Categories: Umwelt, Energie

UFOP mit neu aufgelegten Praxisinformationen zu heimischen Körnerleguminosen

Berlin, den 13. Juni 2016 – Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) stellt anlässlich der DLG-Feldtage drei neu aufgelegte und aktualisierte Praxisinformationen zu Ackerbohnen, Futtererbsen und Blauen Süßlupinen vor.

In der neuen UFOP-Praxisinformation „Anbauratgeber Ackerbohnen“ werden Standortansprüche, Fruchtfolgestellung und Produktionstechnik von Sommerackerbohnen vorgestellt sowie Hinweise zur Sortenwahl gegeben. Bei angepasster Sortenwahl und bei guter und sorgfältiger Anbautechnik bringen Ackerbohnen hohe Erträge. Auf schweren Böden mit sicherer Wasserversorgung werden von Betrieben in Norddeutschland mittlerweile mehrjährige Durchschnittserträge von über 60 Dezitonnen je Hektar mit einer Spannweite von 50 bis 80 Dezitonnen je Hektar erreicht. Damit empfiehlt sich die Ackerbohne als attraktive Blattfrucht zur Auflockerung getreidereicher Fruchtfolgen.

Aktualisiert aufgelegt worden sind die UFOP-Praxisinformationen „Anbauratgeber Körnerfuttererbse“ und „Anbauratgeber Blaue Süßlupine“. Beide Broschüren informieren über die Standorteignung, die Sortenwahl und die Anbautechnik der beiden weiteren heimischen Leguminosenarten.

Die Sommerkörnerfuttererbse bringt höchste Erträge bis 55 Dezitonnen je Hektar auf humosen, tiefgründigen Lehmböden mit neutralem pH-Wert von 6 bis 7. Sie ist aber auch auf lehmigen Sanden und flachgründigen Verwitterungsböden anbauwürdig, wenn die Wasserversorgung durch Niederschläge ausreicht. Die Blaue Süßlupine ist mit Kornerträgen bis zu 40 Dezitonnen je Hektar bei entsprechender Anbautechnologie und Sortenwahl auf typischen Roggenstandorten ein attraktives und lohnendes Fruchtfolgeglied.

Die UFOP-Praxisinformationen stehen unter www.ufop.de (http://www.ufop.de) als kostenloser Download zur Verfügung.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Firmenkontakt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.
Dr. Manuela Specht
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
030/31 90 42 98
m.specht@ufop.de
http://www.ufop.de

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