Warum ist die Frauenquote beim IT-Quereinstieg höher als im Studium?

Expertenkommentar von Matthias Pflaumbaum

Der Frauenanteil bei Programmen zum Quereinstieg in IT-Berufe liegt in der Regel deutlich über dem in Informatik-Studiengängen. In diesen machen Frauen lediglich rund ein Viertel der Studierenden im Erstsemester aus und sind somit gelinde gesagt unterrepräsentiert. Die Wirtschaft ist sich jedoch einig, dass sich der Mangel an IT-Fachkräften nur lindern lässt, wenn auch mehr Frauen solche Berufe ergreifen. Academic Work (https://www.academicwork.de/) hat Teilnehmerinnen seiner Bootcamps gefragt, was diese für sie zu einem attraktiven Weg in die Informatik-Branche macht.
Bei einigen der jüngsten Umschulungen zu Java-Developern von Academic Work lag der Frauenanteil bei stolzen 45 Prozent und war damit also fast gleichauf mit dem Anteil männlicher Teilnehmer. In den letzten Jahren verzeichnet Academic Work eine konstant steigende Frauenquote bei seinen Accelerated Learning Programmen. Lag sie 2019 noch unter 25 Prozent, waren es 2022 im Durchschnitt knapp 30 Prozent. Dies bei einer hohen Erfolgsquote, denn nur 1,29 Prozent aller Teilnehmenden brechen die Trainings vorzeitig ab.
Die Vorzüge der Quereinstiegs-Programme
Danach gefragt, weshalb sie sich für den Quereinstieg über die Academic Work Academy entschieden haben, nennen die Teilnehmerinnen zunächst häufig die Sicherheit, die sie durch die Jobgarantie nach Abschluss haben. Sie wissen, dass sie schon nach vier Monaten eine Stelle mit guten Aussichten auf feste Übernahme haben. Egal ob Mitte 20 oder Ende 40 hätten viele in ihrer aktuellen Lebensphase nicht die Zeit oder die finanziellen Möglichkeiten für einen Karrierewechsel gehabt. Durch das Angebot von Academic Work aber konnten sie sich noch umentscheiden und den Quereinstieg in die IT wagen.
Auch die kurze Dauer und der Praxisbezug sind häufig genannte Punkte. Statt eines Studiums, das vielen trocken erscheint, sind die Bootcamps nahe am Berufsleben und wecken dadurch das Interesse von Frauen am Programmieren und der IT. Der Einstieg in den Job erfolgt unmittelbar und gibt die Möglichkeit, die gelernte Theorie in Praxis umzusetzen. Ein zusätzlicher ermutigender Faktor sind die vielen Erfolgsgeschichten von Alumni der Academic Work Academy, die einen erfolgreichen Karrierewechsel geschafft haben und als Rollenvorbilder dienen.
Viele finden den Beruf erst später im Leben attraktiv
Der späte Quereinstieg war bei den meisten Absolventinnen von Academic Work auch eine Frage der persönlichen Reife oder einem erst spät geweckten Interesse am Beruf der Programmiererin. Dies zeigt klar, dass es beim Wunsch, mehr Frauen in die IT-Berufe zu bekommen, nicht einzig darum gehen darf, die Quote an Studienanfängerinnen zu erhöhen. Unternehmen und Politik sollten auch andere Erfolgsmodelle – wie eben Quereinstiegs-Programme – im Auge haben. Diese sind ein probates Mittel, für diversere und damit bessere Teams in den IT-Abteilungen von Unternehmen zu sorgen. Mit Teilzeit-Trainings ließe sich diese Quote sogar noch weiter steigern, angesichts dessen, dass in Deutschland acht Millionen Frauen in Teilzeit arbeiten. Auch diesem Teil der Lösung gegenüber bedarf es aber der entsprechenden Offenheit.

Academic Work hat das Ziel, Unternehmen und Talente zusammenzubringen. Neben Rekrutierung umfasst das Angebot von Academic Work auch Intensivtrainings im Rahmen der Academic Work Academy. Mit einem Schwerpunkt auf IT-Berufe werden dort sowohl Quereinsteigende mit Jobgarantie umgeschult als auch Mitarbeitende weitergebildet. Academic Work wurde 1998 in Schweden gegründet und hat über 160.000 Fachkräfte erfolgreich vermittelt. In Deutschland ist Academic Work seit 2008 in München und Hamburg vertreten. Academic Work ist Teil der Akind Group. Erfahren Sie mehr unter: https://www.academicwork.de

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