Weltkrebstag 2015: Früherkennung nutzen und informiert entscheiden

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe erinnert zum Aktionstag an die Bedeutung der Früherkennung

Bonn, den 2. Februar 2015 – Am 4. Februar 2015 ist Weltkrebstag. In Deutschland erkranken jährlich 68.000 Männer an Prostatakrebs, an deren Folgen 12.000 Männer jährlich sterben. Die Erkrankung tritt am häufigsten im höheren Lebensalter auf.

Rechtzeitig erkannter Prostatakrebs ist in der Mehrzahl der Fälle heilbar. Er kann zunächst auch aktiv überwacht und erst später therapiert werden, falls die Erkrankung weiter fortschreitet.

Voraussetzung für die aktive Überwachungsstrategie ist eine PSA gestützte Früherkennung, welche Prostatakrebs erkennen kann – wenn dieser noch ein niedriges Risiko aufweist.
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) empfiehlt Männern ab dem 45. Lebensjahr eine Aufklärung über das Prostatakrebsrisiko und die Bedeutung der Früherkennungsuntersuchung durch einen Urologen.

„Die Akzeptanz und Umsetzung dieser Empfehlung ist für Männer die derzeit beste Möglichkeit mit den Risiken des Prostatakrebses und seinen Behandlungsformen umzugehen“, so Günter Feick, Vorsitzender des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS), am Montag in Bonn.

„Die Regionalverbände und Selbsthilfegruppen im BPS engagieren sich für die Prostatakrebsfrüherkennung. Deshalb ist es ihnen am Weltkrebstag ein Anliegen auf die Bedeutsamkeit der Früherkennung im Kampf gegen Prostatakrebs hinzuweisen“, sagte der Vorsitzende.

„Mit ihrem bundesweiten Engagement und durch die Informationen der telefonischen BPS-Beratungshotline trägt die Prostatakrebs Selbsthilfe zum Verstehen und Nutzung der Früherkennung bei“, betonte Feick.

Über den BPS:
Der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 von 18 Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Derzeit gehören 240 Selbsthilfegruppen dem BPS an. Der gemeinnützige Verein steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie in der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung Europa UOMO. In 2014 wurde der BPS von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) mit dem Preis Förderer der Urologischen Wissenschaft ausgezeichnet.

Kontakt
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) e.V.
Brigitte Papayannakis
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
0228-33889-504
0228-33889-510
presse@prostatakrebs-bps.de
http://www.prostatakrebs-bps.de

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