Offensiven Umgang mit Werbung unterstützen
sup.- Nach Ansicht von Medienpädagogen ist es weitaus sinnvoller, statt spezielle Werbeverbote für Kinderprodukte zu fordern, den offensiven Umgang mit Werbung zu unterstützen. Die Konfrontation mit Werbung ist im Alltag von Kindern allgegenwärtig. Sie begegnet ihnen im Supermarkt, auf Plakatwänden, im Kino, in Zeitschriften, im Fernsehen und im Internet. Um die Werbekompetenz ihrer Sprösslinge zu stärken, empfiehlt die medienpädagogische Initiative Media Smart (www.mediasmart.de) den Eltern, das Selbstvertrauen ihrer Kinder zu fördern, damit sie eigenständige Entscheidungen treffen können, eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Werbung sowie Konsum durch offene Gespräche, außerdem klare Vereinbarungen im Umgang mit Taschengeld. Wichtig ist zudem das gemeinsame Surfen im Internet und das Hinweisen auf neue Werbeformen im Netz (Infos hierzu z. B. bei www.fragfinn.de).
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