisten eigens 18 Projektpartner des CED aus Indien, Tansania und Peru an. Im Zentrum stand dabei die zwischenmenschliche Begegnung, die ein wesentliches Merkmal der Arbeit des CED bildet. Der direkte Austausch zwischen Hilfebedürftigen, Projektpartnern, CED-Helfern und Spendern ist bei den CED-Hilfsprojekten eine Selbstverständlichkeit. Der CED versteht sich als eine große Familie, in der das „Miteinander Helfen“ das zentrale Motto darstellt. Die persönlichen Begegnungen ermöglichen eine Transparenz in der Hilfeleistung als auch den direkten zwischenmenschlichen Austausch. Gemeinsam wird auf vier Kontinenten rund 500.000 Bedürftigen geholfen, unabhängig von Herkunft, Religion, ethnischer Zugehörigkeit und Geschlecht.

Seit einem Vierteljahrhundert unterstützt der CED Entwicklungshilfeprojekte weltweit in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Ernährung und Soziales. Für ihr über 30-jähriges Engagement in diesem Sektor wurde die Gründerin des CED, die Münchner Tropenärztin Dr. Susanne Pechel, zum Start des Jubiläumsjahres mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nun folgte ein weiterer Höhepunkt: Erstmals in der Geschichte der Stiftung waren alle 18 Projektpartner gemeinsam in München. „Wir sind dankbar und sehr glücklich, zum ersten Mal alle Projektpartner an einem Ort zu haben. Dies ermöglicht unseren Unterstützern die persönliche Begegnung und ein gemeinsames Kennenlernen“, erklärt Dr. Susanne Pechel. „Im CED sind wir eine Familie, die sich für das Wohl der Armen einsetzt. Alt und Jung helfen dabei mit, jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Unsere Förderer spenden nicht anonym für irgendeinen guten Zweck: Viele kennen unsere Projektpartner und CED-Helfer persönlich und erfahren dadurch aus erster Hand über die Menschen denen sie helfen. Jede Spende hat ein Gesicht und ein Schicksal sowohl bei uns als auch in den Ländern, in denen wir helfen. Der CED bildet die Brücke zwischen den Welten.“

Die Jubiläumsfeier fand am 28. Oktober im Sophiensaal in München mit angereisten CED-Helfern, -Freunden und Interessierten aus verschiedenen Teilen Deutschlands und den Nachbarländern statt. Mit einem beeindruckenden Orgelspiel und dem feierlichen Einzug der Helferkreise und der internationalen Projektpartner des CED wurde das Jubiläum eingeleitet. Durch das unterhaltsame und gleichzeitig informative Programm mit Video-Eindrücken aus den Projekten, Live-Musik und Lesungen führte TV-Moderatorin Sabrina Staubitz. Dabei wurden die 18 Projektpartner und ihre Projekte dem interessierten Publikum vorgestellt. Einen unvergesslichen Augenblick bildete der Abschluss der Veranstaltung, als der rund 60 Personen starke Chor bestehend aus Projektpartnern und CEDlern gemeinsam den preisgekrönten Song „Living in a rich world able to give“ von Susanne Pechel sang: „Wir leben in einer reichen Welt, in der es uns möglich ist zu geben, und wir teilen viele Güter, die viele Menschen ebenso benötigen. Wir hoffen auf eine bessere, liebende Welt, dabei liegt es an uns, die Chance zu ergreifen und zu Geben zu beginnen.“

Abgeschlossen wurde das Jubiläumswochenende mit einem festlichen Dankgottesdienst mit S.E. Weihbischof em. Engelbert Siebler, dem Pfarrer von St. Joseph Pfarrer Markus Gottswinter und dem Provinzial der Deutschen Kapuziner P. Marinus Parzinger OFMCap., zugleich auch Präses des CED. Der große Festgottesdienst fand in der Geburts- und Heimatsstätte des CED statt: in der Pfarrkirche St. Joseph, in der Münchner Maxvorstadt. Hand in Hand zogen die jungen CED-Helferinnen und -Helfer mit den Projektpartnern aus Afrika, Asien und Lateinamerika in den Gottesdienst ein und trugen ein symbolisches Licht in die Kirche, das den Altar mit einem Lichterkranz für den Gottesdienst schmückte. Der Präses des CED, Pater Marinus, sprach eine kurze Einleitung über die geschichtliche Entwicklung des CED in den vergangenen 25 Jahren und erklärte dabei die tiefe Verbindung zwischen der Pfarrei, der Gründerin des CED und den entstandenen gemeinsamen Aktivitäten. Bereits als Kaplan setzte sich Pater Marinus bei den Aktionen des CED ein, sang und spielte öffentlich auf seiner Blockflöte und sammelte Spenden. In der Predigt ergriff S.E. Weihbischof Siebler em. das Wort und äußerte sehr persönliche Worte über Susanne Pechel, die er schon seit Anbeginn des CED kennt, und die Arbeit des CED, der die Botschaft der Nächstenliebe mit Leben fülle. „Der Nächste ist nicht nur der Nachbar in der Kirchenbank“, so der Weihbischof. „Der Nächste kann ebenso der arbeitslose Bergarbeiter in Peru sein, die AIDS-Kranke in Tansania und das hungernde Kind in Indien. Der CED öffnet die Augen für die Armen, die Kranken, die Alten weltweit. Für Nächstenliebe gibt es keine Grenzen.“ Dabei appellierte er eindringlich die Gottesliebe und Nächstenliebe nicht auseinanderzureißen. Seine motivierende und in der Tiefe berührende Ansprache schloss er mit den Worten „Das Potential unserer Kirche, das ist auch das Potential des CED.“

Der Christliche Entwicklungsdienst (CED) wurde im Jahr 1992 von der Tropenärztin Dr. med. Susanne Pechel gegründet. Seitdem wuchs von Jahr zu Jahr die Zahl der Helfer, Spender und Hilfsprojekte beständig an, so dass der CED im Jahr 2005 in eine gemeinnützige Stiftung überführt wurde. Heute zählt der CED deutschlandweit rund 2.000 aktive Förderer und 200 ehrenamtliche Helfer, die durch private Spenden und Hilfsaktionen humanitäre Hilfe in den Projekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ermöglichen – vom Bau von Armenhäusern, Krankenstationen, Schulen, Ausbildungszentren, Brunnen und Bewässerungssystemen, Behindertenheimen über Obdachlosenhilfe, Gesundheitserziehung, Schulausbildung und HIV/AIDS-Hilfe bis hin zur Betreuung von AIDS-Waisen. Das Ziel ist dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“, weshalb auch alle Hilfsprojekte des CED ausschließlich durch einheimische Kräfte bzw. Entwicklungshelfer geleitet werden, die seit vielen Jahren vor Ort leben und somit in ihrer Hilfeleistung auf gefestigte und gewachsene Strukturen im Land zurückgreifen können.

Um den persönlichen Kontakt zu den Armen und den Projektpartnern vor Ort zu stärken und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten der Hilfeleistung zu suchen, besuchen ehrenamtliche CED-Helfer – regelmäßig und auf eigene Kosten – die Hilfsprojekte vor Ort und überzeugen sich gleichzeitig bei ihren Aufenthalten von dem zweckgebundenen Einsatz der Spendengelder.

Kontakt
CED Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst
Susanne Pechel
Tengstraße 7
80798 München
(089) 272 02 29
pechel@ced-stiftung.de
http://www.ced-stiftung.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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