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Das Vertrauen in die gesetzliche Rente schwindet

Nachgefragt! – Die Pioneer Investments-Studie zur Altersvorsorge

– Mehr als zwei Drittel der Befragten halten die gesetzliche Rente für unsicher.
– Drei Viertel vertrauen beim Thema Altersvorsorge den politischen Vertretern nicht.
– Rund jeder Zweite glaubt, dass sein Lebensstandard im Alter sinken wird.

MÜNCHEN, den 11. April 2017 | Pioneer Investments hat zu Beginn des Jahres eine breit angelegte Studie zur Altersvorsorge gestartet. Auf Grundlage von Befragungen mit je 1.000 Probanden ermittelt der Vermögensverwalter dabei viermal im Jahr ein repräsentatives Stimmungsbild rund um das Thema. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der ersten Befragungswelle „Regulation und Rente“ liefern aufschlussreiche Erkenntnisse.

Das kontinuierlich absinkende Rentenniveau wirft für viele Deutsche berechtigte Zweifel am Erhalt des gewohnten Lebensstandards nach der Berufstätigkeit auf. Infolge möglicher Zukunftsängste, deren Ursachen in politischen Entscheidungen und der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung zu suchen sind, stellt sich immer wieder auch die Frage nach der privaten Absicherung.

„Das Thema Altersvorsorge ist nicht neu für unsere Branche, dennoch gehen wir bei Pioneer Investments davon aus, dass durch den aktuellen Entwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz und zur „Deutschland-Rente“ das Thema Altersvorsorge 2017 wieder stärker in den Fokus der Medien und der Bürger rücken wird“, so Evi C. Vogl, Sprecherin der Geschäftsführung von Pioneer Investments Deutschland. „Uns ist es daher wichtig, im Rahmen unserer Altersvorsorge-Studie ein demoskopisches Meinungsbild herauszuarbeiten und mit statistisch unterfütterten Argumenten die Diskussion zu bereichern.“

Vorsorge-Frust statt Vorsorge-Lust

Die Ergebnisse der ersten Welle zeigen, dass die deutliche Mehrzahl der Befragten (68 Prozent) die gesetzliche Rente für unsicher hält. Frauen halten dabei ihre Rente für unsicherer als Männer: Während bei den männlichen Befragten 65 Prozent am gesetzlichen Altersgeld zweifeln, sind es bei den Frauen sogar 72 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass Frauen die Rentenlücke grundsätzlich kritischer sehen als Männer.

Misstrauen gegenüber der Politik

Eine noch größere Anzahl, nämlich exakt drei Viertel der Befragten (75 Prozent), macht sich persönlich Sorgen um die finanzielle Absicherung im Alter. Besonders stark ausgeprägt ist das Misstrauen gegenüber der Politik und ihren Entscheidungsträgern: 76 Prozent vertrauen den politischen Vertretern nicht, wenn es um die Absicherung ihrer Altersvorsorge geht.

Inflation als Problem

Zudem glaubt laut Umfrage mehr als jeder Zweite (54 Prozent), dass sein Lebensstandard im Alter sinken wird. Auch die Inflation, die maßgeblich für die Wertminderung des Angesparten verantwortlich ist, wird als ein Problemfaktor für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben gesehen: Knapp 80 Prozent der Befragten sind der Überzeugung, dass ihre Altersvorsorge durch die Inflation gefährdet ist.

„Die Ergebnisse unserer ersten Befragungswelle belegen deutlich, dass das Thema Altersvorsorge für Viele mit einer Reihe von Fragezeichen versehen ist“, erläutert Vogl. „Um mögliche Versorgungslücken im Ruhestand zu schließen, werden für Sparer neben der gesetzlichen Rente zusätzliche Vorsorge- und Anlagemodelle immer wichtiger.“

Über die Studie

Die Online-Befragung fand zwischen dem 28. Januar und 8. Februar 2017 statt. Konzipiert wurde die Untersuchung von Pioneer Investments, mit der Umsetzung wurde das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov beauftragt. Dabei wurden 1.000 repräsentativ ausgewählte Personen zu ihren Meinungen und Erwartungen rund um das Thema Altersversorgung sowie den von ihnen unternommenen Vorsorgemaßnahmen befragt.
Im Rahmen quartalsweiser Befragungswellen werden jeweils die Themenfelder „Regulation und Rente“, „Frauen und Rente“, „Beratungsqualität und Digitalisierung“ sowie „Ruhestandsplanung der „Golden Ager“ (Generation 50 plus)“ genauer unter die Lupe genommen werden.

Über Pioneer Investments in Deutschland
Pioneer Investments ist seit 1969 in Deutschland tätig und damit die älteste aus dem Ausland stammende Fondsgruppe in Deutschland. Mit rund 150 Mitarbeitern am Standort in München bietet das Haus Investmentlösungen für institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionsfonds, Banken und Sparkassen sowie Privatkunden. Das aktuell verwaltete Vermögen beträgt über 21,7 Milliarden Euro (Stand 28. Februar 2017). Mit dem Pioneer Funds – European Equity Target Income und dem Pioneer Investments Multi Manager Best Select managt das Team in München zwei der Kernprodukte aus dem Produktportfolio des Hauses.

Über Pioneer Investments global
Pioneer Investments ist eine international tätige Investmentgesellschaft mit einem verwalteten Fondsvermögen von über 229,3 Milliarden Euro weltweit (Stand 28. Februar 2017). Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds sowie alternative Investmentprodukte und strukturierte Produkte an. Die über 2.000 Mitarbeiter arbeiten in 28 Ländern weltweit. Pioneer Investments gestaltet auf der Basis seiner mehr als 88 Jahre langen Erfahrung Investmentlösungen für institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionsfonds, Banken und Sparkassen sowie Privatkunden. Pioneer Investments ist eine Tochtergesellschaft der europäischen Bankengruppe UniCredit. Der Pioneer Fund Solutions ist eine „Societe d“Investissement à Capital Variable“, mit verschiedenen, voneinander getrennten Teilfonds, aufgelegt nach luxemburgischem Recht von der Pioneer Asset Management S.A.

Kontakt
Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH
Anette Baum
Arnulfstraße 124 – 126
80636 München
+49 (0)89 992262374
+49 (0)89 99226772374
anette.baum@pioneerinvestments.de
http://www.pioneerinvestments.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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