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Stadt Kelsterbach trifft Investoren

Dialog zum Umbau der Neuen Stadtmitte beginnt

Kelsterbach. Im Zuge eines europaweiten Vergabeverfahrens zur Umgestaltung der Neuen Stadtmitte am Sandhügelplatz in Kelsterbach hat der Magistrat jetzt aus der Gruppe von Interessenten geeignete Investoren ausgewählt. Mit den Unternehmen wird sich das Projektteam aus dem Rathaus jetzt bei getrennten Terminen an einen Tisch setzen und die erste Gesprächsphase des Wettbewerblichen Dialogs einläuten. Bei diesem Kolloquium geht es nach Darstellung von Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel vor allem darum, die Pläne der Stadt zur Umgestaltung des Sandhügelplatzes zu erörtern und Fragen der Bieter zu beantworten. In der Dialogphase werde noch nichts in Beton gegossen, sondern man sei flexibel und offen für kreative planerische und rechtliche Lösungen, betont Bürgermeister Manfred Ockel.

Wie viele Unternehmen in dem Ende Januar 2013 abgeschlossenen Interessenbekundungsverfahren eine Bewerbung für den Umbau der Neuen Stadtmitte abgegeben haben und mit welchen Interessenten jetzt weiter gesprochen werde, dürfe er derzeit nicht sagen, so Ockel. Die rechtlichen Bedingungen des Vergabeverfahrens erlaubten im Moment keine Veröffentlichung dieser Details. „Derzeit sind wir im Geheimwettbewerb“, sagt Ulrich Eckerth-Beege, zuständiger Projektleiter der NH ProjektStadt, die den Prozess des Wettbewerblichen Dialogs und den Umbau der Neuen Stadtmitte am Sandhügelplatz steuert und moderiert. In den vergangenen Wochen hat das Projektteam der Stadt geprüft, welche Interessenten alle Bedingungen zur Teilnahme am Wettbewerb erfüllen und mit wem im anstehenden Kolloquium gesprochen werden soll. Untersucht wurden unter anderem die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Bewerber.

Der Magistrat will das freie Grundstück am Sandhügelplatz an einen Investor verkaufen. Dieser soll dort ein multifunktionales Gebäude errichten, in dem Einzelhandel, vor allem ein Lebensmittelgeschäft einzieht und wo Wohnungen, Gastronomie, Gewerbe oder ein Hotel entstehen könnten. Der Wettbewerbliche Dialog, an dem später auch die Bürger beteiligt werden, soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Bürgermeister Manfred Ockel.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt
Die Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Frankfurt/Main, bietet seit 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 660 Mitarbeiter. 2005 erwarb die Nassauische Heimstätte die Anteile des Landes Hessen an der Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH, Kassel. Durch den Zusammenschluss avancierte sie zu einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen: der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit 62.000 Mietwohnungen in 150 Städten und Gemeinden. Diese werden aktuell von rund 260 Mitarbeitern – in vier Regional- untergliedert in 13 Service-Centern – betreut. Aus der gestiegenen Nachfrage heraus entwickelte sich im folgenden Jahr die Marke „NH ProjektStadt“. Dort werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben sowie Consulting-Aktivitäten im In- und Ausland durchzuführen.

Kontakt:
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Untermainkai 12
60311 Frankfurt am Main
069 6069-1321
jens.duffner@naheimst.de
http://www.naheimst.de

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