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Düsen machen Beizen schneller

Beizen von Band aus unlegiertem Stahl: Neues Verfahren ermöglicht höhere Geschwindigkeiten

Düsen machen Beizen schneller

Ein Spritzmodul am Einlauf einer Beizline während der Montage, im Hintergrund sind die Tauchbecken

Auf der Metec stellt CMI UVK erstmals die neuen Spritzmodule für das Beizen von Stahlband vor. In ihnen löst die Säure den Zunder wesentlich schneller von der Bandoberfläche als beim Tauchbeizen. So ist es möglich, Band aus unlegierten Stählen bei deutlich höheren Geschwindigkeiten als bisher zu beizen oder neue Beizlinien von vornherein kürzer auszulegen. Außerdem können die Beizparameter von Coil zu Coil flexibel geändert werden. Gleichzeitig spart das Verfahren Energie, denn das Band kann bei geringeren Säuretemperaturen gebeizt werden.

Bei dem neuen, zum Patent angemeldeten Verfahren wird die Säure aus mehreren Düsen, die über die Breite des Bandes verteilt sind, von oben und unten mit hoher Geschwindigkeit auf das Band gespritzt. Auf diese Weise wird bereits beim Aufprall der Säure auf das Band ein Großteil des Zunders abgesprengt.

Im Vergleich mit Turbulenzbeizen ist beim Spritzbeizen die zum Erzielen der gleichen Oberflächenqualität erforderliche Beizzeit drastisch kürzer – beispielsweise wurde sie bei Laboruntersuchungen mit „1.1231“ von 55 auf 14 s, bei „1.8159“ von 39 auf 18 s und bei IF-Stahl von 33 auf 10 s reduziert.

Mit der gezielten Kombination von Spritzmodulen und Tauchbecken eröffnet das neue Verfahren eine Fülle von Möglichkeiten. Das Spektrum reicht von lediglich einem Spritzmodul am Einlauf der Linie bis zu mehreren hintereinandergeschalteten Kaskaden von Spritzmodulen und Tauchbecken. In allen Fällen ist die Oberflächenqualität gleich oder sogar besser als diejenige, die in konventionellen Tauchbeizen erzielt wird.

Beim Neubau von Beizlinien kann ihre Baulänge auf etwa 60 Prozent der Länge einer konventionellen Turbulenzbeize reduziert werden. Für die Investition in eine typische Beizlinie ergibt sich so ein Kostenvorteil von mehreren Hunderttausend Euro. Bei der Modernisierung bestehender Linien kann die Bandgeschwindigkeit beispielsweise von etwa 180 m/min auf bis zu 300 m/min erhöht werden.

Das Spritzbeizen bietet darüber hinaus die Möglichkeit, den Druck der frequenzgeregelten Umwälzpumpen in weiten Grenzen zu variieren. So kann eine Beizlinie innerhalb kürzester Zeit – auch von Band zu Band – auf die optimalen Bedingungen für unterschiedliche Stahlsorten eingestellt werden.

Das neue Verfahren macht es außerdem möglich, bei geringeren Temperaturen zu beizen als bisher und so Energiekosten zu senken: Wenn die Badtemperatur von beispielsweise 90 auf 70 °C gesenkt wird, ergibt sich eine Kostenreduktion von mehr als 20 Prozent.

CMI UVK auf der Metec 2015
16. bis 20. Juni 2015 in Düsseldorf:
Halle 5, Stand D04

Über CMI UVK GmbH

CMI UVK bietet das vollständige Leistungsangebot rund um das Engineering und Projektmanagement für Anlagen zum Reinigen, Entfetten und Beizen von Band, Draht, Rohr und Stückgut:
– Beizlinien für unlegierte Stähle und Edelstahl
– Durchlauf- und Schubbeizen
– Regenerationsanlagen nach dem Wirbelschicht- und dem Sprühröstverfahren
– Entfettungslinien
– Abwasserbehandlungsanlagen für Beizen
– Abluftbehandlungsanlagen

CMI UVK in Montabaur ist ein Unternehmen der belgischen CMI-Gruppe und das Kompetenzzentrum der Gruppe für die chemische Bandbehandlung.

Firmenkontakt
CMI UVK GmbH
Ingo Wohnig
Robert-Bosch-Straße 12
56410 Montabaur
+49.2602.9999-144
+49.2602.9999-596
ingo.wohnig@CMIgroupe.com
www.CMIgroupe.com

Pressekontakt
VIP-Kommunikation
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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