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Segelschulschiff „Eye of the Wind“ zurück im ehemaligen Heimathafen

Hamburg war von 1911 bis 1916 Handelsstützpunkt der traditionellen Brigg

Die Grafschaft Cornwall, der südschwedische Schärengarten und die Kanaren-Insel Teneriffa – nur drei von zahlreichen attraktiven Segelrevieren, deren maritim-landschaftliche Schönheit den Traum vom Fernweh und vom Abenteuer Seefahrt immer wieder aufs Neue weckt, und die der historische Windjammer „Eye of the Wind“ im Jahr 2014 auf eigenem Kiel bereisen wird. Vom 7. bis zum 11. Mai besucht der eindrucksvolle Großsegler als gern gesehener Stammgast den 825. Hamburger Hafengeburtstag.

Vor 100 Jahren: Heimathafen in der Hansestadt

Auf der berühmten deutschen Schonerwerft von Conrad Lühring gebaut, wurde das Schiff zunächst auf den Namen „Friedrich“ getauft und am 19. Juli 1911 im Hamburger Schifffahrtsregister eingetragen. Im Jahr des Stapellaufs war die große Zeit der Segelfrachter bereits abgelaufen. Dennoch befuhr die „Friedrich“ in ihren ersten Jahren die Nord- und Ostsee als echtes Segelschiff ganz ohne Maschinenantrieb. „Das Tor zur Welt“ an der Elbe blieb in den folgenden fünf Jahren der Heimathafen des Seglers, bevor ein Weiterverkauf nach Rostock erfolgte.

Open Ship am 8. Mai im City-Sport-Hafen

Während des 825. Hamburger Hafengeburtstages werden mit der „Eye of the Wind“ täglich mehrstündige Ausflugs- und Abendfahrten durchgeführt. Am Donnerstag, 8. Mai, zwischen 15 und 18 Uhr kann der Rahsegler, der übrigens schon als Film-Kulisse in mehreren Hollywood-Produktionen zu Leinwand-Ruhm gelangte, an seinem Liegeplatz im City-Sport-Hafen (U-Haltestelle Baumwall, Zugang über die Überseebrücke) besichtigt werden. Im Rahmen eines „Open Ship“ beantwortet die Crew allen Seh- und Seeleuten, Schiffsliebhabern und jungen Seebären Fragen zum Schiff und seiner Geschichte. Der Eintritt ist frei.

Auch 2014 auf großer Fahrt

Seit 103 Jahren kreuzt die seetüchtige Brigg über alle Weltmeere. Allein im Jahr 2013 standen insgesamt 18.022 gesegelte Seemeilen im Logbuch – eine Distanz, die in etwa der doppelten Entfernung zwischen Hamburg und dem Südpol entspricht. „Häfen vor der eigenen Haustür“ wie Flensburg, Kiel und Rostock stehen dabei ebenso auf dem aktuellen Sommer-Törnplan des stolzen Windjammers wie attraktive Segelreviere vor den Küsten Skandiviens. Die Höhepunkte des Jahres bilden die Teilnahme an der Großsegler-Regatta von Falmouth nach London sowie eine Atlantik-Überquerung mit anschließendem Karibik-Aufenthalt. Interessierte Mitsegler sind jederzeit an Bord willkommen – seglerische Vorkenntnisse sind für eine Reise-Teilnahme nicht notwendig.

Kompakt-Info: „Eye of the Wind“ beim 825. Hamburger Hafengeburtstag

Open Ship:
Donnerstag, 8. Mai 15.00 bis 18.00 Uhr City-Sport-Hafen
Liegeplatz:
City-Sport-Hafen (U-Haltestelle Baumwall; Straßenname: Vorsetzen).
Tagesfahrten:
Freitag, 9. Mai – 11.30 Uhr / 20.00 Uhr
Samstag, 10. Mai – 11.00 Uhr / 15.30 Uhr / 20.00 Uhr
Sonntag, 11. Mai – 11.00 Uhr / 15.30 Uhr (Große Auslaufparade)

Bildquelle:kein externes Copyright

Die „Eye of the Wind“ – eine segelnde Legende mit Hollywood-Vergangenheit

Seit mittlerweile 103 Jahren kreuzt die seetüchtige Brigg über alle Weltmeere. Als Toppsegelschoner auf der Lühring-Werft in Brake an der Unterweser gebaut, wurde das Schiff zunächst auf den Namen „Friedrich“ getauft und in der Frachtschifffahrt eingesetzt. Nach mehreren Eignerwechseln und Namensänderungen, einer Strandung und einem Brand im Maschinenraum schien das Ende des Schiffes im Jahr 1970 unausweichlich. Stattdessen begannen englische Segelschiffs-Enthusiasten damit, den Rumpf komplett neu aufzuriggen. 1976 war der Zweimaster unter seinem neuen Namen „Eye of the Wind“ dann bereit, großen Abenteuern auf See entgegen zu fahren. Einer Umrundung des Globus folgte die Expeditionsreise „Operation Drake“ unter der Schirmherrschaft Seiner Königlichen Hoheit Prince Charles.

Die majestätische Erscheinung des Großseglers erregte in der Filmbranche Aufmerksamkeit, und so trotzte die „Eye of the Wind‘ auch vor der Kamera wilden Stürmen, strandete, brannte aus und sank. Namhafte Hollywood-Stars wie Brooke Shields und die beiden Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones und Jeff Bridges nahmen auf dem Schiff das Steuerrad in die Hand. In „White Squall / Reißende Strömung“ (1996) und anderen Abenteuerstreifen diente die segelnde Hollywood-Diva als Handlungsschauplatz und Filmkulisse.

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