Mütter im Bewerbungsgespräch
txn-a. Die plötzliche Krankheit des Kindes, früherer Schulschluss wegen einer Frei-stunde oder ein Betreuungsengpass während der Schulferien: Berufstätige Frauen mit Kindern müssen oft flexibel sein, wenn es darum geht, Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Leider hat nicht jeder Arbeitgeber Verständnis für die Nöte berufstätiger Frauen, was zu Auseinandersetzungen und zusätzlichem Stress am Arbeitsplatz führen kann. Betroffene Frauen denken dann in der Regel über einen Wechsel zu einem familienfreundlicheren Arbeitsplatz nach.
Für Mütter auf Arbeitssuche ist es daher besonders wichtig, sich rechtzeitig zu informieren und sich ein umfassendes Bild vom Unternehmen zu machen, bei dem sie sich bewerben. Die beste Gelegenheit ist das Bewerbungsgespräch. Hier können Bewerberinnen ihre derzeitige Situation offenlegen und sich erkundigen, ob Gleitzeit, Home Office oder andere flexible Arbeitszeitmodelle bei dem Arbeitgeber überhaupt möglich sind.
„Das Bewerbungsgespräch gibt einem Unternehmen die Chance, sich einen genaueren Eindruck vom potenziellen neuen Arbeitnehmer zu machen – dass dies umgekehrt genauso gilt, ist vielen Bewerbern nicht bewusst“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister (http://randstad.de) Randstad Deutschland. „Mütter sollten die Gelegenheit nutzen und nicht nur überprüfen, ob sie in den Betrieb passen, sondern auch, ob die Arbeitsbedingungen sich mit der eigenen Lebenswirklichkeit in Einklang bringen lassen.“
Und es ist wichtig, die besonderen Anforderungen berufstätiger Mütter konkret anzusprechen. Geschieht dies nicht, weicht die Freude über den neuen Arbeitsvertrag schnell der Sorge, ob der neue Chef tatsächlich Verständnis für die familiäre Situation der Angestellten hat. Denn wenn dieser Punkt eindeutig geklärt ist, steht der beruflichen Karriere trotz der Doppelbelastung durch Kinder und Job nichts mehr im Wege.
[Bildunterschrift]
txn-a. Nicht nur der Arbeitgeber muss sich ein Bild von der Bewerberin machen: Denn nur wenn beide Parteien wissen, zu welchen Kompromissen das Gegenüber bereit ist, kann Zusammenarbeit gelingen.
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Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.
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