Anschreiben und Abschlussnote sind Auswahlkriterien von gestern, weiß Soheyl Ghaemian
Wie finde ich denn am besten geeigneten Bewerber oder Projektmitarbeiter? Tag für Tag plagen sich Personalverantwortliche mit dieser Frage. Wie Soheyl Ghaemian (https://soheylghaemian-digitalisierung.de/), Staffing Experte, Informatiker und Gründer der GIGBAY AG herausstellt, nutzen viele Entscheider in Personalabteilungen noch immer konservative Auswahlkriterien wie die Gestaltung des Bewerbungsschreibens oder die Abschlussnote als Kriterien bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Bewerber. Doch wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass diese meistgenutzten Kriterien zur Bewertung der beruflichen Eignung eher unzuverlässig sind. Ihr Nutzen zur Feststellung von Qualifikationen für eine bestimmte Aufgabe wird wissenschaftlich immer wieder angezweifelt. „Dabei liegen in KI-basierten digitalen Auswahltests unglaubliche Chancen, das Qualifikationsprofil, die Persönlichkeit und die Leistungsbereitschaft von Bewerbern mit Blick auf eine bestimmte Position oder Aufgabe exakt zu erfassen und so das Matching zu perfektionieren“, zeigt sich Soheyl Ghaemian (https://soheylghaemian-digitalisierung.de/soheyl-ghaemian-skills-digital-analysieren/) überzeugt.
Berufsspezifische und überfachliche Qualifikationen lassen sich laut Soheyl Ghaemian digital erfassen
Wie genau muss man sich KI-basierte digitale Auswahl-Tests vorstellen? Soheyl Ghaemian erklärt: „Mithilfe selbstlernender Algorithmen, verpackt in spielerische Anwendungen wie psychometrische Mini Games, lassen sich berufsspezifische Kompetenzen und Qualifikationen, die über die fachlichen Aspekte hinausgehen, gezielt erfassen. Stressresistenz, Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität lassen sich damit in den Recruiting Prozess systematisch einbeziehen. Auch die Lernbereitschaft und das Entwicklungspotenzial von Bewerbern finden so Berücksichtigung.“ Mit dem Einzug der Digitalisierung in die Qualifikationsanalyse von Bewerbern oder Freelancern ist ein weiterer Nebeneffekt verbunden: Auswahlverfahren können damit fairer ablaufen, weil ausschließlich auf die Position bezogene, relevante Kriterien und keine persönlichen Merkmale eine Rolle spielen.
Soheyl Ghaemian: Fähigkeiten und Fertigkeiten KI-basiert analysieren
Soheyl Ghaemi zufolge geht es beim Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Personalauswahl darum, individuelle Fähigkeiten zu diagnostizieren und treffsicher festzustellen, ob eine bestimmte Person für eine definierte Aufgabe geeignet ist. Faktenwissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten lassen sich über KI-basierte Recruiting Prozesse exakt erfassen. „Es fließen damit Elemente der klassischen Eignungsdiagnostik, die üblicherweise in Assessment Center zum Einsatz kommen, in digitale Auswahlprozesse ein. Gleichzeitig schaffen sie die Voraussetzungen für Qualität und ein treffsicheres Matching zwischen Freelancern und Auftraggebern“, zeigt sich Soheyl Ghaemian überzeugt.
Geschäftsführer der GIGBAY AG Soheyl Ghaemian verfolgt eine Vision: mit Hilfe von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz Experten bei der Suche nach Fachkräften zu unterstützen. Darunter fallen u.a. die Bereiche Internet of Things, Industry 4.0, Elektromobilität und autonomes Fahren.
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