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Martin Stankowski ist jetzt Prophet!

Der bekannte Autor und Rheinlandexperte im Interview zum Rheinischen Kultursommer

Martin Stankowski ist jetzt Prophet!

Martin Stankowski (rechts) & Jürgen Becker

Warum treten Sie und Jürgen Becker als „Kultur-Propheten“ des Rheinischen Kultursommers auf?
„Ich habe gute Kontakte zu dem Region Köln/Bonn e.V. Als der Geschäftsführer, Reimar Molitor, uns bat, als „Kulturfreaks“ seine Idee zu unterstützen, haben wir zugesagt. Der Verein ist ja vor allem bekannt für die interkommunale Organisation und Abstimmung in der Region. Aber die neue Idee einer „Dachmarke für die Kultur im Rheinland“ zu etablieren ist natürlich nicht nur für uns faszinierend.“

Ist ein gemeinsames Dach dieser rund 60 kulturellen Veranstaltungen nötig?
„Die Klammer Rheinischer Kultursommer ist in erster Linie ein Marketinginstrument. Es gibt in unserer Region mehr Kulturangebote, als die meisten Rheinländer wissen. Natürlich kennen die Bewohner von Neuss das Shakespeare Festival und die Lindlarer ihr Internationales Klavierfestival. Aber die Lindlarer wissen nicht, was in Neuss vor sich geht, und umgekehrt. Das soll sich durch die gemeinsame Klammer ändern.“

Ist das Pilotprojekt Rheinischer Kultursommer in Ihren Augen bisher ein Erfolg?
„Der Rheinische Kultursommer ist ein Experiment, das ich mit Interesse beobachte und unterstütze, weil es ebenso die thematische Vielfalt wie die regionale Breite verdeutlicht. Das ist das Interessante. Ob es funktioniert, weiß man natürlich noch nicht. Die Zielgruppen für die verschiedenen Festivals unterscheiden sich, die Schnittmengen sind nicht riesig. Für den 17. Erkrather Jazzsommer interessieren sich andere Besucher als für die Märchenspiele in Zons. Warten wir ab, was dieses erste Jahr bringt.“

Wie erleben Sie persönlich den Rheinischen Kultursommer?
„Mit Hilfe der guten Homepage des Kultursommers filtere ich, welches Genre mich interessiert, in welcher Gegend ich etwas erleben möchte und zu welchem Datum. Und da fällt mir die Auswahl schon schwer. Jüngere Leute machen das ja lieber über Facebook. Da ist auch sicherlich noch Potenzial – bei der Vernetzung verschiedener Medien. Aber ich werte dieses Logo mit der offenen Klammer auch so, dass man auch offen ist für weitere Vorschläge. „

Was beschäftigt Sie neben dem Rheinischen Kultursommer zurzeit kulturell?
„Außer meiner journalistischen Arbeit gibt es eine Reihe anderer Projekte. Anfang Juli reise ich mit der Thomas-Morus-Akademie durch die „andere“ Eifel, von den Römerthermen bis in das Nerother Mausefallenmuseum. Außerdem denke ich mir mit Jürgen Becker immer wieder neue Formate aus und bin inzwischen schon über 25 Jahre mit Reiner Pause auf kabarettistischer Schiffstour auf dem Rhein unterwegs. So was funktioniert besonders gut auf dem Fluss: nicht auf einen Ort beschränkt, ästhetisch ambitioniert und man benötigt kein Bühnenbild: die realen Orte, Menschen und Situationen bilden die Kulisse.“

Eine Auflistung aller Veranstaltungen des Rheinischen Kultursommers finden Sie hier:
www.rheinischer-kultursommer.de und facebook|kulturfreak

Weitere Informationen, einen Trailer sowie ausgewählte Pressefotos, finden Sie unter:
http://infokontor-bereitstellung.de/rheinischer_kultursommer_presseinfos_3o456/

Bildrechte: ©Simin Kianmehr4 Bildquelle:©Simin Kianmehr4

Verein

Region Köln/Bonn e.V.
Marzak
Rheingasse 11
50676 Köln
+ 49 221 925477-21
bittner@region-koeln-bonn.de
http://www.region-koeln-bonn.de

INFOkontor
Annika Weber
Bodinusstr. 1
50735 Köln
0221 7520250
aw@infokontor.de
http://www.infokontor.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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