Einem Wunder die Hand gereicht
„… jedes Wort kann das letzte sein.“ Niemand weiß, was im nächsten Moment geschieht. Die Tragweite dieser Worte werden dem Autor von „Wildfutter“ erst voll bewusst, als seine Lebensfreundin und ehemalige Lebensgefährtin aus heiterem Himmel eine schwere Stammhirnblutung erleidet. Schockiert und erschüttert sieht er mit an, wie Ärzte ihre Pflicht tun: Leben retten, Leben erhalten. Der Wunsch der Patientin ist ein anderer, aber es gibt keinen schriftlich festgelegten Willen. So muss Christof Dörper erfahren, wie ohnmächtig und hilflos er in dieser völlig unerwarteten Situation ist.
In dieser scheinbaren Ausweglosigkeit wird der Satz „Du wirst die Klinik gehend verlassen“ zu seinem Leitspruch. Sein Kompass in den hochschlagenden Wogen des Schicksals. Einen Traum nennen es die Ärzte, doch er glaubt fest daran und reicht einem Wunder die Hand …
Dieses offen geschriebene Buch ist der „Brief an Dein versehrtes Leben“, ein Brief für die Lebensfreundin. Es steckt voller Erkenntnisse und ist gleichzeitig ein ermutigendes Werk für ähnlich Betroffene. Nicht nur im Geschriebenen, auch zwischen Worten, Zeilen und Abschnitten fühlt der Leser Liebe, Hoffnung und festen Glauben, Vertrauen auf und Hingabe an das Leben.
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