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Bürgerdialog zu Big Data

Fraunhofer SIT veranstaltet Online-Umfrage und Diskussionsrunde zu Chancen und Risiken der Datenwirtschaft Broschüre informiert über Anwendungsbeispiele und technisch

Bürgerdialog zu Big Data

(Mynewsdesk) Wie lassen sich große Datenmengen in Zukunft verantwortungsvoll nutzen? Um diese Frage zu beantworten, führt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie bis zum 6. Dezember 2014 eine Online-Umfrage durch, in der Bürger ihre Einstellung zur massenhaften Datenanalyse mitteilen können. Eine leicht verständliche Einführung in das Thema liefert eine neue Informationsbroschüre des Instituts. Sie beschreibt Anwendungsbeispiele wie die Ermittlung von Grippetrends oder die Vorhersage von Einbrüchen und erklärt deren technische Grundlagen, Nutzungspotenziale und Datenschutzrisiken. Chancen und Gefahren diskutieren die Fraunhofer-Forscher am 4. Dezember um 19:00 Uhr mit Bürgern und Wirtschaftsvertretern im Rahmen eines Bürgerdialogs. Die Diskussions- und Umfrageergebnisse werden anschließend in Form eines Berichts veröffentlicht. Broschüre, Veranstaltungsinfos sowie die Seite mit der Online-Umfrage finden sich im Internet unter www.sit.fraunhofer.de/buergerdialog-big-data . Die Aktivitäten sind Teil eines Forschungsprojekts am European Center for Security and Privacy by Design (EC SPRIDE) in Darmstadt.

Laut einer EMC-Studie wird sich das weltweite Datenvolumen bis 2020 verzehnfachen und diese Daten sind wertvoll. Big-Data-Technologien helfen schon heute Klimaforschern und Meteorologen. Die Werbewirtschaft hingegen nutzt Informationen aus sozialen Netzwerken. Die intelligente Analyse und Verknüpfung dieser Daten birgt Chancen und Risiken, wie das Beispiel Selbstvermessung zeigt: Intelligente Armbänder und Smartphone-Apps zählen Schritte und Kalorien, sie dokumentieren Trainingsleistungen und persönliche Gewohnheiten. Immer mehr Menschen nutzen die technischen Möglichkeiten zur Selbstvermessung, um Auskunft über die eigene Fitness und den Gesundheitszustand zu erhalten. Die Daten helfen vielleicht auch dem Arzt bei der besseren Behandlung von Krankheiten. Doch was, wenn die Daten falsch interpretiert werden?

Weitere Beispiele für Big Data gibt es vielerorts: Google ermittelt mithilfe der Suchanfragen Grippetrends, Nachrichtendienste analysieren nicht nur E-Mailverkehr und Telefonverbindungen, sondern auch Benutzerdaten von großen Unternehmen wie Facebook, Yahoo oder Microsoft. Auch die Polizei arbeitet mit Big Data, beispielsweise nutzt das Los Angeles Police Department bereits heute erfolgreich Datenanalysen, um Verbrechen wie Einbrüche und Überfälle vorherzusagen. Dadurch konnte die Zahl der Einbrüche in den entsprechenden Gebieten um über 30 Prozent reduziert werden. Banken verwenden die Datenauswertung, um Profile von Kunden zu erstellen und dementsprechend unterschiedliche Kreditkonditionen anzubieten.

Finanziell unterstützt werden die Aktivitäten der Big-Data-Forschungsgruppe durch EC SPRIDE, dem größten vom Bundesforschungsministerium geförderten Kompetenzzentrum für Cybersicherheit. Getragen wird das Zentrum von der Technischen Universität Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie.

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=== Big Data – Personal Data (Bild) ===

Big Data, die schnelle und massenhafte Analyse von unterschiedlichen Daten, birgt wirtschaftliche Chancen und Risiken für die Privatsphäre.

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=== CHANCEN DURCH BIG DATA UND DIE FRAGE DES PRIVATSPHÄRENSCHUTZES (Dokument) ===

Begleitpapier zur Online-Umfrage des Fraunhofer SIT

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Die Informationstechnologie hat bereits weite Teile unseres Alltags durchdrungen: Ob Auto, Telefon oder Heizung ohne IT-Einsatz sind die meisten Geräte und Anlagen heute nicht mehr denkbar. Insbesondere Unternehmen nutzen ­­­IT-Systeme zur effektiven Gestaltung ihrer Arbeitsprozesse. Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie beschäftigt sich mit dem Schutz dieser Systeme vor Ausfällen, Angriffen und Manipu­lationen.

Das Institut ist für Unternehmen aller Branchen tätig. Viele er­folg­reiche Projekte mit internationalen Partnern sind ein­­­­drucks­voller Beweis für eine vertrauensvolle und zuverlässige Zusam­men­­arbeit. Zu unseren Kunden zählen unter anderem die Deutsche Bank, SAP, Deutsche Telekom und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie
Oliver Küch
Rheinstraße 75
64295 Darmstadt
06151/869-213
presse@sit.fraunhofer.de
www.sit.fraunhofer.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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