Neuigkeiten Timeline

Tourismus, Reisen
Juli 21, 2026

Themen & Termine aus fünf Reisezielen (Juli/ August)

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

KI-Kompetenzen in Unternehmen: Höhere Gehälter, aber auch längere Besetzungszeiten

Internet, Ecommerce
Juli 21, 2026

Spiritory eröffnet ersten Premium Spirituosenshop in München

Bildung, Karriere, Schulungen
Juli 21, 2026

Vom Havelufer ins Steuerhaus der „Moby Dick“

IT, NewMedia, Software
Juli 21, 2026

Sagepath Reply im Gartner® „Market Guide for Strategic Website Agencies“ 2026 gelistet

Immobilien
Juli 21, 2026

FIX&FLIP Foundation Online-Seminar mit Oliver Fischer: Praxis-Einstieg in den Immobilienhandel

Politik, Recht, Gesellschaft
Juli 21, 2026

Offene Immobilienfonds in der Krise – Ihre Rechte als Anleger

Tourismus, Reisen
Juli 21, 2026

Die Amerikanische Revolution nach dem Independence Day: Virginia erzählt 250 Jahre USA weiter

Medizin, Gesundheit, Wellness
Juli 21, 2026

„Grüner“ Balsam für Körper und Seele

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Juli 21, 2026

Versipedia macht Versicherungsexperten sichtbar

Immobilien
Juli 21, 2026

Ditenso wird offizieller Partner von Planon für die DACH-Region

Umwelt, Energie
Juli 21, 2026

Hamburg: Steht die Hafenwesterweiterung auf der Kippe?

Immobilien
Juli 21, 2026

Holger Ballwanz Immobilien sucht Handelsimmobilien und Nahversorger Immobilien zum Kauf in Deutschland

Handel, Dienstleistungen
Juli 21, 2026

Die Zukunftsrente aus der Erde – warum Rohstoffe, Demografie und Kaufkraft neu zusammengedacht werden müssen

Ukraine: Die Zukunft sieht düster aus/ Familien zerbrechen. Kinder verlieren Zuhause.

Ukraine: Die Zukunft sieht düster aus/ Familien zerbrechen. Kinder verlieren Zuhause.

(Mynewsdesk) Nur durch die Unterstützung von Hilfsorganisationen wie der SOS-Kinderdörfer weltweit kommen die Menschen in der Ostukraine noch über die Runden. Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit, Maria Nedilko

Welche Auswirkungen hat der massive Absturz der Landeswährung?

Andriy Chuprikov: „Alle Preise sind extrem gestiegen, weil sie vom Ölpreis abhängen, der an den Dollar gekoppelt ist. Der Import vieler Güter aus Russland wurde gestoppt. Alles, was jetzt aus Europa kommt, kostet viel mehr. Vor allem Medizin ist sehr teuer – was für die Betroffenen ein großes Problem darstellt. Wir sind ärmer geworden. Der Mindestlohn und die Renten liegen weiterhin bei 1300 Hryvnia (37 Euro). Auch Familien mit dem Durchschnittseinkommen von 3700 Hryvnia (105 Euro) treibt die Inflation von rund 25 Prozent in den Ruin. Dazu kommt die hohe Arbeitslosigkeit, die Tausende Familien in die Armut treibt.“

Wie überleben die Menschen mit 37 Euro im Monat?

Andriy Chuprikov:„Ich weiß es nicht. Davon kann ein Rentner nur die Kosten für Heizung, Wasser, Strom und Gas bezahlen. Doch die Menschen brauchen auch zu essen – dafür bleibt fast nichts übrig. Die Kriminalität steigt. Aus Verzweiflung stehlen die Menschen. Oder sie prostituieren sich. Und sie betteln. Vor allem vor Supermärkten. Sie fragen nach Essen, nicht nach Geld. Ich habe mehrmals geholfen, ihnen Brot und Wurst gegeben. Bezahlte Arbeit gibt es fast nicht.“

Wie gehen Ihre Landsleute mit diesen Problemen um?

Andriy Chuprikov: „Die ganze Situation führt zu großem Stress für alle. Keiner weiß, was die Zukunft bringt. Nicht einmal, was am nächsten Tag passiert. Dazu kommt, dass viele Ehemänner und Väter getötet wurden. Diejenigen, die während des Krieges Furchtbares erlebt haben, sind oft traumatisiert. Sie leiden unter Erschöpfungszuständen, Gedächtnisproblemen, Depressionen und zum Teil auch unter Schwindel, Erbrechen, Lähmungen sowie Haar- und Zahnausfall. Sie können ihre schrecklichen Erfahrungen nicht verarbeiten. Oft kommt es in der Folge dann zu häuslicher Gewalt. Familien zerbrechen daran.“

Welche Erwartungen an die Zukunft haben Sie?

Andriy Chuprikov: „Die Zukunft sieht düster aus. Vor uns liegen schwere Zeiten. Über eine Millionen Menschen sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Sie leben unter extrem schlechten Bedingungen und haben weder Geld noch eine Perspektive, um ihre Lage zu verbessern. Die Zahl der Familien mit massiven Problemen explodiert. Immer mehr Kinder verlieren die Fürsorge ihrer Eltern und brauchen ein neues Zuhause. Die SOS-Kinderdörfer werden ihre Projekte in Lugansk und Kiew ausbauen und noch mehr Familien mit Essen, Medizin, Decken, Kleidung und Schulmaterial unterstützen. In Zusammenarbeit mit UNICEF planen wir gerade die Erweiterung von vier Sozialzentren in und um Lugansk, um 1000 weiteren Flüchtlingen und einheimischen Familien in Not helfen zu können.“

Diese Pressemitteilung (http://www.mynewsdesk.com/de/sos-kinderdoerfer-weltweit/pressreleases/ukraine-die-zukunft-sieht-duster-aus-familien-zerbrechen-kinder-verlieren-zuhause-1130882) wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SOS-Kinderdörfer weltweit (http://www.mynewsdesk.com/de/sos-kinderdoerfer-weltweit) .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/b8cpnj

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/politik/ukraine-die-zukunft-sieht-duester-aus-familien-zerbrechen-kinder-verlieren-zuhause-80176

Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Kontakt

Louay Yassin
Ridlerstr. 55
80339 München
089 17914 259
louay.yassin@sos-kd.org
http://shortpr.com/b8cpnj

(Visited 20 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert