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Zahngesundheit: Was bringen Mini-Implantate?

Minimalinvasive Implantate sollen schneller, schonender und kostengünstiger sein als herkömmliche? Wir fragten nach bei Dr. med. dent. Laura Podolsky, auf dieses Fachgebiet spezialisierte Zahnärztin des Carree Dental in Köln.

Dr. Laura Podolsky: Bei minimalinvasiven Implantaten sind Knochenaufbaumaßnahmen seltener erforderlich.

Frau Dr. Podolsky, wo liegen die Vorteile minimalinvasiver Implantate?
Dr. Laura Podolsky: „Wie der Name schon sagt, werden diese Implantate durch eine minimale Öffnung in der Schleimhaut eingebracht. Sie sind also generell schmaler als herkömmliche Implantate, so dass Knochenaufbaumaßnahmen seltener erforderlich sind. Zudem kann dadurch auch in sehr grazilen Knochen implantiert werden.“

Gibt es weitere Pluspunkte für den Patienten?
Dr. Podolsky: „Ja, im Vergleich zur herkömmlichen Behandlung sind Entzündungen, Schwellungen und Wundschmerzen deutlich geringer.“

Eignen sich diese Implantate für jeden?
Dr. Podolsky: „Minimalinvasive Implantate können bei fast jedem Patienten mit entsprechender Knochensubstanz eingesetzt werden. Besonders eignen sie sich darüber hinaus in der Therapie von Risikopatienten.“

Welche Risikopatienten meinen Sie?
Dr. Podolsky: „Die minimalinvasive Implantation bietet insbesondere Patienten mit erhöhter Blutungsneigung – z.B. durch Blutverdünner oder anderen systemischen Grunderkrankungen – eine sehr sanfte und effiziente Alternative. Da das Zahnfleisch maximal geschont wird, kommt es nur sehr selten zu Blutungskomplikationen oder Schwellungen. Das Risiko der Implantologie ist um ein Vielfaches geringer.“

Wo liegen die Grenzen dieser Methode?
Dr. Podolsky: „Massive Knochendefekte mit Knochenschwund bis auf wenige Millimeter können durch minimalinvasive Implantate nicht versorgt werden. Hier ist weiterhin die klassische Implantation mit Knochenregenerierenden Maßnahmen gefragt.

Wie erkenne ich die für mich beste Alternative?
Dr. Podolsky: „Welche Alternative jeweils die Beste ist, sollte von Fall zu Fall mit einem für diesen Bereich speziell ausgebildeten Zahnarzt besprochen und gemeinsam entschieden werden.“

Feste Zähne in 14 Tagen – funktioniert das?
Dr. Podolsky: „In manchen Fällen ist eine Versorgung der Patienten mit minimalinvasiven Implantaten innerhalb von 14 Tagen durchaus möglich. Sofortversorgung bedeutet aber nicht Sofortbelastung.

Wann ist das Implantat voll funktionsfähig?
Dr. Podolsky: „Zwei Monate weiche Kost sind zwingend erforderlich für den Erfolg der frisch gesetzten Implantate. Ein strahlendes Lächeln in 14 Tagen? Kein Problem, aber belastet werden darf das Implantat erst zwei Monate danach.“

Wie teuer ist ein solches Implantat?
Dr. Podolsky: „Minimalinvasive Implantate sind meist günstiger, da sie weniger Aufbauelemente und Zubehör bedingen. Das Setzen eines solchen Implantats kostet inklusive Materialkosten ca. 700 bis 1.000 Euro.“

Wie lange halten die Implantate?
Dr. Podolsky: „Hier gibt es kaum Unterschiede zwischen herkömmlichen und minimalinvasiven Implantaten. Die ersten 10-Jahres-Studien zeigen hervorragende Ergebnisse – eine regelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigungen in der Zahnarztpraxis vorausgesetzt.

Bildrechte: carree dental

Das Carree Dental in Köln ist spezialisiert auf einen umfassenden zahnmedizinischen und -ästhetischen Service. Behandlungsschwerpunkte sind Füllungstherapie, Implantologie, Parodontitisbehandlungen und Kinderzahnheilkunde. Ein weiteres Fachgebiet ist der Erhalt der Zahnwurzel, also die Endodontologie.

Kontakt
Carree Dental
Dr. Schmidt
Am Klausenberg 1
51109 Köln
0221-9842700
info@carree-dental.de
http://www.carree-dental.de

Pressekontakt:
pressebüro brenneke
andreas brenneke
Isenburger kirchweg 20
51067 köln
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