Categories: Medien, Kommunikation

Startphase beim Digitalumstieg im Kabel verlief erfolgreich. Umstellungen dauern noch bis 2019 an.

Quelle: www.digitaleskabel.de

Berlin, 10. Oktober 2018. Nach dem erfolgreichen Abschluss von Pilotprojekten im Frühjahr 2018 startete Ende Juli in vielen Regionen Deutschlands der netzwerkweite Kabel-Umstieg von Analog auf Digital. Der Umstiegsprozess wird in den kommenden Monaten intensiv fortgeführt, z.B. in Berlin, Hamburg, Leipzig und München. www.digitaleskabel.de/termine

Aus Sicht der Kabelnetzbetreiber PYUR, Telekom und Vodafone verliefen die bisherigen Umstellungen insgesamt planmäßig und ohne größere technische Schwierigkeiten. Die überwiegende Mehrzahl der betroffenen Kabel-TV-Haushalte war auf den Umstieg gut vorbereitet. Die vielen kommunikativen Maßnahmen zur Kundeninformation im Vorfeld der Umstellung haben gegriffen. Insgesamt wird der Prozess noch bis zum Frühjahr 2019 andauern.

Noch über eine Million TV-Haushalte nutzen analoges Kabel

Laut „Digitalisierungsbericht Video 2018“ der Medienanstalten nutzten im Sommer 2018 rund 1,8 Millionen Kabel-TV-Haushalte ihr Fernsehprogramm in analoger Form. Durch die seither laufende Umstellung wurden bereits einige hunderttausend dieser Kabel-TV-Haushalte auf reinen Digital-Empfang umgestellt. Für über eine Million TV-Haushalte, die noch analog fernsehen, steht die Umstellung auf den Digitalempfang jedoch noch bevor.

Da im Zuge der Abschaltung u.a. PYUR, Telekom und Vodafone auch eine Neusortierung der Programmkanäle durchführen, betrifft der Digitalumstieg auch viele Kabel-TV-Haushalte, die nur digitale Programme nutzen. Diese Haushalte müssen in der Regel einen neuen Programmsuchlauf durchführen.

Kunden sollten Informationshinweise beachten. Auch analoge Radioverbreitung endet in vielen Kabelnetzen.

Die Kabelkunden werden im Vorfeld der Umstellungen insbesondere durch Laufbänder im Fernsehen, Hausaushänge oder direkte Postwurfsendungen umfassend informiert. Die Kabelnetzbetreiber setzen ihre Informationsmaßnahmen auch in den kommenden Wochen intensiv fort. Damit Verbraucher nicht überrascht werden, sollten sie die Informationen der Kabelnetzbetreiber (z.B. Infopost), der Hausverwaltungen, von Verbraucherzentralen oder der Informationsplattform des Projektbüros www.digitaleskabel.de beachten und rechtzeitig prüfen, ob ihre Empfangsgeräte einen digitalen Empfang ermöglichen.

In vielen Kabelnetzen wird gleichzeitig mit dem Umstieg von analogem auf digitales Fernsehen auch die UKW-Verbreitung im Kabel beendet. Kabel-Haushalte, in denen noch analog Radio über Kabel gehört wird, müssen auch hier handeln.

Da vor Ort nicht selten mehrere Kabelnetzbetreiber agieren, gibt es oftmals an den Standorten auch mehrere Umstellungstermine. Jeder Kabel-TV-Haushalt in Deutschland ist allerdings nur an dem von seinem Kabelnetzbetreiber festgelegten Datum von der Digitalumstellung betroffen.

Projektbüro Digitales Kabel: www.digitaleskabel.de

Um für die Verbraucher einen reibungslosen Umstellungsprozess auf digitalen Kabelempfang sicherzustellen, hat sich die Initiative Digitales Kabel gegründet. Ihr gehören die Medienanstalten, ANGA Verband deutscher Kabelnetzbetreiber, Telekom Deutschland, PYUR und Vodafone, der VAUNET – Verband Privater Medien sowie die Programmanbieter ARD, Mediengruppe RTL Deutschland und ProSiebenSat.1 Media SE an. Mit dem Betrieb des gemeinsamen Projektbüros wurde die Goldmedia GmbH beauftragt.

Firmenkontakt
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