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Nassauische Heimstätte unterstützt das KiEZ

Symbolische Miete von 1 Euro pro Quadratmeter / Neue Räumlichkeiten für das Kinder-Erziehungs-Zentrum der Caritas in der Moabiter Straße 14

Nassauische Heimstätte unterstützt das KiEZ

Bürgermeister Arno Goßmann (3. v. l.) und Ulrich Albersmeyer (r.).

Wiesbaden Erbenheim (hds).- Das KiEZ hat eine Heimat gefunden. Unbürokratisch, schnell und vor allem sehr günstig stellte die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt dem Kinder-Eltern-Zentrum der Caritas in Wiesbaden-Erbenheim – kurz KiEZ – in der Moabiter Straße 14 eine Drei-Zimmer-Wohnung mit fast 64 Quadratmetern Grundfläche zur Verfügung. Und das für eine eher symbolische Kaltmiete von einem Euro pro Quadratmeter, Nebenkosten und Heizung muss die Caritas selbst aufbringen. „Wir erlassen dem KiEZ, verglichen mit dem ortsüblichen Mietzins von rund 7,50 Euro, fast 5.000 Euro Mieteinnahmen im Jahr“, rechnet Ulrich Albersmeyer, Leiter des Regionalcenters Wiesbaden der Nassauischen Heimstätte, vor. Er sei aber sicher, dass das Geld gut angelegt sei: „Wir sind sehr froh, dass wir eine Institution hier direkt im Viertel haben, die sich um die Menschen kümmert und den Zusammenhalt stärkt.“ Bürgermeister Arno Goßmann, Dezernent für Umwelt und Soziales bei der Stadt, freut sich anlässlich der Übergabe der Räumlichkeiten: „Wir haben hier die wunderbare Situation, dass die Leute nirgendwo hinlaufen müssen, sondern das Angebot genau vor ihrer Haustüre ist.“
Für Barbara Handke, Direktorin der Caritas Wiesbaden-Rheingau-Taunus, ist es eine besondere Freude, in der Siedlung „Am Hochfeld“ das Erbenheimer KiEZ zu eröffnen: „Wir haben die Einrichtung vorher ohne festen Standort im Viertel betrieben, aber das funktioniert nicht besonders gut.“ Sie sei „sehr zuversichtlich“, dass die Stelle jetzt, in den Räumen der Nassauischen Heimstätte, „genauso erfolgreich läuft, wie die anderen.“ Bürgermeister Goßmann hält die Erziehungsberatung in Erbenheim auch deshalb für besonders wichtig, weil mit „dem Angebot Menschen erreicht werden, die wir mit keiner anderen Institution ansprechen. Ein KiEZ liefert den sozialen Kit, den wir dringend benötigen.“ Die Stadt Wiesbaden unterhält sieben solcher Einrichtungen, die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 325.000 Euro im Jahr.
Anlaufstelle für Eltern bei Erziehungsfragen
Gelobt wurde auch die Großzügigkeit der neuen Räume. Natürlich finden die Kinder einen Spielraum, für die Eltern steht aber auch ein Rückzugsraum zur Verfügung, in dem sie ungestört sprechen können. Die Kinder-Eltern-Zentren betreibt in Wiesbaden die Caritas mit Unterstützung des Amtes für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt. Die Einrichtung in Erbenheim soll, so erläutert die KiEZ-Verantwortliche Julia Waldschmidt, die erste Anlaufstelle für alle Eltern aus dem Stadtteil sein, wenn es um Fragen zu den Themen kindliche Entwicklung, Erziehung, Zusammenleben in der Familie, Bildung und Betreuung geht. Die Institution legt Wert darauf, auf alle Eltern mit niederschwelligen Angeboten zuzugehen. Das KiEZ wird im Viertel unter anderem ein Elterncafé, eine offene Sprechstunde und zwei Spielkreise anbieten.
Die Nassauische Heimstätte ist im Stadtteil Erbenheim die Eigentümerin von über 1.000 Wohneinheiten in der Siedlung „Am Hochfeld“, hinzu kommen weitere 145 Wohnungen in Alt-Erbenheim. Das Wohnungsunternehmen wird in den nächsten beiden Jahren rund acht Millionen Euro in die energetische Sanierung ihrer Liegenschaften investieren. Das Projekt „Heimat fürs KiEZ“ sei reibungslos abgelaufen – von der Anfrage bis zur Vermietung vergingen nicht einmal zwei Monate. Anfang August vergangenen Jahres übermittelte die Stadt Wiesbaden das Hilfeersuchen an das Regionalcenter des Wohnungsunternehmens. Thomas Türkis, der zuständige Servicecenterleiter, erinnert sich: „Wir hatten Glück, in der Moabiter Straße wurde gerade eine Wohnung frei. Bereits am 29. August war der Besichtigungstermin, schon am selben Tag haben wir auch den Mietnachlass beschlossen.“ Nur einen Monat später, am 1. Oktober 2013, begann das Mietverhältnis zwischen beiden Partnern. „Wir sind sicher“, so Türkis abschließend, „dass wir in Zukunft viele Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit finden – zum Wohle des Viertels.“

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main, bietet seit 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 700 Mitarbeiter. 2005 erwarb die Nassauische Heimstätte die Anteile des Landes Hessen an der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel. Durch den Zusammenschluss avancierte sie zu einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit 61.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden. Diese werden aktuell von rund 260 Mitarbeitern – in vier Regional- untergliedert in 13 Service-Centern – betreut. Unter der Marke „NH ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben durchzuführen.

Kontakt:
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Untermainkai 12-13
60311 Frankfurt am Main
069 6069-1321
jens.duffner@naheimst.de
http://www.naheimst.de

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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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