Neuigkeiten Timeline

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 21, 2026

Neuerscheinung: Otto Lummitzsch

IT, NewMedia, Software
Oktober 21, 2026

Graph-Intelligence-Plattform: Neo4j Context Engine für zuverlässige KI

Logistik, Transport
Oktober 21, 2026

Teamleiter / Disponent für internationale Charterverkehre im Raum Osnabrück gesucht (m/w/d)

Elektro, Elektronik
Oktober 21, 2026

YOKOWO auf der electronica 2026 in München, einer der weltweit größten Fachmessen für Elektronikkomponenten

Computer, Information, Telekommunikation
Oktober 21, 2026

Philips Monitore präsentiert zwei Curved-Allrounder mit QHD für den Alltag

Auto, Verkehr
Oktober 21, 2026

Erstes Konzeptfahrzeug am 22. Oktober

Medizin, Gesundheit, Wellness
Oktober 21, 2026

Kurz vor dem Start von Promi Big Brother hat sich Jochen Bendel in Hamburg behandeln lassen

Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen
Oktober 21, 2026

KI kann Aufgaben übernehmen – aber wer trifft die Entscheidungen?

Maschinenbau
Oktober 21, 2026

Luftkanäle zuverlässig abdichten – Klebtechnik für energieeffiziente Lüftungsanlagen

Politik, Recht, Gesellschaft
Oktober 21, 2026

ARAG Recht schnell…

IT, NewMedia, Software
Oktober 21, 2026

audius erhält höchsten technischen Partnerstatus von Apple

IT, NewMedia, Software
Oktober 21, 2026

Reply präsentiert Reply Immersive Experience: KI und immersive Technologien schaffen multisensorische Markenerlebnisse

Freizeit, Buntes, Vermischtes
Oktober 21, 2026

Gruselspaß für die ganze Familie: Großes Halloween-Wochenende in den Schönhauser Allee Arcaden

Maschinenbau
Oktober 21, 2026

FUJI verschiebt Grenzen der SMT-Bestückung für KI-Server und Rechenzentren

Prostatakrebs: Kombinationsverfahren verbessert Diagnose

Heidelberg – Mit einer besonderen Kombination von zwei hochmodernen, bildgebenden Verfahren ist die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie in der Lage, eine Krebserkrankung der Prostata äußerst genau, schonend und mit einer minimalen Zahl von Gewebe-Entnahmen (Biopsien) zu diagnostizieren.

Prostatakrebs: Kombinationsverfahren verbessert Diagnose

Bei der Behandlung von Prostatakrebs mit Ultraschall (HIFU) ist eine MRT-gestüzte Biopsie von großem Vorteil, weil die Zahl der Gewebeentnahmen auf ein Minimum beschränkt wird. Foto: M.Boeckh

Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie (www.prostata-therapie.de) hat sich seit fast zwanzig Jahren auf die schonende Diagnostik und Therapie von Prostata-Erkrankungen spezialisiert. Das betrifft einerseits gutartige Veränderungen aber auch Krebserkrankungen wie das Prostata-Karzinom (PCa). Ein Prostata-Karzinom ist allerdings nur schwer auszumachen, da es im frühen Stadium sehr klein ist und bei der Krebsfrüherkennung schwer zu ertasten ist. Selbst eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) gibt hier keine Sicherheit, sondern ist bestenfalls ein Indiz für eine Krebserkrankung. Zusätzliche Untersuchungen wie das Elastographieverfahren und der PCA3-Test sollten den Krebsverdacht erst erhärten, bevor eine Biopsie durchgeführt wird. Doch hat diese übliche Form der Gewebeentnahme einen großen Nachteil: Sie ist meist vom Zufall geleitet und mancher Tumor bleibt verborgen. „Man muss die Biopsie, wenn sie wirklich angezeigt ist, dann auch richtig machen und sich auf möglichst wenige Stanzen beschränken“, meint Dr. Thomas Dill, der zusammen mit Dr. Martin Löhr die Klinik für Prostata-Therapie leitet. Dazu kombinieren die Heidelberger Urologen hochgenaue Aufnahmen der Prostata aus dem Magnetresonanztomographen (MRT) mit Ultraschall-Aufnahmen. So können sie Tumore eindeutig lokalisieren. Die Heidelberger Spezialisten verwenden dann ein millimetergenaues Raster, ein sogenannten Template. Dieses ist fest mit dem Behandlungstisch verbunden und wird zur Führungsschablone für die Biopsienadel. Verdächtiges Gewebe wird gezielt angesteuert und entnommen.
Und wo liegt nun der Vorteil des neuen Diagnose-Verfahrens? „Man muss sich zunächst vor Augen führen, wie die Biopsie normalerweise durchgeführt wird. Ungezielt werden in der Regel zehn bis zwölf blind verteilte Gewebeentnahmen durch den Enddarm aus der Prostata entnommen“, kritisiert Dr. Martin Löhr. Die Trefferquote für ein vorhandenes Prostatakarzinom liege bei höchstens 30 Prozent, so dass für viele Patienten später Wiederholungsbiopsien notwendig würden, bis der Tumor entdeckt werde. Der Hauptvorteil des Kombinationsverfahren liegt nun darin, dass durch die Zusammenführung der Informationen aus der Kernspintomographie und dem Ultraschall auffällige Herde gezielt punktiert werden können. Eine interne Auswertung ergab bei Krebsverdacht eine Detektionsrate von gut 90 Prozent.
Auch besteht bei der Probeentnahme durch den Enddarm eine erhöhte Gefahr, Enddarmkeime in die Prostata zu verschleppen. Im Falle einer Blutvergiftung besteht sogar Lebensgefahr, warnen die Heidelberger Urologen. Sie biopsieren nicht durch den Enddarm, sondern durch eine Hautregion am Damm, die vor der Gewebeentnahme gut keimfrei gemacht werden kann.
Erst wenn der Befund positiv ist, setzt die Therapie ein, die in der Klinik für Prostata-Therapie mit hochintensivem, fokussiertem Ultraschall nach dem HIFU/Sonablate-Verfahren erfolgt. „Schonende Therapie und exakte, schonende Diagnostik gehen hier Hand in Hand“, so Thomas Dill. Die Behandlung kann sich dann auf die Areale beschränken, in denen Tumorzellen nachgewiesen wurde. Tumorfreie Areale können ausgespart bleiben, so dass unter Umständen die Funktionen der Prostata erhalten bleiben.

Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie ist auf die schonende Diagnose und schonende Behandlung von Prostata-Erkrankungen spezialisiert. Von der Diagnose bis zur Therapie kommen hochmoderne, schonende und minimal-invasive-Verfahren zum Einsatz. Die Klinik für Prostata-Therapie verfügt über mehrere Behandlungsräume, einen Aufwachraum und zahlreiche freundlich eingerichtete Patientenzimmer. Neben den modernen medizinischen Standards spielt die zwischenmenschliche Atmosphäre und die individuelle Patientenbetreuung im Konzept der Klinik eine wichtige Rolle. Der Urologe Dr. Joachim-Ernst Deuster gründete 1994 die Klinik, die inzwischen an die beiden Urologen Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr übergegangen ist.

Kontakt:
Klinik für Prostata-Therapie GmbH im :medZ
Dr. Thomas Dill & Dr. Martin Löhr
Bergheimer Straße 56a
69115 Heidelberg
06221 / 65085-0
info@prostata-therapie.de
http://www.prostata-therapie.de

Pressekontakt:
agentur pressekontakt.com
Martin Boeckh
Hauptstraße 31
69251 Gaiberg
06223 / 46614
info@pressekontakt.com
http://www.pressekontakt.com

(Visited 32 times, 1 visits today)
Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert