Categories: Kunst, Kultur

Tatsachenbericht eines DDR-Autors von der Insel Usedom und dem KKW-Greifswald

Buchcover

Ein Biographie, das ein anderes Bild auf das Leben in der DDR wirft, ein Leben welches auch ohne der von OBEN verordneten Gleichschaltung den Weg einer unangepassten Lebensführung nimmt. Hier wird die Geschichte eines Jungen, geboren und aufgewachsen in Korswandt, einem Dorf, auf der durch den letzten Krieg geteilten Insel Usedom in die sozialistische Wirklichkeit der DDR – vermittelt auf sehr persönliche Weise durch autobiographische Geschichten, die Verkehr, Fernsehfunk, die Urlaubersituation usw. im Kontext offizieller und wirklicher Gegebenheiten darstellen. Der Erste Teil schließt mit dem Abschluss der Schule und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.
Dieser, eine anschließende Lehre im KKW Greifswald, dem größten Kernkraftwerk in der DDR, scheint eine allseitig und harmonisch entwickelte sozialistische Persönlichkeit aus dem Protagonisten zu machen, doch der dialektische Materialismus macht einen hohen Bogen um die Hauptfigur und er findet sich in einer Subkultur, als Heavy-Metal-Fan, wieder. Das wiederum bringt es mit sich, dass sich das Buch in näheren Ausführungen mit verschiedenen Subkulturen beschäftigt, deren Entwicklung und der Einfluss der staatlichen Organe, sprich Stasi, auf das Jugendleben in der DDR.
Zum Ende des zweiten Teils bricht dieses ganze System zusammen und der Protagonist sieht sich plötzlich in einer ganz anderen Gesellschaftsordnung gegenüber. Dumm gelaufen, aber nicht zu ändern. Was daraus resultiert beschreibt dann der letzte Teil, u.a. der Umzug in westliche Gefilde – in die Osnabrücker Gegend – sich irgendwie eine Wohnung zu organisieren und das Bemühen ein vollwertiges Mitglied der freiheitlichen Ordnung zu werden. Dem stehen die Erprobung illegaler Rauschmittel und die Mitgliedschaft in einem Rocker-Motorradclub entgegen. Die Versuche, sich dem allgemeinen Lifestyle anzupassen, halt ein vollwertiger Spießer zu werden, geht letztendlich nicht ohne eigenes Wohneigentum, dem damit verbundenen Fallstricken, und die Gründung einer Familie – dieses, inklusive Brautsuche in Rumänien beschreibt das letzte Kapitel.

Ein autobiographischer Tatsachenbericht, Die Not kennt keine Bahnhöfe, vom Autor Dirk Mannschatz, Softcover ISBN: 9783748137825, 460 Seiten

Verlag

Kontakt
http://mannschatz.org/dienot/die_Not_kennt_keine_Bahnhoefe.htm
Dirk Mannschatz
Ostlandstrasse 35 b
49565 Bramsche
054617077412
dirk@mannschatz.org
http://mannschatz.org

Hasselwander-PR

PR-Neuigkeiten: Das individuelle Partnernetzwerk

Share
Published by
Hasselwander-PR

Recent Posts

10 Jahre Yasmin Mohr Osteopathie Bensheim

Yasmin-Mohr-OsteopathWas während der Physiotherapie-Ausbildung im Jahr 2002 als Begeisterung für die Osteopathie begann, entwickelte sich…

20 Stunden ago

IRIS begleitet Adaptive ML vom Seed-Investment zum Exit an Datadog

Europäischer VC investierte bereits 2024 – nur fünf Monate nach Gründung des KI-Start-ups. Adaptive ML…

1 Tag ago

AOC präsentiert: Gaming-Monitore CU34G4CA und CU34G4ZCA

180 / 250 Hz OC mit 90 W USB-C und KVM-Switch Amsterdam, 17. Juli 2026…

1 Tag ago

Human Quality Capital: Wiesbadener Führungsexpertin erhält höchste Auszeichnung für Zukunftsansatz im KI-Zeitalter

Warum Unternehmen künftig mehr in menschliche Reife investieren müssen – Platin-Auszeichnung für Ines Rauscher im…

2 Tagen ago

Stadt Dachau – vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm lädt zum Entdecken ein

Von spannenden Veranstaltungen bis hin zu kühlenden Orten zum Entspannen Biergarten am Wasserturm (Bildquelle: @…

2 Tagen ago

Buch Mitarbeiterbindung: Jetzt im Handel!

Der Nutzen von Mitarbeiterbindung für Retention Management, Arbeitgeberattraktivität, Performance Improvement Fachkräftemangel? Personalmangel? Hier sind die…

2 Tagen ago