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Kontrollieren statt frieren

Verändertes Nachfrageverhalten, plötzliche Kälte, verzögerte Lieferung: Experten raten, Stand des Heizöltanks regelmäßig zu prüfen

(ddp direct) Kempten, 14. November 2012. Auch in diesem Winter könnten Hausbesitzer für einige Tage frieren – weil sie ihr Heizöl zu spät nachbestellen und längere Lieferzeiten durch erhöhte Nachfrage oder anhaltende Kälteperioden nicht einkalkulieren. „Die Heizölversorgung ist in Deutschland durch ein dichtes Netz aus Raffinerien, Tanklagern und Händlern sehr sicher. Allerdings hat sich das Verhalten der Verbraucher aufgrund der hohen Preise stark geändert. Sie kaufen nicht mehr über das Jahr verteilt, sondern beobachten den Markt und kaufen bei fallenden Preisen konzentriert an wenigen Tagen im Jahr. Steigt die Nachfrage auf Grund sinkender Preise oder unerwartet hohen Verbrauchs bei extremer Kälte aber sprunghaft stark an, kann es zu längeren Lieferzeiten kommen. Verbraucher sollten deshalb den Stand im Heizöltank regelmäßig prüfen und rechtzeitig nachkaufen“, sagt Präg-Geschäftsführer Marc Deisenhofer.

Nach den Worten des Energieexperten haben Nachfrageschwankungen in den vergangenen fünf Jahren deutlich zugenommen. „Verbraucher beobachten angesichts des hohen Preisniveaus und zahlreicher Informationsmöglichkeiten im Internet die Preisentwicklungen heute viel genauer – und reagieren schneller. Trifft diese Marktsituation auf niedrige Temperaturen sowie witterungsbedingt schlechte Straßen- und Schienenverhältnisse, können Heizölhändler ihren dann ohnehin sehr hohen Auftragsbestand langsamer abarbeiten. Die durchschnittlichen Lieferzeiten können so durchaus 4 bis 6 Wochen betragen. Auf solche Situationen sollten Immobilienbesitzer vorbereitet sein“, sagt Marc Deisenhofer und verweist auf den zurückliegenden Winter.

Milde Temperaturen bis Mitte Januar und der langanhaltende extreme Kälteeinbruch hatten nicht nur dazu geführt, dass viele Haushalte im Februar dieses Jahres Heizöl zu hohen Preisen nachbestellen mussten. Vor allem mussten sie teilweise länger auf ihre Lieferung warten. Besonders die Kombination aus hoher Nachfrage und extrem kalter Witterung sorgte für längere Lieferzeiten als gewöhnlich.

„Jeder Händler wird sich bemühen, die Lieferzeiten so kurz wie möglich zu halten oder mit Notlieferungen überbrückend zu helfen. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam, dass die Verbraucher stets einen Vorrat von etwa 6 bis 8 Wochen in ihrem Tank lagern. Wie viel das genau ist, ist abhängig vom Verbrauch des jeweiligen Haushalts.“

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Das in Kempten ansässige Familienunternehmen Präg ist in verschiedenen Sparten des Energiehandels tätig. 1904 als Hersteller von Leuchtpetroleum und Schmierstoffen gegründet, verfügt Präg heute über mehr als einhundert Jahre Erfahrung in Sachen Energie. So hat sich die Präg-Gruppe mit einem Netz von derzeit rund einhundert Tankstellen zu einem der größten mittelständischen Tankstellen-Netzbetreibern in Deutschland entwickelt. Zudem werden aktuell knapp 40.000 Kunden mit Heizöl und Kraftstoffen aus dem Hause Präg versorgt. Seit 2011 bietet das Traditionsunternehmen außerdem die Versorgung mit Strom, Pellets und Erdgas an. Darüber hinaus verfügt Präg über drei Großtanklager in Kempten, Augsburg und Heidenau, die nationale und internationale Unternehmen als Umschlagplätze zur regionalen Versorgung nutzen. Die Präg-Gruppe ist mit 140 Mitarbeitern und unter der Geschäftsführung von Marc Deisenhofer und Klaus-Rüdiger Bischoff vor allem in Süd- und Ostdeutschland tätig. Weitere Informationen im Internet unter http://www.praeg.de

Kontakt:
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Nadine Anschütz
Elvirastraße 4, Rgb.
80636 München
+49 89 4523508 10
Nadine.Anschuetz@scrivo-pr.de
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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