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Probiotikum aus österreichischer Forschung als Hoffnungsträger für Leberkranke

(Mynewsdesk) Graz – Etwa 30 % der österreichischen Bevölkerung leidet bereits unter Fehlfunktionen der Leber, viele davon ohne Alkoholeinfluss. Bekannt ist, dass eine eingeschränkte Leberfunktion auch als Auslöser für das metabolische Syndrom gilt, neuere Forschung zeigt auch einen Einfluss auf Volkskrankheiten wie Migräne oder Demenz. Wesentlichen Einfluss auf die Entstehung der nichtalkoholischen Fettleber und als Spätstadium der Leberzirrhose hat der Zustand der Mikrobiota (früher bekannt als Darmflora) und der Darmbarriere.

Mit einem vom Grazer Institut Allergosan entwickelten Probiotikum konnten WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Graz nun erstmals zeigen, dass die Regeneration des Darms über probiotische Bakterien die Leberfunktion von Leberzirrhose-PatientInnen entscheidend verbessern kann. Das internationale Interesse ist enorm.

Die ForscherInnen rund um Assoz. Prof. Dr. med Vanessa Stadlbauer-Köllner von der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie an der Medizinischen Universität Graz haben dazu eine placebokontrollierte Studie an Patienten mit Leberzirrhose durchgeführt. Im Vergleich zur Placebogruppe verbesserte sich bei denjenigen, die das aus 8 verschiedenen Symbionten bestehende Probiotikum einnahmen, die Leberfunktion während der Einnahme signifikant. Dieses speziell für Leberprobleme entwickelte Multispezies-Probiotikum wird ab Februar 2016 unter dem Handelsnamen OMNi-BiOTiC® HETOX in den Apotheken erhältlich sein. Mag. Anita Frauwallner, CEO und Forschungsleiterin des Unternehmens: „Die herausragenden Ergebnisse dieser Studie sind richtungsweisend für die moderne Medizin, in der die Mikrobiomforschung bereits eine maßgebliche Rolle spielt, und ein weiterer Meilenstein für unsere intensive Arbeit seit 25 Jahren.“

Probiotikum verbessert Leberfunktion
Bei dieser Studie wurden 101 PatientInnen mit Leberzirrhose, die an der Universitätsklinik für Innere Medizin, Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie in Behandlung stehen, eingeschlossen. Die PatientInnen bekamen für sechs Monate entweder zwei Mal täglich ein Probiotikum oder ein Placebo. Danach wurden die PatientInnen noch für weitere sechs Monate beobachtet. Neben der Leberfunktion wurden in der Studie auch die Immunabwehr, die Darmbarriere und die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms untersucht. „In der placebokontrollierten Studie verbesserte sich die Leberfunktion derjenigen, die das Probiotikum einnahmen, wesentlich“, fasst Assoz. Prof. Dr. med Stadlbauer-Köllner zusammen.

Die Verträglichkeit des Probiotikums war ausgezeichnet: In der Probiotikagruppe nahmen alle bis auf einen Patienten bis zum Ende an der Studie teil, während in der Placebogruppe elf Patienten die Studie vorzeitig beendeten. Das war der klare Beleg für die sehr rasch spürbare Besserung des Befindens durch das neue OMNi-BIOTiC®-Probiotikum.

Enorme internationale Beachtung
Die Studiendaten werden am 17.11.2015 in San Francisco beim renommierten „Liver Meeting“ der American Association for the Study of the Liver vorgestellt. Die Arbeit wurde bereits vom wissenschaftlichen Komitee begutachtet und ausgezeichnet als eine der besten Arbeiten dieses Jahres. Das Poster wird in der Präsentation als „Presidential Poster of Distinction“ besonders hervorgehoben.

Fortsetzung folgt: Steigerung der Lebensqualität als Forschungsziel
In weiterer Folge wird nun von Assoz. Prof. Dr. med Stadlbauer-Köllner und ihrem Team nach dem Mechanismus gesucht, der diese in der Wissenschaft bisher noch nie gezeigte Verbesserung der Leberfunktion bewirkt. Die positive Beeinflussung der Mikrobiom-Zusammensetzung und die Verbesserung der zu hohen Durchlässigkeit des Darms durch das OMNi-BIOTiC®-Probiotikum sind die Ansatzpunkte. Das könnte in weiterer Folge auch positive Auswirkungen auf das gesamte Immunsystem haben. Hier schließt sich der Kreis zu den im Frühjahr 2015 veröffentlichten Studien des Institut Allergosan in Bezug auf Depression und Migräne, deren Basis ebenso die verbesserte Leberfunktion und in Folge die Wirkung auf das Immunsystem durch medizinisch relevante, speziell entwickelte Probiotika ist.

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Im Jahr 1991 wurde in Graz, Österreich das Institut Allergosan als Kompetenzzentrum für die Erforschung des menschlichen Mikrobioms und die Entwicklung von Produkten aus natürlichen Substanzen wie probiotischen Bakterien, Pflanzenextrakten und Mineralstoffen. Alle Produkte unterliegen strengsten, international definierten Qualitätskriterien und entsprechen höchsten Anforderungen. Das Familienunternehmen unter der Leitung der Haupteigentümerin, Mag. Anita Frauwallner, arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit weltweit anerkannten Medizinern und Wissenschaftlern aus den Bereichen Biologie, Pharmazie und Biochemie an mehreren europäischen Universitätskliniken und kann auf eine hervorragende Studienlage verweisen.

Weitere Informationen zum Institut Allergosan finden Sie unter www.allergosan.at

Kontakt
BSKOM GmbH
Florian Fagner
Herzogspitalstraße 5
80331 München
089 13 95 78 27 16
fagner@bskom.de
www.bskom.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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