Bewegungsarmer Lebensstil macht aggressiv
sup.- Ein bewegungsarmer, vorwiegend sitzender Lebensstil ist Wissenschaftlern zufolge ein wesentlicher Grund für die zunehmende Tendenz von psychischen und psychosomatischen Beschwerden bei Kids. Laut Zahlen des Robert Koch-Instituts haben bereits 27 Prozent der sieben- bis zehnjährigen Jungen und knapp 19 Prozent der gleichaltrigen Mädchen ein erhöhtes Risiko für psychische Auffälligkeiten wie Hyperaktivitätsprobleme und Verhaltensstörungen. „Regelmäßige und an das Alter der Kinder angepasste Bewegung kann eine Menge der Schwierigkeiten, mit denen sich Eltern und Erzieher heute auseinandersetzen müssen, lindern und beheben“, sagt Prof. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich u. a. als Experte für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Studien zeigen eindrucksvoll den hohen Stellenwert, den ein bewegungsfreudiger Lebensstil zur Stressbewältigung und zum Abbau von Aggressionen hat. Körperlich aktive Kinder bleiben zudem weitgehend von depressiven Phasen verschont. Fazit: Die Bedeutung von Bewegung für gesundes Heranwachsen, sowohl in körperlicher wie auch in psychischer Hinsicht, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
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