Volkskrankheit COPD ist unterdiagnostiziert

Simples Screening beim Hausarzt empfehlenswert

Foto: Fotolia / Photographee.eu

sup.- Rund jeder zehnte über 40-Jährige leidet Schätzungen zufolge laut Informationen des Bundesverbandes der Pneumologen (Heidenheim) unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Wegen der hohen Dunkelziffer sind exakte Aussagen zur Häufigkeit bei dieser Erkrankung allerdings schwierig. Experten vermuten, dass etwa 40 Prozent aller Betroffenen nicht diagnostiziert sind. Diese Situation könnte aber durch ein simples Screening beim Hausarzt mit nur drei Fragen deutlich verbessert werden: Ist der Patient über 40 Jahre alt? Raucht er? Hustet er? Bejaht der Patient diese Fragen, sollte der Arzt einen Lungenfunktionstest veranlassen. Die Chance, mit dieser Methode eine COPD zu entdecken, liegt bei 30 Prozent, so die Einschätzung von Prof. Felix Herth (Chefarzt der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg).

Die Früherkennung ist bei der COPD äußerst wichtig, denn diese chronische Erkrankung ist durch einen kontinuierlichen, irreversiblen Verlust der Lungenkapazität charakterisiert. Je rechtzeitiger sie erkannt wird, desto besser kann durch Medikamente der Krankheitsverlauf verlangsamt und damit die Lebensqualität weitestgehend erhalten werden. Zu den vorrangigen Therapiezielen gehören bei der COPD die Symptomlinderung sowie eine Reduzierung des Risikos für akute Atemnot-Attacken (Exazerbationen). Solche Exazerbationen, die häufig einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen, wirken sich in erheblichem Maß auf die Prognose der Erkrankung aus und erhöhen die Mortalität.

Wenn eine Behandlung nur mit bronchienerweiternden Substanzen nicht ausreicht, um die Gefahr von Atemnot-Attacken zu verringern, sollte die Therapie um antientzündliche Wirkstoffe ergänzt werden. Neue Chancen eröffnen dabei nach Aussagen von Privatdozent Dr. Christian Geßner (POIS, Leipzig) Inhalationssysteme, die bronchienerweiternde und entzündungshemmende Medikamente in extrafeinen Teilchen enthalten. Szintigrafische Studien haben gezeigt, dass mit solch einer Formulierung, wie sie z. B. in den Präparaten Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten ist, eine gleichmäßige Wirkstoffdeposition bis in die Lungenperipherie erreicht wird. Die bei der COPD gefürchtete Exazerbationsrate lässt sich durch diese innovative Darreichungsform der Substanzen deutlich reduzieren.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Hasselwander-PR

PR-Neuigkeiten: Das individuelle Partnernetzwerk

Recent Posts

10 Jahre Yasmin Mohr Osteopathie Bensheim

Yasmin-Mohr-OsteopathWas während der Physiotherapie-Ausbildung im Jahr 2002 als Begeisterung für die Osteopathie begann, entwickelte sich…

1 Tag ago

IRIS begleitet Adaptive ML vom Seed-Investment zum Exit an Datadog

Europäischer VC investierte bereits 2024 – nur fünf Monate nach Gründung des KI-Start-ups. Adaptive ML…

2 Tagen ago

AOC präsentiert: Gaming-Monitore CU34G4CA und CU34G4ZCA

180 / 250 Hz OC mit 90 W USB-C und KVM-Switch Amsterdam, 17. Juli 2026…

2 Tagen ago

Human Quality Capital: Wiesbadener Führungsexpertin erhält höchste Auszeichnung für Zukunftsansatz im KI-Zeitalter

Warum Unternehmen künftig mehr in menschliche Reife investieren müssen – Platin-Auszeichnung für Ines Rauscher im…

2 Tagen ago

Stadt Dachau – vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm lädt zum Entdecken ein

Von spannenden Veranstaltungen bis hin zu kühlenden Orten zum Entspannen Biergarten am Wasserturm (Bildquelle: @…

2 Tagen ago

Buch Mitarbeiterbindung: Jetzt im Handel!

Der Nutzen von Mitarbeiterbindung für Retention Management, Arbeitgeberattraktivität, Performance Improvement Fachkräftemangel? Personalmangel? Hier sind die…

2 Tagen ago